Meldungen
Neue Impulse für alpine Lebensqualität
Das Leben in den Alpen bedeutet weit mehr als nur ein beeindruckendes Bergpanorama: Gute Lebensqualität hängt auch von einer gut funktionierenden lokalen Verwaltung ab. Ein Projekt der Universität Ljubljana entwickelt gemeinsam mit Pilotregionen neue Strategien.
Petition gegen Ölkonzerne im Skisport
Ein Ölmulti als Premiumpartner: Der Energiekonzern ENI sponsert die Winterspiele von Milano-Cortina 2026. Athlet:innen fordern nun mit der Petition «Ski Fossil Free» ein Umdenken im Wintersport.
«Alpen in Bewegung»: Neuer alpenweiter Aktionstag
Das Alpenfeuer wird neu gedacht. Mit «Alpen in Bewegung» lancieren CIPRA Schweiz und CIPRA International am 29. August 2026 einen alpenweiten Aktionstag.
Generationswechsel bei CIPRA International
Nach sieben bewegten Jahren an der Spitze von CIPRA International tritt Kaspar Schuler in den wohlverdienten Ruhestand. Sein bisheriger Stellvertreter Jakob Dietachmair übernimmt die Geschäftsleitung, neue Stellvertreterin wird Magdalena Holzer. Auch bei CIPRA Österreich gibt es Veränderungen: Paul Kuncio, bisher Geschäftsleiter von CIPRA Österreich, wechselt zu CIPRA International.
Standpunkt: Ein Funken Hoffnung
In den Nachrichten folgt täglich eine Schreckensmeldung auf die Nächste. Wir sollten uns davon nicht entmutigen lassen und vom Gefühl der Ohnmacht emanzipieren, meint Maja Kogovšek. Sie leitet ein CIPRA-Projekt, in dem Jugendliche Utopien entlang der Via Alpina besuchen – dabei lernen sie, dass schon kleine Veränderungen viel bewirken können.
Ein Comic voller nachhaltiger Ideen
Wenn Kunst und Kultur auf Klimaschutz treffen, entsteht kreative Energie: Das Abschlusstreffen des Erasmus+-Projekts CultureAlps Anfang November in Schaan zeigte, wie sich Nachhaltigkeit originell umsetzen lässt – im Museum, auf Baustellen, in Workshops und als Comic.
Besucherlenkung und Herdenschutz im Vercors
Die Koexistenz von Grossen Beutegreifern, Alpwirtschaft und Tourismus erfolgreich gestalten – Lernlektionen aus Frankreich für die Schweiz.
Warum wir nicht in Bergseen baden sollten
Der Weitwanderweg Via Alpina, der sich durch acht europäische Länder zieht und insgesamt über 2.000 km lang ist, wird immer beliebter. Der Weg führt auch durch Slowenien und leitet Wander:innen an vier Seen im Tal der Triglav-Seen vorbei (Dvojno jezero – Doppelter See, Jezero v Ledvicah – Nierensee und Zeleno jezero – Grüner See). In Slowenien gibt es insgesamt vierzehn Hochgebirgsseen, die alle im ersten Schutzgebiet des Triglav-Nationalparks liegen. Für den Triglav-Nationalpark zeigen Besuchsdaten, dass es im Jahr 2019 rund 3,5 Millionen Übernachtungen gab. Aufgrund der immer heißeren Sommer zieht es viele Besucher:innen in höher gelegene Gebiete. Deshalb sind in den letzten Jahren die Hochgebirgsseen im Alpenbogen zu beliebten Orten für Erfrischung und Fotos in sozialen Medien geworden. So verlockend diese Orte mit ihrer Ruhe und Schönheit wirken, warnen Fachleute und Naturschützer:innen, dass das Baden in Bergseen ernsthafte Folgen hat.
H2Opportunities: Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft des Alpenwassers
Wasser ist eine unserer kostbarsten Ressourcen – und durch die Klimakrise zunehmend bedroht. Das neue CIPRA-Projekt «H2Opportunities» setzt sich zum Ziel, Wissen zu vermitteln und einen Dialog über ein gerechtes Wassermanagement in den Alpen anzustossen.
Podcast-Reihe: Menschen erzählen von der Via Alpina
Eine belgische Trailrunnerin, eine französische Filmemacherin, ein Schweizer Forscher oder eine Hüttenwirtin aus dem Piemont: Eine mehrsprachige Podcast-Reihe lässt verschiedene «Stimmen entlang der Via Alpina» erklingen.
Lernen von einer Vier-Länder-Region
Von den Karpaten in die Alpen: Mitte September 2025 besuchten Partner des Central Mountains-Projekts Feldkirch/A. Im Vordergrund stand dabei die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Tourismus, Raumordnung und Jugendbeteiligung.
Unsere Berge neu denken
Eindrücke von einem Jugendtreffen in den Alpen: An einem Sommerwochenende in einer Berghütte entstehen Ideen, Gedanken und Pläne rund um die glühende Asche eines Lagerfeuers. Die Mitglieder des CIPRA Jugendbeirats treffen sich persönlich in Imst-Pitztal/A, um sich eine bessere Zukunft für ihre geliebten Berge vorzustellen.
Glühendes Zeichen für den Schutz der Bergwelt
Feuer in den Alpen: Am zweiten Augustwochenende leuchteten im gesamten Alpenraum wieder die Höhenfeuer – ein Symbol der Solidarität für den Schutz des natürlichen und kulturellen Erbes der Alpen. Seit 1998 bringen die Feuer Menschen zusammen, die sich für eine nachhaltige Zukunft einsetzen.
Wie Bergerlebnisse inklusiv werden
Berge sind für alle da – oder? Tatsächlich bleiben sie für viele unerreichbar, sei es aufgrund logistischer, finanzieller oder sozialer Hürden. Wie Outdoor-Aktivitäten inklusiver werden, zeigen inklusive Camps und das neue Handbuch «Mountains for All».
Internationales Camp in den französischen Alpen
Eingebettet in die faszinierende Landschaft rund um den Mont Blanc brachte ein internationales Sommercamp junge Menschen aus Liechtenstein, Frankreich, Italien, der Schweiz und Slowenien zusammen. Das Treffen war mehr als nur eine Wanderung durch alpine Pfade – es war eine Feier der Verbundenheit, der Entdeckerfreude und der gelebten Inklusion.
25 Grad im Dezember? Die Alpen im Jahr 2090
Wie sieht die Zukunft der Alpen aus? Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 100 Schüler:innen beim interaktiven Workshop «Die Alpen von morgen» von CIPRA International. Ihre Antworten: fantasievoll, stellenweise alarmierend und dennoch optimistisch.
Verantwortungsvolles Biwakieren
Biwakieren liegt im Trend – doch gerade in sensiblen Alpenregionen kann das Übernachten unter freiem Himmel problematisch sein. Ein neues, kostenloses Handbuch der CIPRA gibt Orientierung für naturverträgliches Verhalten entlang der Via Alpina.
Rückkehr in die Berge oder auswegloser Niedergang?
Italiens Bergregionen verzeichnen einen Bevölkerungszuwachs – eine Trendwende gegenüber früheren Entwicklungen. Manche Regionen gelten dort aus staatlicher Sicht dennoch als chancenlos.
Klimakrise: Lösungen aus der Natur
Wie naturbasierte Lösungen dabei helfen können, die Klimakrise alpenweit zu bewältigen, zeigt ein aktueller Bericht mit CIPRA-Beteiligung.
«Neues Leben kann sich auf komplexe und widersprüchliche Weise ansiedeln»
Wie entwickelt sich neues Leben infolge des Gletscherrückgangs? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Botaniker und Spezialist für Gletschervorfelder Cédric Dentant bei seiner Arbeit im französischen Écrins Nationalpark.
Gletscher als Spiegel der Gesellschaft
Die Kulturgeschichte der Gletscher ist eine wechselvolle. Ihre physische Geschichte als Klimaindikatoren ist im Grossen und Ganzen mit einem starken Wachstum ab dem 16. Jahrhundert und einem stetigen Rückgang ab 1850 schnell zusammengefasst. Die Bedeutung der Eisriesen für uns Menschen hat sich jedoch allein in diesen vier Jahrhunderten mehrfach grundlegend verändert.
Zuversicht trotz eisfreier Zukunft
Die eisigen Giganten der Alpen schwinden in rasantem Tempo. Ob mit oder ohne Eis – zahlreiche Initiativen und Projekte setzen sich für den Erhalt dieser einzigartigen Naturlandschaften und Lebensräume ein.
Der Klangfänger
Mit Mikrofon und feinem Gehör ergründet Ludwig Berger die Klänge von Landschaften. Der Soundkünstler macht die Klimakrise hörbar und eröffnet faszinierende Eindrücke in verborgene Klangwelten des Lebendigen und Vergänglichen.
Eine Reise durch die bedrohte Eiswelt der Alpen
Die Gletscher der Alpen schmelzen still und unaufhaltsam. Seit 2019 macht die «Gletscherkarawane» diesen Verlust sichtbar, dokumentiert die dramatischen Folgen der Klimakrise und ruft zum Handeln auf. Ein Gastbeitrag von Vanda Bonardo, Präsidentin von CIPRA Italien und Leiterin von Legambiente in den italienischen Alpen.
Eine Reise, die Leben verändert
Ein grenzüberschreitender Wanderweg durch alle acht Alpenländer: Vor 25 Jahren wurde dieser Traum mit der Via Alpina Wirklichkeit. Vier Menschen aus unterschiedlichen Ländern erzählen, was die Via Alpina für sie bedeutet.
Requiem für einen Gletscher
Österreichs grösster Gletscher, die Pasterze am Grossglockner, wurde im Herbst 2023 symbolisch zu Grabe getragen. Margit Leuthold ist evangelische Pfarrerin in Lienz (Osttirol) und verlas bei der Veranstaltung das folgende Requiem.
Standpunkt: Urlaub wirkt nachhaltig
Urlaub bedeutet Auszeit, Tapetenwechsel, Erholung. Doch wo und wie wir Urlaub machen, betrifft nicht nur uns selbst, es wirkt sich auf andere Menschen, auf Regionen, auf Klima und Natur aus. Reisen ist eine Entscheidung mit grosser Verantwortung, ist Magdalena Holzer, Projektleiterin bei CIPRA International, überzeugt.
Kreative Räume für Veränderung
Inspirieren und befähigen: Kultur spielt eine wesentliche Rolle beim Wandel zu einer umwelt- und sozialgerechten Gesellschaft. Wie genau das aussehen kann, zeigte das zweiten internationalen Treffens des Erasmus+ Projekts CultureAlps Ende März in Rovereto/I.
Kürzungspaket 2027 mit grossen negativen Folgen für Umwelt und Berggebiete
Das vom Bundesrat vorgeschlagene Entlastungspaket 2027 hat aus Sicht der CIPRA Schweiz gravierende Auswirkungen auf die Umwelt und trifft die Berggebiete besonders hart. In unserer Vernehmlassungsantwort lehnen wir die vorgesehenen Kürzungen entschieden ab.
Innovation gegen Abwanderung
Abwanderung und Brain-Drain im Alpenraum: Dem will ein neues EU-Projekt mit CIPRA-Beteiligung entgegenwirken. Es erprobt innovative Governance-Modelle, um Bergregionen zu stärken und eine Win-Win-Situation für Herkunftsregionen, Zielorte und junge Migrant:innen zu schaffen.