Lernen von einer Vier-Länder-Region
Von den Karpaten in die Alpen: Mitte September 2025 besuchten Partner des Central Mountains-Projekts Feldkirch/A. Im Vordergrund stand dabei die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Tourismus, Raumordnung und Jugendbeteiligung.
Das transnationale Treffen war ein wichtiger Meilenstein für den Abschluss der Arbeiten an den Pilotmassnahmen und finalen Lösungsansätzen des Projekts. Die Partner stellten drei praktische Toolboxen (Werkzeuge) vor, welche die transnationale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowie die (Jugend-)Beteiligung in den Alpen und Karpaten stärken sollen.
Die Reise ermöglichte auch wertvolle Einblicke in gute Beispiele für grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Region. Ein Highlight war die Präsentation der Internationalen Bodensee Tourismus GmbH, die sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein erstreckt. Sie teilte ihre Erfahrungen mit der Organisation gemeinsamer, transnationaler Tourismusinitiativen. Im Rahmen des Programms «Agglomeration Rheintal» erfuhren die Teilnehmenden, wie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Region Rheintal die Raumordnungspolitik gestärkt und die Lebensqualität in der Schweiz, Liechtenstein und Österreich verbessert hat.
Die Studienreise endete mit einem Besuch im Biosphärenhaus Grosses Walsertal/A, wo die Gruppe lokale Produkte kennenlernte und die wichtigsten Erfolgsfaktoren für die Schaffung starker regionaler Marken diskutierte. «Ein herzliches Dankeschön an alle unsere Partner, die nach Feldkirch gereist sind und zu einer inspirierenden und produktiven Studienreise beigetragen haben», sagt Projektleiterin Paula Duske. Das Projekt läuft bis März 2026 und wird finanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.