Meldungen
Standpunkt: Jeder Tropfen zählt
Diskutieren, gemeinsam essen und lachen, Ideen schmieden, Probleme benennen, Projekte entdecken und inspirierende Menschen kennenlernen: Engagement ist ansteckend, finden Anna Mehrmann und Maya Mathias von CIPRA International, die 2025 das zweite Liechtensteiner ZukunftsForum Alpen zum Thema Wasser organisiert haben.
Alpenwasser: Wer bekommt den letzten Tropfen?
Klimawandel, zunehmende Bodenversiegelung und Verschmutzung gefährden das Wasser in den Alpen. Beim zweiten Liechtensteiner ZukunftsForum Alpen Ende Juni 2025 in Schaan diskutierten rund 160 Teilnehmende aus verschiedenen Alpenländern über die Zukunft der Wasserversorgung.
H2O: kostbar, kraftvoll, knapp
Wasser ist kostbar und wird knapper, auch in den Alpen. Wie verändert der Klimawandel die Wasserversorgung? Wer bestimmt über die Verteilung dieser wertvollen Ressource? Und wie steht es um die Gesundheit unseres Trinkwassers und der Gewässer als Lebensräume? Antworten darauf gibt das zweite Liechtensteiner ZukunftsForum Alpen «H2O: kostbar, kraftvoll, knapp» am 27. und 28. Juni 2025 in Schaan.
Radtour zum Gletscher
Bergsport und Klimaschutz: Wie sich das vereinbaren lässt, zeigte Anfang September 2023 eine Gruppe von Radfahrenden, die von Lindau am Bodensee/D bis zum Ochsentaler Gletscher/A unterwegs war. Die Themen am Weg reichten von nachhaltigem Tourismus über Wasserkraft und Naturschutz bis hin zum Gletscherschwund.
Nachhaltigkeitsziele lokal umsetzen
SDG-Spaziergänge, Solarherde aus Karton, ein umweltfreundlich organisiertes Festival: Rund 30 Jugendliche aus Italien, Slowenien, Liechtenstein und Frankreich diskutierten Mitte August im Rahmen des CIPRA-Projekts Alps2030 über die lokale Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs).
Standpunkt: Mitentscheiden für einen lebendigen Alpenrhein
Der in ein Korsett gezwängte Abschnitt des Alpenrheins zwischen Liechtenstein, Österreich und der Schweiz soll mehr Platz bekommen. Ein Konzept dafür haben alle drei Alpenländer vor mehr als einem Jahrzehnt unterzeichnet, umgesetzt wurde noch nichts. Damit die gesetzlich verankerten Gewässerverbesserungen Realität werden, braucht es einen breiten Konsens und einen partizipativen Prozess, bei dem Umweltorganisation mitbestimmen können, meint Elias Kindle, Geschäftsführer von CIPRA Liechtenstein.
Nächste Runde für RHESI
Das länderübergreifende Hochwasserschutzprojekt «Rhein – Erholung und Sicherheit», kurz RHESI, geht in die nächste Runde.
Ein Fest für den Alpenrhein
CIPRA Liechtenstein. Die Zähmung des grössten Wildbachs Europas begann vor rund 200 Jahren. Heute ist der Alpenrhein ein Kanal. Zumeist intensiv genutzte Kulturlandschaften und einzelne Auwaldreste säumen seinen Lauf.
Ein Fluss, viele Wünsche: Gerangel um den Alpenrhein
Landwirtschaftsfläche, Raum für Flussregenpfeifer und Deutsche Tamariske oder Trinkwasserreservoir: Welche Nutzungen am Alpenrhein Vorrang haben sollen, ist derzeit Zankapfel von Interessengruppen. SPARE, ein neues EU-Alpenraumprojekt, leistet Hilfestellung für ein ganzheitliches Fliessgewässer-Management.
Biberland Liechtenstein
Der grosse Nager hat nach über 200 Jahren Liechtenstein wieder als Lebensraum entdeckt - und im ganzen Land Spuren hinterlassen. Über die Rückkehr des Bibers.
Neues Entwicklungskonzept Alpenrhein
Die Internationale Regierungskommission Alpenrhein (IRKA) und die Internationale Rheinregulierung (IRR) haben ein neues Entwicklungskonzept für den Lebens- und Wirtschaftsraum Alpenrheintal vorgestellt.
Alpenrhein: schlechter Lebensraum für Fische
Zwischen dem 13. und 15. August wurde über den gesamten Längsverlauf des Alpenrheins, von Graubünden bis zum Bodensee, eine Erhebung des Fischbestands durchgeführt.
Appell zur Umsetzung des Entwicklungskonzeptes "Zukunft Alpenrhein"
Aus Anlass zum Weltwassertag 2005 luden regionale Umweltorganisationen Regierungsvertreter aus Graubünden, Liechtenstein, St. Gallen und Vorarlberg zu einem gemeinsamen Appell für die Umsetzung des Entwicklungskonzeptes "Zukunft Alpenrhein" ein.
Wasserkraft am Alpenrhein ist umstritten
35 Massnahmen sieht das Entwicklungskonzept für den Alpenrhein vor, dessen endgültige Version die Internationale Regierungskommission Alpenrhein Anfang nächsten Jahres vorstellen will. Im Mittelpunkt stehen mehr Raum für den Fluss, der Hochwasserschutz und die Ökologie. Kritik von Seiten der Umweltverbände gibt es vor allem an einem Punkt: die Wasserkraftnutzung am Alpenrhein.
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit für Alpenrhein und Rhein
Die umfassende Untersuchung des Ist-Zustands im Rahmen des "Entwicklungskonzept Alpenrhein" ist abgeschlossen. Die Experten haben die Ergebnisse am 1. Juli vor Vertretern von Anrainergemeinden, Umweltschützern, Fischern, Energieversorgern und anderen Interessierten präsentiert. Erstmals können sich betroffene Gruppen an einer Planung in internationalem Rahmen beteiligen.