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Kein Bauboom wegen Vereina-Tunnel im Unterengadin
Der Vereina-Bahntunnel zwischen dem Prättigau/CH und dem Unterengadin/CH hat zu einer Nachfragesteigerung im Tourismus geführt, aber keinen wirtschaftlichen Boom ausgelöst. Dies zeigt eine gemeinsame Studie des Schweizerischen Bundesamts für Raumentwicklung ARE und des Kantons Graubünden, welche insgesamt eine positive Bilanz der Auswirkungen des Tunnelbaus zieht.
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Porta Alpina - Das Tor zur Alpenwelt?
Die Bevölkerung des Kantons Graubünden/CH hat am 12. Februar 2006 einen Beitrag über 20 Millionen CHF an die Porta Alpina sehr deutlich gutgeheissen. Mit der Porta Alpina, einem Anschluss des Gotthardgebiets an den internationalen Fernverkehr, ist die Hoffnung verbunden, dass sie nicht nur Touristen sondern ein dynamisches ganzjähriges Entwicklungspotenzial bringen würde.
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Rollende Landstrasse mit Potenzial zur Effizienzsteigerung
Eine neu konzipierte Rollende Landstrasse (RoLa) zwischen Basel und Chiasso und/oder Domodossola kann den alpenquerenden Güterverkehr in der Schweiz weitgehend auf die Schiene verlagern.
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Lesereise zu den Schweizerischen Alpentransversalen
Unter dem Namen via litterale_Alpentransversalen ist in der Schweiz ein Literaturprojekt zu den Neuen Eisenbahnalpentransversalen NEAT unterwegs.
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Bahnverbindung Lyon-Turin: eine grenzübergreifende Frage
Die Proteste der Bevölkerung des italienischen Susa-Tals gegen den Bau einer neuen Bahnverbindung zwischen Turin/I und Lyon/F haben aussergewöhnliche Ausmasse erreicht. Über 50 000 Menschen haben am 16. November im Susatal und am 17. Dezember in Turin protestiert, als Reaktion auf die Gewalt der Polizei gegenüber der Bevölkerung. Die KritikerInnen in Italien rufen die Organisationen der anderen Alpenländer und insbesondere Frankreichs auf, zum Thema Stellung zu beziehen.
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Wie umgehen mit der hohen Feinstaubbelastung?
Die hohe Feinstaubbelastung der letzten Wochen in den Alpenregionen ist vielerorts Anlass zur Sorge. Dabei stehen sowohl die Frage der Hauptverursacher als auch die Möglichkeiten einer Reduktion des Feinstaubs zur Diskussion.
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Resolution zur neuen Eisenbahn-Basistunnel-Verbindung Turin-Lyon für den Warenverkehr auf der Schiene zwischen Frankreich und Italien
Das von der Verbindung direkt betroffene Susa-Tal kritisiert das Projekt und fordert politische Antworten sowie technische und wirtschaftliche Präzisierungen auf beiden Seiten der Grenze. Die Proteste zeigen, dass der Entscheidungsprozess die Mitbestimmung der betroffenen Bevölkerung nicht berücksichtigt hat. CIPRA International erachtet die Verlegung des Güterverkehrs auf die Schiene als prioritär und ist deshalb nicht a priori gegen die neue Bahnverbindung. Sie will aber ihre Solidarität mit der betroffenen Bevölkerung zum Ausdruck bringen und fordert von den Behörden grössere Transparenz und die Einbeziehung lokaler Körperschaften in das Projekt. Weiter fordert sie die französischen und italienischen Behörden auf, endgültig auf den Bau neuer transalpiner Strassen zu verzichten.
Position
Keine Kostenwahrheit im europäischen Güterverkehr
Das Europäische Parlament hat am 15. Dezember die Eurovignetten-Richtlinie, auch Wegekostenrichtlinie genannt, verabschiedet. Viele Umweltorganisationen, wie beispielsweise die europäische Transitinitiative, sind von der nun vorliegenden Richtlinie enttäuscht.
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Unterschriften-Sammlungen gegen Verkehrsauswüchse
Zentrale Forderungen sind die Verlagerung des Güterverkehrs auf Schiene und Wasserwege, die Umsetzung der Kostenwahrheit im Verkehr oder die Einführung einer Alpentransitbörse. Zudem verlangt das Manifest eine internationale Debatte über die Verkehrspolitik unter Einbezug der BürgerInnen.
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Volksbefragung zum Brennerbasistunnel
Der Gemeinderat von Margreid in Südtirol/I hat am 22. Dezember 2005 einstimmig beschlossen, eine Volksbefragung zum Brennerbasistunnel und Zulaufstrecken durchzuführen und hat damit einen ersten Schritt für ein in Italien unübliches Bürgerbeteiligungsverfahren gemacht.
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Nachhaltige Verkehrslösungen in den Alpen aus jungen Köpfen
Vom 1. bis 3. Dezember 2005 fand in Werfenweng/A ein Kongress zum Thema "Intelligentes Mobilitätsverhalten von und für Jugendliche in den Alpen" statt.
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EU-Verkehrsausschuss will umfassendere LKW-Maut
Der Verkehrsausschuss des Europaparlaments hat sich in der vergangenen Woche mehrheitlich für die Internalisierung von Umwelt- und Gesundheitskosten in die LKW-Maut ausgesprochen.
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Bahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke Lyon-Turin in Italien weiter umstritten
Am 16. November haben sich im Susa-Tal über 50.000 Menschen aus verschiedenen Regionen Italiens an einem Protestmarsch gegen das Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsprojekt Lyon-Turin beteiligt.
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Aufschwung für Schiffstransporte in Frankreich
Seit dem Jahr 2004 ist im Mittelmeer eine rasante Entwicklung der per Schiff transportierten Gütermengen zu beobachten.
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Verkehrsminister überdenken Alpentransitbörse
Am 14. November haben sich die Verkehrsminister der Alpenländer und der EU in der Schweiz getroffen, um über Verlagerungspolitik und Sicherheit in den Alpentunnels zu diskutieren.
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Erkenntnisse zu nachhaltiger Mobilität in Grossschutzgebieten
Am 21. September fand in Waren/D eine Fachveranstaltung zum Thema "Nachhaltige Mobilität in Grossschutzgebieten - Neuer Weg oder Sackgasse für die Tourismusregionen?" statt.
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Das Susa-Tal/I mobilisiert gegen den Arbeitsbeginn der TGV-Linie Lyon -Turin
Am 31. Oktober kam es im italienischen Susa-Tal den ganzen Tag zu heftigen Protesten der Bevölkerung, darunter Bürgermeinsterinnen und Verwaltungsbeamte, gegen den Arbeitsbeginn der Bahn-Hochgeschwindigkeitslinie Lyon - Turin. 900 PolizistInnen standen im Einsatz.
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Internationale Konferenz zum alpenquerenden Verkehr
Vom 1. bis 3. Dezember findet in Luzern/CH die internationale Konferenz "Transport across the Alps" statt.
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Gap: Gratis Busnetz in der Stadt
Ab dem 2. November können alle Einwohner in Gap von der Möglichkeit profitieren, die städtischen Buslinien gratis zu benutzen.
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"Perlen der Alpen" - Tourismusgemeinden fördern die sanfte Mobilität
25 Gemeinden aus Italien, Österreich, Deutschland, Frankreich und der Schweiz haben sich zum Netzwerk "Perlen der Alpen" zusammengeschlossen.
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Deutschland: Veranstaltung zu verträglicher Mobilität und sanftem Tourismus
Am 4. November findet in Bad Reichenhall/D die internationale Veranstaltung "Zu(g)kunft für die Alpen" statt.
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Neue Daten zum alpenquerenden Güterverkehr
110.2 Millionen Tonnen Güter wurden im Jahr 2004 auf Strasse und Schiene über den inneren Alpenbogen zwischen Mont-Cenis/Fréjus/F und Brenner/A transportiert. Dies entspricht einer Zunahme von rund 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
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Slowenien: Unterschiedliche Entwicklung von Strasse und Schiene
Im Rahmen der europäischen Woche der Mobilität hat CIPRA-Slowenien eine internationale Veranstaltung zur Verkehrspolitik in Slowenien organisiert.
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Kein Anstieg des Güterverkehrs Frankreich-Italien
Der Menge der durch die Alpen transportierten Güter wächst enorm, vor allem auf der Strasse. Diese Zunahme verteilt sich allerdings nicht gleichmässig auf alle Alpenübergänge.
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Der Verkehr umschifft die Alpen
Der Frachttransport per Schiff über relativ kurze Strecken - das Short Sea Shipping - hat Wachstumspotenzial und kann so die Strassen entlasten. Eine neue Schifffahrtslinie umgeht schon von Frankreich nach Italien die Alpen.
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Die Vervielfachung der Kapazitäten ist ohne neue Basistunnels möglich
Die Kapazitätserhöhung und bessere Auslastung des bestehenden Schienennetzes bietet eine kostengünstige Alternative zum Bau neuer Grossprojekte. Sie können in Kürze umgesetzt werden, wenn die politischen Rahmenbedingungen gesetzt werden.
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Wohin mit dem Verkehr?
Der Verkehr in den Alpen verlagert sich, allerdings nicht, wie in der Alpenkonvention angestrebt: Derzeit wandert Fracht von der Bahn auf die Strasse. Kostenvorteile spielen eine Rolle, aber auch Schwächen in der Organisation des Bahnverkehrs.
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Basistunnel-Projekte: Viele Pläne - viele Fragezeichen
In der Schweiz wird der Eisenbahnbasistunnel durch den Lötschberg bereits im Jahr 2007 eröffnet, der Gotthard-Tunnel frühestens acht Jahre später. Diese Projekte sind nur der Auftakt zu einem Reigen von Bahn-Grossprojekten.
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EU: Verkehrswachstum als Devise
Das Hinterfragen der Zunahme des Güterverkehrs steht nicht zur Debatte. Der Mythos der Koppelung von Verkehrswachstum und Wirtschaftswachstum wird sich bestimmt noch lange halten. Vor diesem Hintergrund versucht die EU, die notwendigen Instrumente zu schaffen, um die Verlagerung des Verkehrs von der Strasse auf andere, sozialere und umweltfreundlichere Verkehrsträger zu ermöglichen.
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Wachstum ohne Ende?
Seit dem zweiten Weltkrieg kommen die Alpen immer mehr unter die Räder. Auch neue Basistunnel werden das Problem längerfristig nicht lösen, wenn es nicht an der Wurzel angepackt wird.