Ein Comic voller nachhaltiger Ideen
Wenn Kunst und Kultur auf Klimaschutz treffen, entsteht kreative Energie: Das Abschlusstreffen des Erasmus+-Projekts CultureAlps Anfang November in Schaan zeigte, wie sich Nachhaltigkeit originell umsetzen lässt – im Museum, auf Baustellen, in Workshops und als Comic.
Energie mit Minicomputern und LED-Lampen sparen, Ausstellungsmaterial mehrfach verwenden, Solarstrom produzieren, grüne Labels einsetzen oder mit alten Baumaterialien renovieren: Beim Abschlusstreffen des Erasmus+-Projekts CultureAlps zeigten Vertreter:innen von CIPRA International, dem Kulturhaus domus aus Liechtenstein, La Foresta aus Italien und der inatura aus Österreich, wie Museen und Kulturhäuser klimafreundlicher werden können. Anschliessend diskutierten die rund 30 Teilnehmenden aus verschiedenen Alpenländern über wirkungsvolle Klimakommunikation und kreative Kulturprojekte. Ihre Gedanken und Emotionen zur Klimakrise setzten sie mit Naturfarben aus Kakao, Kurkuma oder Rotkohl künstlerisch um.
Wie sich invasive Pflanzen auf kunstvolle Weise verarbeiten und nutzen lassen, erfuhren die Teilnehmenden beim Workshop mit der Kunstschule Liechtenstein am zweiten Tag. Aus Neophyten stellten sie handgeschöpftes Papier her. Der kreative Zugang eröffnete neue Perspektiven auf ökologische Herausforderungen und zeigte, wie Kunst sensibilisieren und Lösungen anstossen kann. Projektleiterin Maja Kogovšek von CIPRA International betonte die Bedeutung von Zusammenarbeit und Offenheit: «Klimaschutz lebt von Kooperation, Kreativität und dem Mut, Neues auszuprobieren.»
Die Ergebnisse von CultureAlps sind nun in einem Comic festgehalten – kostenlos und auf Englisch hier verfügbar.