Meldungen

Naturvielfalt als Gemeingut
Naturvielfalt als Gemeingut
Aktuelle Forschungen aus Südtirol und der Schweiz belegen: Die Biodiversität im Alpenraum geht weiter zurück. Sie als Gemeingut zu betrachten, könnte viele Probleme lösen.
Feuer in den Alpen 2025: Im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums der Via Alpina
Feuer in den Alpen 2025: Im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums der Via Alpina
Am zweiten Augustwochenende brennen im gesamten Alpenraum wieder Höhenfeuer, als Zeichen der Solidarität für den Schutz des natürlichen und kulturellen Erbes der Alpen. Mit den solidarischen Feuern wird alljährlich ein Zeichen gesetzt für die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes des Alpenraumes. Dieses Jahr hat der Anlass den besonderen Fokus auf die Via Alpina.
Zu Besuch bei «Utopien» in den Alpen
Zu Besuch bei «Utopien» in den Alpen
Im Jahr 2024 begeisterte das Projekt Via Alpina Youth Jugendliche alpenweit für soziale, kulturelle und alltägliche Utopien der Nachhaltigkeit – vor allem aber für gemeinsame Abenteuer in den Bergen.
Standpunkt: Ziehen wir den Kopf aus der Transit-Schlinge!
Standpunkt: Ziehen wir den Kopf aus der Transit-Schlinge!
Seit Jahren gibt es in Italien und Bayern Anstrengungen, die österreichischen Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Transitverkehr entlang der Brennerachse zu kippen. Nun liegt es an europäischen Gerichten darüber zu entscheiden, was schwerer wiegt: Uneingeschränkter Transitverkehr oder das Wohlergehen der Alpenbewohner:innen und ihrer Umwelt. Ein Kommentar von Hanspeter Staffler und Josef Oberhofer vom Südtiroler Dachverband für Natur- und Umweltschutz (CIPRA Südtirol) .
Standpunkt: Milano-Cortina 2026: Alles andere als ein Vorzeigeprojekt
Standpunkt: Milano-Cortina 2026: Alles andere als ein Vorzeigeprojekt
Die Olympischen Spiele von Mailand und Cortina 2026 sollen ein Vorzeigebeispiel für Nachhaltigkeit werden. Schon jetzt ist klar, dass diese Erwartung bei weitem nicht erfüllt werden, meint Luigi Casanova. Er ist derzeit Präsident von Mountain Wilderness Italien, war langjähriges Vorstandsmitglied von CIPRA Italien und ist Autor eines 2022 veröffentlichten Buches, das die Olympischen Winterspiele kritisch beleuchtet.
Pestizide am Berg
Pestizide am Berg
Pestizide schaden Pflanzen und gefährden die Gesundheit von Menschen und Tieren. Im Vinschgau/I, dem grössten Apfelanbaugebiet Europas, sind Pestizide bis in grosse Höhen und weit über seine Grenzen hinaus nachweisbar: Das belegt eine neue Studie.
Bergwald im Klimawandel
Bergwald im Klimawandel
In den Alpen werden die Folgen des Klimawandels auch am Wald ersichtlich. In Südtirol/I und Osttirol/A kam es dieses Jahr zur explosionsartigen Ausbreitung von Schädlingen. Was nach erschreckenden Verwüstungen aussieht, kann auch eine Chance sein.
Herausragende Bauten gesucht
Herausragende Bauten gesucht
Der Architekturpreis «Constructive Alps» geht in die sechste Runde: bis 14. Januar 2022 können Bauten eingereicht werden, die zur Erreichung des Klimaziels «Netto Null» beitragen.
Klimakrise lässt Berge bröckeln
Klimakrise lässt Berge bröckeln
Steinschläge und Felsstürze sind in den Alpen zwar nichts Neues, doch schwindender Permafrost verschärft die Situation zusätzlich – beim Bergsteigen und in Dörfern.
Klimafreundlich reisen
Klimafreundlich reisen
Der Trend hin zu mehr Regionalität und Nachhaltigkeit ist besonders auch während der Pandemie spürbar. Mit «Yoalin» reisten diesen Sommer 125 junge Menschen mit Bahn und Bus klimafreundlich durch die Alpen. Zum Abschluss diskutierten sie im September 2021 in Innsbruck/A mit Expert:innen über die Mobilität der Zukunft.
(Un)verschmutzte Alpenluft
(Un)verschmutzte Alpenluft
Wie steht es um die Luftqualität in den Alpenländern? Der achte Alpenzustandsbericht gibt Aufschluss darüber. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verschärft ihre Richtwerte.
Ideen für zukünftigen Alpentourismus
Ideen für zukünftigen Alpentourismus
Welche Lehren zieht die Tourismusbranche aus der Pandemie und wie reagiert sie auf die Klimakrise? Das CIPRA-Projekt «Reset Alpentourismus» analysiert die alpenweite Lage.
Sprechen Sie Alpen?
Sprechen Sie Alpen?
In jeder Gemeinde ein anderer Dialekt: Die sprachliche Vielfalt der Alpen ist faszinierend und ständig im Wandel, das macht sie auch für Sprachforscher:innen interessant. Mit modernen Methoden wie Crowdsourcing sammelt ein Forschungsprojekt alpenweit Dialektworte für ein digitales, lebendiges Lexikon.
Wo Pestizide nicht hingehören
Wo Pestizide nicht hingehören
Auf Kinderspielplätzen, Schulhöfen und dem Marktplatz: Forschende aus Italien, Österreich und Deutschland weisen 32 verschiedene Agrargifte auf öffentlichen Plätzen in Südtirol nach.
Pestizid-Prozess eröffnet
Pestizid-Prozess eröffnet
Kritik an Pestiziden unerwünscht: Ein Südtiroler Landesrat hat zusammen mit über 1300 LandwirtInnen Pestizid-Kritiker wegen übler Nachrede angezeigt.
Internationaler Stopp für flächenhafte Erweiterung von Skigebieten gefordert!
Internationaler Stopp für flächenhafte Erweiterung von Skigebieten gefordert!
Die nationalen Vertretungen der Alpenschutzkommission CIPRA aus Deutschland, Österreich und Südtirol fordern für den gesamten Alpenraum einen Stopp für die flächenhafte Erweiterung von Skigebieten. CIPRA ruft die am 18./19. April 2016 in Murnau tagenden BundesministerInnen für Raumordnung der Alpenstaaten auf, sich unter anderem am Beispiel des bayerischen Alpenplans zu orientieren und den Ausbau der Skigebiete in den Alpen durch eine international abgestimmte neue Raumplanung räumlich zu begrenzen. Der beliebige flächenhafte Ausbau von Skigebieten mit neuen Liften und Pisten führt international zu einem ruinösen Wettbewerb der Skigebiete, zerstört Natur und Landschaft und leistet keinen Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen Wirtschaft.
Wie nachhaltig sind Skigebiete wirklich?
Wie nachhaltig sind Skigebiete wirklich?
Die Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp) hat nach vorbildlichen Skigebieten in den Alpen gesucht und jetzt eine Liste guter Beispiele präsentiert. Warum Umweltorganisationen darin bloss ein Feigenblatt und ein Instrument zur Rechtfertigung neuer Pisten und Aufstiegsanlagen sehen.
Gewinn für Landschaftsschutz
Gewinn für Landschaftsschutz
Der umstrittene Windpark am Sattelberg auf dem Brenner wurde in zweiter und letzter Instanz vom Staatsrat in Rom abgelehnt.
Kein Aufatmen in den Alpenregionen
Kein Aufatmen in den Alpenregionen
Die EU-Grenzwerte für Stickoxide werden in Südtirol massiv überschritten, wie CIPRA Südtirol bemängelt. Es besteht akuter Handlungsbedarf, auch in anderen Alpenregionen.
Aufwind für Bürgerinitiativen
Aufwind für Bürgerinitiativen
David gegen Goliath. Die Geschichte zweier Bürgerinitiativen, die eine internationale Diskussion losgetreten haben: Dürfen BürgerInnen mitentscheiden, wenn Pestizide und Abgase ihre Lebensqualität verschlechtern?
Oh...
…wir haben eine neue Heldenfabrik, die den Alpen einen Bärendienst erweist: das Trentino.
Standpunkt der CIPRA: Plädoyer für einen toten Bären
Standpunkt der CIPRA: Plädoyer für einen toten Bären
Am Morgen des 19. Februar um 9.30 Uhr wurde das Todesurteil am Puschlaver Bären vollstreckt. Die Anklage: Er hatte sich zu nahe an die Menschen herangewagt. Dabei hätte er mildernde Umstände wohl verdient.
Aus für gigantischen Windpark Brenner
Aus für gigantischen Windpark Brenner
Es hätte der höchstgelegene Windpark in den Alpen sein sollen. Jetzt hebt ein Gericht die Baugenehmigung für die Windmühlen am Sattelberg auf - und beruft sich in seiner Begründung auch auf die Alpenkonvention.
Naturparks im Netzwerk
Naturparks im Netzwerk
Die Trentiner gehen neue Wege im Naturschutz: Mit dem «Netzwerk der Trentiner Schutzgebiete», wird das gesamte Gebiet von den Gipfeln bis in die Täler in Wert gesetzt. Neue Formate und neue ­Formen der Zusammenarbeit bringen vielfältige Ergebnisse.
Internationale Schützenhilfe gegen Windpark am Brenner
Internationale Schützenhilfe gegen Windpark am Brenner
Italien verstösst mit dem am Brenner geplanten Windpark gegen die Alpenkonvention. Das sagt der Club Arc Alpin, der den Untersuchungsausschuss der Alpenkonvention eingeschaltet hat. Jetzt gibt es ein "Anlassverfahren" - zum ersten Mal in der Geschichte der Alpenkonvention.
Meister Petz ist da!
Meister Petz ist da!
In der Provinz Trient gibt es immer mehr Bären. Dabei sind die Schäden deutlich weniger geworden. Das steht im Bärenreport der Provinz. So gut geht es Meister Petz nicht überall.
Der Bär ist los!
Der Bär ist los!
Im Trentino/I fühlt sich der grosse Allesfresser wohl. 27 Bären wurden dort im vergangenen Jahr gezählt - dabei gab es in den 1990er Jahren nur noch drei oder vier. Seitdem wurden im Rahmen von "Life Ursus" zehn slowenische Bären im Naturpark Adamello-Brenta angesiedelt.
Berlusconi deklassiert Nationalpark Stilfserjoch
Berlusconi deklassiert Nationalpark Stilfserjoch
Die italienische Regierung hat im Dezember die Verwaltung des Nationalparks Stilfserjoch den zwei autonomen Provinzen Trient und Bozen und der Region Lombardei übergeben - gegen den Willen der Umweltministerin Stefania Prestigiacomo und unter lauten Protesten von Umweltschutzorganisationen.
Wolf zurück in den Dolomiten
Nachdem der Bär wieder in den Dolomiten/I aufgetaucht ist, folgt ihm nun der Wolf.