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cc.alps: CIPRA-Forderungen – Tourismus im Klimwandel
Der Klimawandel stellt den alpinen Tourismus vor grosse Herausforderungen. Er muss sich an den Klimawandel anpassen und gleichzeitig klimaverträglicher werden. Insbesondere in den Schlüsselbereichen Verkehr und Energie liegen grosse Potenziale für eine Reduktion des CO2-Ausstosses. Der Tourismus ist eine Branche, die mit hohen Fördermitteln ausgestattet ist. Die öffentliche Hand muss mit der Tourismusförderung die Entwicklung in Richtung Nachhaltigkeit lenken. Bei der aktuellen Diskussion über die Entwicklungen im Tourismusgeschäft dominieren die Positionen der grossen Seilbahnunternehmen, die im Wesentlichen auf den Skitourismus und die Aufrechthaltung des Status quo fixiert sind. Wer aber nur auf Schnee und Ski setzt, forciert eine kapitalintensive, hoch technisierte und zu Monostrukturen neigende Form des alpinen Tourismus, die weder klima- noch umweltverträglich ist.
Position
Olympiabewerbung Annecy/F: Folgen unterschätzt
"Die Folgen der Olympischen Spiele für die Umwelt werden in den Bewerbungsunterlagen weitgehend unterschätzt", so französische Umweltschutzorganisationen. In einem offenen Brief an die Evaluationskommission des IOC warnen France Nature Environnement, Fédération Rhône Alpes de Protection de la Nature (FRAPNA) und CIPRA Frankreich vor den absehbaren Auswirkungen der Grossveranstaltung.
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Doch keine Rad-Maut am Grossglockner
Am Mai hätten RadfahrerInnen auf der Grossglocknerstrasse eine Maut zahlen müssen, wollten sie den Alpenpass zwischen 9.00 und 15.00 Uhr befahren. Die Grossglockner Hochalpenstrassen AG hat diese "verkehrslenkende Massnahme" nach heftigen Protesten nun doch fallen gelassen.
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Leitfaden : Umwelterziehung im Wintersport
Der neue Leitfaden des französischen Erziehungsnetzwerks für Alpine Umwelt (REEMA) ist eine Ideenfundgrube für alle, die ein Projekt zum Thema: Sensibilisierung des Umweltbewusstseins in Wintersportorten lancieren wollen. Er stützt sich auf zahlreiche Erfahrungen lokaler AkteurInnen, insbesondere Umweltschutzorganisationen, die in der Vergangenheit bereits solche Projekte durchgeführt haben.
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Schweiz: Windenergie für Schneekanonen
Im Zentralschweizer Skigebiet Sattel-Hochstucki produziert seit Ende letzen Jahres an der Talstation ein Windrad Strom. Die Flügel des acht Meter hohen Windrads drehen sich dabei um die vertikale Achse. Und weil die BetreiberInnen bei der sehr energieintensiven Herstellung von Kunstschnee nun auf erneuerbare Energien setzen wollen, werden geeignete Standorte für weitere Windräder im Skigebiet gesucht.
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dynAlp-climate Workshop in Sattel/CH: Chancen im Tourismus erkennen - trotz Klimawandel
Die Fachtagung "Diversifizierung im Tourismus" vom 23. November in Sattel/CH widmete sich den wachsenden Herausforderungen für Tourismusgemeinden. Den mehr als 40 TeilnehmerInnen von Gemeinden, aber auch touristischen Unternehmen und Planungsbüros wurden Möglichkeiten aufgezeigt, um als Gemeinde bzw. Tourismusdestination wettbewerbsfähig zu bleiben.
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Inspirationen zur nachhaltigen Gemeinde- und Tourismusentwicklung in Deutschland
Zum Abschluss des deutschen "Allianz in den Alpen" Projekts "AlpenZukunft gestalten - AlpenGemeinden vernetzen" waren am 29. November 2010 die deutschen Mitgliedsgemeinden, aber auch andere interessierte Gemeinden in das Alpine Museum des Deutschen Alpenvereins in München eingeladen. Dabei stand die Zukunft der Alpengemeinden im demographischen Wandel im Mittelpunkt.
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Film über Zukunftsmodelle im Alpentourismus mit Allianz-Beteiligung
Wo und wie verbringen wir unsere Ferien im Jahr 2050? Sanftmobil in Werfenweng/A und naturnah im Grossen Walsertal/A - davon zumindest sind Dominik Siegrist und Claudia Pfister von der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA überzeugt. Sie haben diese zwei Alpendestinationen mit einem Filmteam des Rätoromanischen Fernsehens besucht und sich Gedanken über Potentiale, Herausforderungen und Chancen der touristischen Angebote gemacht.
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Olympische Spiele: kein volkswirtschaftlicher Nutzen
In der Schweiz wird wieder eine Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2022 diskutiert. Umweltorganisationen warnen vor den ökologischen und ökonomischen Folgen. Aber auch Marco Blatter, ehemaliger CEO von Swiss Olympic, wird im Schweizer Radio zitiert, er sei froh, dass die Spiele 2006 nicht im Wallis stattgefunden hätten. In Turin/I seien sie zu einem Moloch geworden.
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Schlechte Bilanz für Albertville
Was bleibt von den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville? Als negative Begleiterscheinung bleiben ein Defizit von 42,7 Millionen Euro und eine Infrastruktur, die mehr oder weniger genutzt wird. Die Verluste wurden zu 75 Prozent vom französischen Staat und zu 25 Prozent vom Département Savoie übernommen.
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Die Ruinen von Turin
Berggebiete zahlen Zeche für Olympische Winterspiele - Olympische Winterspiele bringen den Regionen Ruhm und Aufschwung. Für zwei Wochen. Zurück bleiben überdimensionierte Infrastrukturen, Schulden und kalte Betten. Ein Fazit zu Turin, vier Jahre nach den XX. Winterspielen.
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Aufbruch in Andermatt?
Touristische Grossprojekte bringen Arbeitsplätze – und neue Abhängigkeiten: Der ägyptische Investor Samih Sawiris stellt den Bewohnern von Andermatt in der Schweiz mit seinem Ferienresort Arbeitsplätze, Geld und warme Betten in Aussicht. Kann er seine Versprechen einlösen?
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«Wir müssen uns an die Berge anpassen»
Über Laurent Chappis (Chambéry/F), einen Baumeister, der in Courchevel den ersten französischen Retortenskiort plante und die Alpen für jedermann erfahrbar machen will. Das Megaprojekt des «Anarchitekten»: eine humanistische Vision der Berge.
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Megaprojekte - Geld oder Leben?
Ein schickes Tourismusressort in Andermatt/CH, eine zweite, neue Autobahn zwischen Genf/CH und Annecy/F und die Olympischen Spiele in Turin/I. Die CIPRA fragt in ihrem Themenheft "SzeneAlpen" nach dem Zweck solcher Grossprojekte: Warum werden sie gebaut? Wer profitiert davon? Und was wird für ihre Umsetzung in Kauf genommen?
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Ein Weg für die Alpenkonvention
Das Bergmassiv Koschuta an der Grenze zwischen Slowenien und Österreich kann seit kurzem auf dem "Weg der Alpenkonvention" erkundet werden. Alpine Vereine der beiden Länder haben den Weg mit Unterstützung des Ständigen Sekretariats der Alpenkonvention, den Gemeinden Zell-Sele/A und Trži?/SI und den Umweltministerien aus Österreich und Slowenien hergerichtet.
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Südtirol: internationales Berg-Gipfeltreffen
Der diesjährige International Mountain Summit (IMS) beleuchtet den Lebensraum "Berg" aus verschiedensten Perspektiven: BergsportlerInnen erzählen ihre Erlebnisse am Berg, Abenteuer in Eis und Fels werden auf der Leinwand spürbar gemacht und Slackline-Profis zeigen waghalsige Kunststücke beim ersten Weltcup.
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Tagung: Tourismus neu denken
An der Tagung "Diversifizierung im Tourismus - Lösungsansätze und Praxisbeispiele aus dem Berggebiet" stellen Fachleute Praxisbeispiele aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland vor. VertreterInnen von Gemeinden und der Tourismusbranche erhalten die Gelegenheit, ihre eigene Positionierung zu reflektieren. Während einer kurzen Exkursion kann zudem die Ausflugsdestination Sattel/CH kennen gelernt werden.
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Reisestipendien von Via Alpina zu gewinnen
Die Via Alpina vergibt drei Reisestipendien in der Höhe von 1'000 Euro. Bis zum 15. November können Projektideen rund um das Thema "Wandern" eingereicht werden. Die Projekte sollen eine persönliche Sicht der Via Alpina, des Wanderns oder jeder anderen nichtmotorisierten Fortbewegungsform über die Grenzen hinweg und wichtiger Themen für die nachhaltige Entwicklung der Alpen bieten.
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TheAlps - nachhaltiger Tourismus im Alpenraum?
Vor rund zwei Wochen haben sich mehr als 300 TeilnehmerInnen der Tourismusbranche aus dem gesamten Alpenbogen in Innsbruck/A getroffen, um sich für eine grenzübergreifende Zusammenarbeit im Tourismussektor auszusprechen. Anwesend waren auch die Tourismusminister der Alpenländer, die auf der Veranstaltung das so genannte Innsbrucker Manifest unterzeichneten.
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Erneuter Austritt Olympia 2018
Der Deutsche Naturschutzring (DNR) ist aus der Fachkommission Umwelt der Bewerbungsgesellschaft für die Olympischen Spiele 2018 ausgetreten. Dies kündigte der DNR Mitte September auf einer Pressekonferenz an. Damit folgte der DNR dem Beispiel des Bund Naturschutz, der sich bereits letztes Jahr aus dem Komitee verabschiedet hat.
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Umweltforum Vorarlberg 2010
"Lebensqualität durch Vielfalt" ist das Motto des Umweltforum Vorarlberg/A 2010. Es widmet sich am ersten Tag den Aspekten und dem Schutz der Biodiversität und am zweiten Tag den wirtschaftlichen Chancen für den Tourismus und die Landwirtschaft.
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Wild im Schnee
Die Naturschutzorganisation Mountain Wilderness Schweiz hat für SchülerInnen der sechsten bis neunten Schulstufe das Lehrmittel "Wild im Schnee" entwickelt, welches vor allem in Wintersportlagern eingesetzt werden kann.
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Werfenweng zu Besuch bei Freunden
Ganz nach dem Leitbild des Gemeindenetzwerks begaben sich Ende Juli 15 BürgerInnen aus Werfenweng auf eine Reise durch die Alpen, um vom fachlichen Erfahrungsaustausch mit anderen alpinen Modellregionen zu profitieren. Dabei schauten sei drei anderen Mitgliedsgemeinden bei ihrer örtlichen Raumplanung über die Schulter und informierten sich über nachhaltige und innovative Gemeindeentwicklungsmassnahmen auszutauschen. Im Reisegepäck das sanfte Tourismuskonzept der Salzburger Gemeinde, das in Cogne/I, Saas Fee/CH, Reichenbach/CH und Langenegg/A auf grosses Interesse stiess.
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Slowenien erhält ein Alpenmuseum
Mehr als tausend Bergsteigerinnen und Bergliebhaber kamen zur Eröffnung des Slowenischen Alpinen Museums (Slovenski planinski muzej - SPM) Anfang August nach Mojstrana/SI. Die zahlreich erschienenen Gäste sind Beweis für den hohen Bedarf einer solchen Einrichtung in den slowenischen Alpen. Slowenien hat das Alpenmuseum vor allem Miro Eržen zu verdanken, der 25 Jahre lang für das Projekt kämpfte. Das neu errichtete Museum wurde vom slowenischen Staatspräsidenten Danilo Türk eingeweiht.
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Per Alpes - Die Alpen auf 20 Rundwanderwegen entdecken
So lautet der Titel eines soeben vom Ständigen Sekretariat der Alpenkonvention veröffentlichten Wanderführers. 20 ausgewählte Trekkingrunden im Alpenbogen, die alle an der Alpenkonvention beteiligten Alpenstaaten tangieren, werden darin vorgestellt und beschrieben. Indem dieses Buch die Alpen als Tourismusziel darstellt, das über die Grenzen der einzelnen Staaten hinausgeht, trägt es zur Umsetzung des Tourismusprotokolls der Alpenkonvention bei.
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Ein "Naturatlas" für Bayern/D
Der neue "Naturatlas Bayern Arche" soll Schutzgebiete in Bayern/D vernetzen und dient als Ökoreiseführer für UrlauberInnen. Bereits 25 Nationalparke, Naturparke, Biosphärenreservate und Naturschutzgebiete sind im online-Führer aufgenommen, darunter auch die Moorlandschaft um Beneditkbeuren, der Nationalpark Berchtesgaden oder der Ammersee.
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Mit dem öffentlichen Verkehr auf Gipfelkurs
Eine neue Reisebroschüre informiert über mögliche Wanderrouten im Écrins-Massiv/F und wie diese mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden können.
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Croisière Blanche in offenem Gelände ist Geschichte!
Nächstes Jahr wird es keine Croisière Blache im herkömmlichen Sinne mehr geben. Die Veranstalter haben beschlossen, bei der nächsten Ausgabe 2011 auf Fahrzeuge mit Vierradantrieb zu verzichten und mit den Fahrzeugen auf den bestehenden Wegen zu bleiben. Im Januar 2011 werden nun unter dem neuen Titel Croisière Blanche Historic nur noch Fahrzeuge von vor 1980 zugelassen.
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Freizeit: mobiler ohne Auto
Freizeitgestaltung ohne Auto ist schick, wie die zunehmenden Informationsangebote zeigen. So hat der Alpenverein Südtirol (AVS) kürzlich fünf neue Broschüren mit je 15 bis 20 Wanderrouten herausgegeben, deren Ausgangs- und Endpunkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. Der Verein hat in der Reihe "Wandern ohne Auto" insgesamt rund 300 Wandertipps für ganz Südtirol erarbeitet.
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SzeneAlpen Nr. 94 - Megaprojekte: Geld oder Leben?
Welchen Zwecken Grossprojekte in den Alpen dienen