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2535 Inhalte gefunden
Gebündeltes Expertenwissen für ökologische Netzwerke in den Alpen
Mit dem langfristigen Ziel, ein alpenweites ökologisches Netzwerk einzurichten, hat die Initiative Ökologisches Kontinuum internationale ExpertInnen in einem "Think tank" versammelt. Der think tank gibt den ExpertInnen aus der Wissenschaft und der Praxis einen Rahmen, um neue Projekte zu entwickeln, welche die bereits bestehenden Aktivitäten wie z.B. das ECONNECT-Projekt ergänzen und fortführen.
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Wie werden Nahrungsmittel aus europäischen Bergregionen wahrgenommen?
Das Projekt EuroMarc hat sich von Februar 2007 bis Januar 2010 mit dieser Frage beschäftigt und liefert nun Ergebnisse. In sechs europäischen Ländern (Frankreich, Norwegen, Österreich, Rumänien, Schottland und Slowenien) führten zehn Teams Umfragen mit VerbraucherInnen, HändlerInnen und AkteurInnen von lokalen Initiativen durch. Mit diesen Untersuchungen wollten die ProjektleiterInnen die Bedürfnisse und die Wahrnehmung aller am Prozess Beteiligten dokumentieren.
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Biodiversitäts-Wettbewerbe für Fotografinnen und Bauern
FotografInnen auf der ganzen Welt sind aufgefordert, ihre digitalen Werke zum Thema Biodiversität einzusenden und am Fotowettbewerb der Naturfreunde Internationale teilzunehmen.
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Häufigere und stärkere Flutkatastrophen in den Alpen durch den Klimawandel
ine Folge der globalen Erwärmung sind häufigere sowie stärkere Hochwasser in den Bergen. Dies wurde vor kurzem von ForscherInnen der politechnischen Universität Turin/I in der Zeitschrift "Geophysical Research Letters" bestätigt. Sie untersuchten Abflussdaten von 27 Beobachtungsstationen in den Schweizer Alpen und berechneten, inwiefern das Risiko für Hochwasser mit Temperatur, Niederschlag und Höhenlage zusammenhängt.
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Das Internationale Jahr der Biodiversität
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2010 zum Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt erklärt, um die Bedeutung und vor allem auch den Verlust der Biodiversität auf lokaler, regionaler und globaler Ebene bewusst zu machen. Im gesamten Alpenraum sind nun zahlreiche Kampagnen und Veranstaltungen zum Thema Biodiversität und Lebens(raum)vielfalt geplant.
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Lehrstuhl für Energieeffizienz in Vorarlberg
Die Fachhochschule Vorarlberg in Dornbirn/A erhält 2010 einen Stiftungslehrstuhl für Energieeffizienz, der im Studienbereich Mechatronik angesiedelt wird. Aufgabe des Lehrstuhls wird es sein, bedarfsorientierte und international ausgerichtete Aus- und Weiterbildungsangebote zu starten. Langfristiges Ziel ist es, ein Studium im Bereich Energietechnik und Energiemanagement an der Fachhochschule Vorarlberg anzubieten.
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EUREGIO-Umweltpreis erstmals verliehen
Unter den 77 Bewerbungen aus den Ländern Trentino/I, Südtirol/I und Tirol/A belegte der Dachverband für Natur- und Umweltschutz in Südtirol in der Kategorie juristische Personen in Innsbruck/A den zweiten Platz. Die Umweltorganisation erhielt den Preis für ein Projekt über unerschlossene Gebiete zur Erfassung der Biodiversität in Südtirol.
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Ein Fernrohr, das polarisiert
Am Naturinformationszentrum Bergwelt Karwendel in Form eines Fernrohrs am Rand der Karwendelgrube in Bayern/D scheiden sich die Geister. Darf man die Natur in dieser spektakulären Art bebauen, um sie zu schützen? Oder braucht die Natur eine solche Inszenierung gar, um zu überleben? Ein Streitgespräch zwischen Mit-Initiant Kai Elmauer von der Bergwelt Karwendel und Rudolf Erlacher vom Verein zum Schutz der Bergwelt.
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Grössenwahn statt Höhenkoller
Mehrere Grossprojekte bedrohen die unvergleichliche Bergwelt der Dolomiten. Immer spektakulärere Bahnen rufen nach weiteren Erschliessungsstrassen, nach mehr Gästebetten und nach futuristischeren Attraktionen, um jene zu füllen. Was auf der Strecke bleibt, ist die Funktionalität dieser Projekte.
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Strategiespiel "Transalpin"
Das neue Strategiespiel "Transalpin" will Jugendlichen die Wechselwirkungen zwischen Verkehr, Wirtschaft und Tourismus näher bringen und ihre Auswirkungen auf die Umwelt der Alpen vorstellen. "Transalpin" ist in erster Linie als Lehrmittel für Oberstufenklassen gedacht.
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Neues von der SAVE Foundation
Zum Welt-Klimagipfel in Kopenhagen/DK hat die SAVE Foundation zusammen mit einer Koalition von Organisationen, die sich mit Agrobiodiversität und Landwirtschaft befassen, ein Positionspapier mit dem Titel "Vielfalt als Anpassungsstrategie der Landwirtschaft im Klimawandel" herausgegeben. Dieses hat als zentrales Anliegen die Anerkennung von Agrobiodiversität als Anpassungsstrategie zum Klimawandel im Bereich der Landwirtschaft.
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Schweiz: Alpenschutz geht bergab
Der Schweizer Nationalrat hat am vergangenen Freitag 11. Dezember, der Ratifizierung der Durchführungsprotokolle der Alpenkonvention nicht zugestimmt und lehnt somit die Umsetzung der Alpenkonvention ab. Der Bundesbeschluss von 2001 wird somit vom Nationalrat in eine weitere Warteschlaufe geschickt. Die Protokolle seien zu einschneidend für die Schweiz, kritisierten GegnerInnen. Sie würden alle Umweltschutzanliegen zu einseitig gewichten und dagegen ökonomische Faktoren zu wenig berücksichtigen.
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Club Arc Alpin bezieht Stellung zum Klimawandel, zum Ausbau von Klettersteigen und zum motorisierten Offroadverkehr
Am 12. September hat in Innsbruck die Mitgliederversammlung des Club Arc Alpin CAA stattgefunden, bei der politische Forderungen zum Klimawandel formuliert und Positionspapiere zu den Themen Klettersteige und motorisierter Offroadverkehr verabschiedet wurden. In Hinblick auf den Klimawandel wird vom CAA eine CO2 - Reduktion, sowie eine Abkehr der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern gefordert. Speziell angesprochen wird das Thema Verkehr, zu dem verschiedene Massnahmen vorgeschlagen werden.
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Neue Ausgabe der Zeitschrift eco.mont
Die aktuellste Ausgabe des "eco.mont - Journal on Protected Mountain Areas Research" ist jetzt erhältlich. Sie beinhaltet wissenschaftliche Artikel aus europäischen Berggebieten und dem Himalaja mit Beiträgen über Amphibien, Besuchermonitoring, Informationsmanagement, Verwendung von Ressourcen und die Wahrnehmung des Wandels der Biodiversität.
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5. NATUR Messe
Die 5. NATUR Messe mit dem Thema "Biodiversität - unsere Zukunft" mit integriertem Festival und Kongress findet vom 11. bis 14. Februar 2010 in Basel/CH statt. Mit 40'000 Besucherinnen und Besuchern ist die Messe zum führenden gesamtschweizerischen Treffpunkt für alle geworden, die nachhaltig leben und konsumieren möchten.
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Motorfahrzeuge bald überall im Gelände?
Das Befahren von Wegen mit Motorfahrzeugen ausserhalb von ausgezeichneten öffentlichen Staats-, Departements- sowie Gemeindestrassen ist in Frankreich verboten. Ein neuer Gesetzesvorschlag will diese Regelung nun umstossen.
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Schutzgebiete in den Slowenischen Alpen
Kürzlich erschien eine neue Publikation in deutscher Sprache, die sich mit Schutzgebieten in Slowenien auseinander setzt. Wie und wo Slowenien die Natur schützt und die dabei auftretenden Konflikte sind noch weitestgehend unerforscht. Die Dissertation "Schutzgebiete in Slowenien - mit besonderer Berücksichtigung des Alpenraums" liefert erste Ansätze zur Lösung am Beispiel Biosphärengebiet "Julische Alpen".
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Der Bausektor ist einer der Schlüssel zur Lösung des Klimaproblems
Das aufbereitete Wissen von cc.alps ist endlich in Form thematischer Hintergrundberichte namens "compacts" zum download verfügbar unter www.cipra.org/de/cc.alps/ergebnisse/compacts . Die ersten drei compacts über Bauen und Sanieren, Energie und Naturschutz behandeln diese Themen im Bezug zum Klimawandel auf alpiner Ebene. Aktivitäten zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung werden hier gesammelt und auf den Prüfstand gestellt.
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Graubünden/CH geht im Naturschutz mit gutem Beispiel voran
Die Binding-Stiftung - eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Liechtenstein - hat Anfang November ihre diesjährigen Preise für "beispielhafte Leistungen" im Natur- und Umweltschutz in Vaduz/FL verliehen. Die Molkerei Andeer und das Center da Capricorns - beide in Graubünden - teilten sich einen mit 10'000 Schweizer Franken dotierten Preis. Der Hauptpreis ging an die Ex-Max Havelaar-Chefin Paula Ghillani für ihren Kampf gegen die Ausbeutung der Natur und für eine nachhaltige Unternehmungsführung.
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Naturschutzbündnis kämpft für Tiroler Lech
Ein grenzüberschreitendes Bündnis für Naturschutz hat Beschwerde bei der EU-Kommission in Brüssel/BE gegen ein Projekt der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) eingelegt, bei dem drei Quellbäche des Lechs in den Spullersee/A abgeleitet werden sollen. Die ÖBB führt laut eigenen Angaben das Projekt zur zusätzlichen Gewinnung von sauberer und erneuerbarer Energie durch, um somit den Ausbau des Bahnnetzes zu garantieren.
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Klimatische Extreme beeinflussen Verbreitung von Baumarten
In einer kürzlich veröffentlichten Studie zeigten WissenschaftlerInnen der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) mit einem internationalen Forscherteam nun erstmals, dass nicht nur die höhere Mitteltemperatur, sondern auch klimatische Extremereignisse dafür verantwortlich sind, dass in einzelnen Regionen Baumarten verschwinden.
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Wandern in den Alpen entlang geologischem Landschaftserbe
Teilstrecken der ViaGeoAlpina in Ligurien/I sind kürzlich anlässlich Veranstaltungen in Genua/I und Prariondo/I eröffnet worden. Anwesend waren unter anderem Geologie-ExpertInnen, die im ligurischen Geopark Beigua Exkursionen führten. In Italien sind bereits 15 der 40 Tagesetappen fertig gestellt und können besucht werden.
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Neue alpMedia Dossiers jetzt online
Die alpmedia Dossiers zu Energie und Naturschutz sind nun in deutscher und englischer Sprache auf dem CIPRA Web. Nebst einem Bericht bestehen die Dossiers aus weiterführenden Informationen wie News, Publikationen, Veranstaltungen und Best Practice Beispielen.
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Mehr als 500 Landwirte und Landwirtinnen beobachten Pflanzen
Mehr als 500 LandwirtInnen aus ganz Österreich nehmen mittlerweile am Projekt "LandwirtInnen beobachten Pflanzen" teil, das 2007 lanciert worden ist. Ein Grossteil der Landwirtschaftsbetriebe davon liegt im Alpenraum. Ziel des Projekts ist es, die Erhaltung von Magerwiesen durch Bewusstseinsbildung zu unterstützen.
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Neue Plattform der Alpenkonvention für grosse Wildtiere
Der erste Workshop der neuen Plattform "Grossraubtiere und Huftiere" - auch Plattform "Wildtiere und Gesellschaft" - hat Ende Oktober in Vaduz/FL stattgefunden. Rund 30 VertreterInnen aus sechs Ländern nahmen am Austausch über grosse Beutegreifer und wildlebende Huftiere in den Alpenstaaten teil.
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Neuregelung der öffentlichen Körperschaften in Italien birgt Risiko für Nationalparks
Die Regierung Italiens setzt aktuell alles daran, mit dem Gesetz zur Reduzierung der öffentlichen Körperschaften, schlankere Organisationsstrukturen zu forcieren. Betroffen davon sind auch die Nationalparks in Italien. Der WWF Italien hat Verständnis für die Neuordnung der Parkverwaltungen und sieht auch die Notwendigkeit.
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cc.alps: Die CIPRA-Forderungen zum Naturschutz
Verändert sich das Klima, bekommt die Natur das zu spüren. Berggebiete sind besonders empfindlich, dort werden die höchsten Verluste an Pflanzen- und Tierarten befürchtet. Nach wissenschaftlichen Vorhersagen ist fast jede zweite Pflanzenart in den Alpen bis zum Jahr 2100 vom Aussterben bedroht. Für die artenreichste Flora in Mitteleuropa wäre das ein ungeheurer Verlust. Aber auch bekannte Tierarten wie Steinbock, Schneehuhn und Schneehase werden in den Alpen aufgrund der Erderwärmung massiv schlechtere Lebensbedingun-gen haben.
Position
Die Natur als Puffer - Es wird eng für den Alpen-Mannsschild
Der Klimawandel bedrängt die Natur in den Alpen. Bis 2100 sind 45 Prozent der Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Ein zukunftsorientierter Naturschutz trägt nicht nur zur Erhaltung der Lebensräume in den Alpen bei, sondern auch zum Klimaschutz und zur Anpassung an den unvermeidlichen Klimawandel.
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Bericht klärt über Folgen von Kunstschnee auf
Bekanntlich wird Kunstschnee im ganzen Alpenraum in grossem Stil produziert. Nun bringt ein Zustandsbericht des Französischen Umweltministeriums Klarheit über den Umfang der Kunstschneeproduktion im französischen Berggebiet, klärt über Auswirkungen auf die Umwelt auf und stellt sozioökonomische Herausforderungen dar.
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Lebensraumvernetzung in den Alpen: gewusst wie
Das Projekt "Ökologisches Kontinuum" hat einen Katalog möglicher Massnahmen zur Verbesserung der ökologischen Vernetzung im Alpenraum herausgegeben. Der Katalog zeigt auf, wie z.B. die Extensivierung landwirtschaftlicher Nutzung, Artenschutzmassnahmen entlang von Verkehrswegen oder Synergien mit dem Tourismussektor dazu beitragen können, die Vernetzung von Lebensräumen zu verbessern.