Milano-Cortina 2026: Fairplay? Fehlanzeige!

Kunstschnee, Verkehr, Beton und fossiles Sponsoring: Die Fouls an der Natur vor und während der Olympischen Winterspiele 2026 waren zahlreich – und auch Thema der Medienberichterstattung.

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Weitere Meldungen

Mit Sonnenenergie den Berg hinauf
Mit Sonnenenergie den Berg hinauf
Das Dorf Tenna im Safiental im Kanton Graubünden/CH macht Ernst mit einer Weltpremiere. Ein in die Jahre gekommener Skilift soll mit dem ersten Solarskilift überhaupt ersetzt werden, so hat die Genossenschaft Skilift Tenna im März 2010 entschieden.
Energie- Zustandsbericht in Italien veröffentlicht
Energie- Zustandsbericht in Italien veröffentlicht
Die italienische Umweltorganisation Legambiente hat vor kurzem den jährlich erscheinenden Energie-Zustandsbericht der italienischen Gemeinden herausgegeben. In den letzten Jahren wurden in Italien tausende Anlagen zur Energieerzeugung mit erneuerbaren Energiequellen errichtet oder stehen kurz vor der Umsetzung. Zurzeit gibt es in 6'993 von insgesamt über 8'000 Gemeinden, zumindest eine Anlage zur Energieerzeugung, die mit Photovoltaik, Wind, Erdwärme, Biomasse oder Wasserenergie betrieben wird.
Verschiedene Systeme um Wildunfälle zu vermeiden
Verschiedene Systeme um Wildunfälle zu vermeiden
Wildunfälle im Strassenverkehr ereignen sich immer noch sehr häufig. Allein mit Hirsch, Reh, Wildschwein, Fuchs und Dachs wurden im Jahr 2008 in der Schweiz 18'000 Unfälle verzeichnet. Anders ausgedrückt bedeutet dies alle 30 Minuten ein Unfall. Wie viele Menschen dabei zu Schaden kamen ist nicht bekannt. Die verursachten Schäden liegen jedoch sicher im zweistelligen Millionenbereich.
Deutschland erarbeitet nationales Programm zur Wiedervernetzung von Lebensräumen
Deutschland erarbeitet nationales Programm zur Wiedervernetzung von Lebensräumen
Die deutsche Bundesregierung wird mit einem "Bundesprogramm Wiedervernetzung" an den wichtigsten Stellen der Wanderstrecken wilder Tiere Querungshilfen über Verkehrswege errichten. Das kündigte Bundesumweltminister Norbert Röttgen heute auf einer gemeinsamen Tagung von Bundesumweltministerium und ADAC in Berlin an. "Verkehrswege zerschneiden zunehmend die Lebensräume von Tieren. Das ist einerseits eine Bedrohung für wilde Tiere und damit für die biologische Vielfalt. Das ist auch zunehmend eine Gefährdung von Menschenleben, denn damit steigt im Straßenverkehr das Risiko von Wildunfällen. Mit dem Bundesprogramm Wiedervernetzung führen wir die Anliegen des Naturschutzes und der Verkehrssicherheit zusammen", sagte Röttgen.

Veranstaltungen

  • 2025-07-29T00:00:00+02:00
  • 2026-08-16T23:59:59+02:00
  • Alpines Museum der Schweiz, Bern/CH
29.07.2025 - 16.08.2026
Grönland - Alles wird anders Alpines Museum der Schweiz, Bern/CH
  • 2025-10-18T00:00:00+02:00
  • 2026-04-19T23:59:59+02:00
  • ALPS Alpines Museum der Schweiz, Helvetiaplatz 4, Bern
18.10.2025 - 19.04.2026
Wenn Berge rutschen ALPS Alpines Museum der Schweiz, Helvetiaplatz 4, Bern
  • 2025-11-28T19:00:00+01:00
  • 2026-04-23T20:30:00+02:00
  • ALPS Alpines Museum der Schweiz Helvetiaplatz 4, Bern
28.11.2025 - 23.04.2026
AktivismusAlpinismus - Veranstaltungsreihe ALPS Alpines Museum der Schweiz Helvetiaplatz 4, Bern
  • 2026-04-09T00:00:00+02:00
  • 2026-05-10T23:59:59+02:00
09.04.2026 - 10.05.2026
Klima Biennale Wien
  • 2026-04-16T19:00:00+02:00
  • 2026-04-16T20:30:00+02:00
  • Bregenz, Vorarlberger Landesbibliothek, Kuppelsaal
16.04.2026
Vortrag: Boden – weit mehr als Dreck Bregenz, Vorarlberger Landesbibliothek, Kuppelsaal

Projekte und Aktivitäten

LiveAlpsNature
LiveAlpsNature
Das Projekt LiveAlpsNature trägt zum Erhalt der Biodiversität in alpinen Schutzgebieten bei, die zunehmend für Natur- und Gesundheitstourismus genutzt werden. Dazu entwickelt das Projektteam neue Besucherlenkungskonzepte sowie Freizeitangebote und integriert diese in digitale Plattformen.
AlpsLife – global beobachten, lokal handeln
AlpsLife – global beobachten, lokal handeln
Der erfolgreiche Schutz der Biodiversität in den Alpen ist nur durch alpenweites Monitoring und Management zukunftsfähig. Darauf zielt das Projekt AlpsLife ab.
Naturbasierte Lösungen und ihre Governance-Strukturen im Alpenraum
Naturbasierte Lösungen und ihre Governance-Strukturen im Alpenraum
Angesichts der globalen Herausforderungen des Klimawandels und des Biodiversitätsverlustes gewinnt die Nutzung naturbasierter Lösungen (NbL) zunehmend an Bedeutung. Im Auftrag des Deutschen Umweltbundesamtes erarbeiten ifuplan (Lead) und CIPRA International einen Bericht zum Thema «Naturbasierte Lösungen und Governance-Strukturen im Alpenraum». Ziel des Berichts ist es, die Potenziale verschiedener NbL im Alpenraum und die Governance-Mechanismen dahinter zu untersuchen, die ihr Gelingen sicherstellen. Darauf aufbauend werden ihre Übertragbarkeit auf andere Alpenregionen untersucht und Handlungsempfehlungen formuliert.

Aktuelle Medienmitteilungen

Drohende Entmachtung der Alpenländer
Drohende Entmachtung der Alpenländer
Die Verkehrsministerinnen und Minister der 27 EU Staaten haben vergangene Woche die Neufassung der Eurovignette Directive bezüglich der Mauterhebung für Lastwagen auf Autobahnen behandelt. Sie wollen diese am 18.12.2020 verabschieden. Dadurch werden die Möglichkeiten der ohnehin vom Transitverkehr geplagten Alpenregionen massiv eingeschränkt.
Alpine Landschaft ist nicht erneuerbar!
Alpine Landschaft ist nicht erneuerbar!
Berggipfel, Waldränder, Flussufer: Die alpine Landschaft spiegelt Vergangenheit und Gegenwart, stiftet Identität, bietet Raum für Erholung, ist Heimat oder Sehnsuchtsort – auch und vor allem in Krisenzeiten. Das am 9. Dezember 2020 von den Delegierten der CIPRA verabschiedete Positionspaper verdeutlicht, warum wir Landschaft über den geografischen Begriff hinaus verstehen und Verantwortung für sie übernehmen müssen.
Outdoor-Tourismus als neuer Mainstream
Outdoor-Tourismus als neuer Mainstream
Corona-Pandemie, Digitalisierung und Gesundheit: Immer mehr Menschen verbringen ihre Freizeit in den Bergen. ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis diskutierten bei der Online-Konferenz «Outdoor-Tourismus mit Fernsicht» am 16. und 17. November 2020 darüber, wie ein nachhaltiger und sozial verträglicher Tourismus im Alpenraum gelingen kann.
Der Güterverkehr gehört auf die Schiene
Der Güterverkehr gehört auf die Schiene
Bis Ende September 2020 wollen sich EU-VerkehrsministerInnen bezüglich einer neuen Wegekostenrichtlinie (Eurovignette Directive) für den Transitverkehr einigen. CIPRA International und das Netzwerk «iMonitraf!» fordern eine rasche Einigung zur Entlastung von Mensch und Natur.