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Klimaschutz hautnah
Österreich hat seinen ersten klimaneutralen Supermarkt und ein Schweizer spart beim Käsen 1'200 Tonnen CO2. Zwei Vorzeigeprojekte.
Meldung
Vitale, naturnahe Wälder als Antwort auf den Klimawandel! cc.alps: CIPRA-Forderungen zur Waldwirtschaft
Da waldbauliche Massnahmen langfristig wirken, sind die Wälder im Alpenraum rasch und mit Vorsicht an neue klimatische Situationen anzupassen. Die CO2-Speicherkapazität der Wälder muss ausgenutzt werden. Holz ist möglichst als Bau- und Rohstoff zu nutzen und nur bedingt zum Heizen. Kurze, regionale Wirtschaftskreisläufe sind zu schaffen. Naturnahe Wälder müssen gefördert werden, da diese klimaresistenter sind. Waldeigentümer, die zugunsten des Klimaschutzes auf Erträge verzichten, sind zu entschädigen. Schliesslich muss eine zielgerichtete Forschung zur Erarbeitung praktikabler Anpassungsmassnahmen an den Klimawandel eine wichtige Daueraufgabe sein.
Position
CIPRA gewinnt niederländischen Nachhaltigkeitspreis
Bergsportler aus den Niederlanden haben die CIPRA in einer Online-Abstimmung zur nachhaltigsten Organisation des Jahres 2012 gekürt. Der Nachhaltigkeitspreis der Königlichen Niederländischen Kletter- und Bergsportvereinigung wurde heuer zum ersten Mal vergeben.
Medienmitteilung
Standpunkt der CIPRA: Alpenwoche 2012: Beiträge gesucht
Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft treffen sich bei der Alpenwoche 2012 im September. Fachliche und kulturelle Beiträge für diese Veranstaltung können bis zum 15. Februar eingereicht werden.
Meldung
Alpen ohne Edelweiss
Mit den steigenden Temperaturen tun sich Pflanzen schwerer als angenommen. Edelweiss und Enzian könnten gar verschwinden. Die erste paneuropäische Studie zeigt die Auswirkungen des Klimawandels.
Meldung
Effizienzsteigerung statt Naturzerstörung! cc.alps: CIPRA-Forderungen zum Wasser
Die Alpenflüsse versorgen 170 Millionen Menschen mit Wasser. Der Klimawandel wird die Verfügbarkeit von Wasser in den Alpen und darüber hinaus massiv einschränken. Weniger Regen, zunehmende Trockenheit im Sommer und deutlich geringere Schneefälle im Winter sind nur einige der prognostizierten Folgen. Entsprechend werden die Ansprüche an die Nutzung der Ressource Wasser steigen, und die Konkurrenz zwischen den verschiedenen Nutzergruppen wird zunehmen. Nur noch rund 10% der Fliessgewässer in den Alpen können als ökologisch intakt bezeichnet werden - sind also weder verschmutzt oder verbaut noch in ihrem Abflussgeschehen gestört. Die ökologische Qualität der Gewässer und ihrer Lebensräume muss deshalb verbessert und nicht weiter verschlechtert werden. Wir dürfen nicht zulassen, dass unter dem Deckmantel des Klimaschutzes oder der Anpassung an den Klimawandel die letzten Flüsse verbaut oder durch übermässige Wasserentnahme belastet werden.
Position
Klimawandel: Herausforderungen für die Landwirtschaft im Alpenraum
Die EU-Kommission sieht vor, die CO2-Emissionen der Wirtschaft bis 2050 deutlich zu senken. Auch die Landwirtschaft ist davon betroffen.
Meldung
Klimaneutrales Viertel für Bozen
Bozen baut ein neues Stadtviertel, klimaneutral und rund fünf Fussballfelder gross. Die EinwohnerInnen des neuen Viertels werden rund eine halbe Tonne CO2 jährlich einsparen. Ein wichtiger Schritt für Bozen, "Alpenstadt des Jahres 2009", das bis 2030 klimaneutral werden will.
Meldung
Regionen fordern mehr Klimaschutz von der EU
Die Europäische Union setzt sich zu wenig für den Klimaschutz ein. Das finden die Regionen Rhône-Alpes und Lombardei - und fordern gemeinsam mit anderen europäischen Regionen mit der "Erklärung von Lyon" mehr Engagement von Brüssel.
Meldung
Macht die Alpen klimaneutral!
Klimaverträglich Leben heisst nicht verzichten, sondern mehr Lebensqualität. Die Alpen müssen kein Energieproblem haben. Die Wirtschaft profitiert, wenn sie in nachhaltige Projekte investiert. Kurz: Vor dem Klimaschutz muss man sich nicht fürchten. Das ist das Fazit der internationalen Auftaktkonferenz des Klimaprojekts ALPSTAR in Chambéry, Frankreich.
Meldung
Energieautonome Regionen sind im Trend
Unabhängig von Energieimporten zu werden, das hat sich auch das Land Vorarlberg zum Ziel gesetzt. Im Rahmen des von der Österreichischen Raumordnungskonferenz (ÖROK) organisierten STRAT.at plus-Forums wurden heute in Bregenz mögliche Wege in eine neue Energiestrategie diskutiert. Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA forderte dabei eine nachhaltige Wachstumsstrategie für die Regionen.
Medienmitteilung
Die Alpen werden in Poschiavo erneuert
Auf welche Ressourcen bauen die Alpen ihre Zukunft? Kann der Klimawandel eine Chance sein? Und was tun, damit auch die Jugend eine Perspektive hat? Während der "Alpenwoche" vom 5. bis 8. September 2012 im schweizerischen Valposchiavo wird diskutiert, wie erneuerbar die Alpen sind.
Meldung
CIPRA fordert klimafreundliche Arbeitsplätze
Wer unabhängig von Energieimporten ist, hat mehr Entscheidungsfreiheit, stärkt die regionale Wirtschaft und trägt bei zum Klimaschutz. Um die Vision der Energieautarkie zu verwirklichen, brauchen die Alpenregionen vor allem Weitsicht, eigenes Engagement und gute politische Rahmenbedingungen. Die CIPRA hat an ihrer Jahresfachtagung in Bovec/SI sieben Forderungen zur Energieautarkie verabschiedet.
Medienmitteilung
cc.alps: CIPRA-Forderungen - Landwirtschaft im Klimawandel
Der landwirtschaftliche Sektor wird direkt durch den Klimawandel beeinflusst, trägt aber gleichzeitig stark zu erhöhten Treibhausgasen in der Atmosphäre bei. Geeignete Anpassungs- und Verminderungsstrategien müssen langfristig und vorausschauend planen, von regionaler bis hin zur grenzüberschreitenden Ebene. Nachhaltiges Land- und Bodenmanagement gehören hier ebenso dazu, wie die nachhaltige Nutzung von Wasser, biologische Landwirtschaft und die Speicherung von Bodenkohlenstoff. In der Landwirtschaft als hoch subventionierter Wirtschaftszweig stellt auch die Ausrichtung der Förderpolitik einen geeigneten Hebel dar: Nur nachhaltige und klimaschonende Landwirtschaft darf subventioniert werden!
Position
Klimaplan für Südtirol
Die Provinz Bozen will bis 2050 energieeffizienter werden. Jede SüdtirolerIn produziert derzeit rund fünf Tonnen Kohlendioxid. In vierzig Jahren sollen es nur mehr 1,5 Tonnen sein. Wie das gehen soll, erklärt ein Strategiepapier. Allerdings: Auf den 150 Seiten findet der CO2-Ausstoss durch den Import von Gütern keinen Platz.
Meldung
Vision klimaneutrale Alpen
Wie können die Alpen innerhalb der nächsten 40 Jahre klimaneutral werden? Der Verein Alpenstadt des Jahres hat dazu gemeinsam mit zwölf Partnern ein Projekt ausgearbeitet. ALPSTAR wurde nun vom Alpenraumprogramm der Europäischen Union bewilligt und startet im Juli 2011. Ziel des Projekts ist es, den CO2-Ausstoss zu reduzieren und "gute Klimaschutz-Beispiele" bis 2050 zum Mindeststandard zu machen. Wie das gehen soll, wird in mehreren Pilotregionen, unter anderem in Bozen und Idrija gezeigt.
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Alpine Space-Projekte bewilligt
Die Projekte, die in den kommenden drei Jahren durch das Alpenraumprogramm der Europäischen Union gefördert werden, stehen fest: Zehn überregionale Vorschläge hat der Programmausschuss in der zweiten Maiwoche gut geheissen.
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Klimawandel im Visier von Kirche und Alpenverein
Österreichs Gletscher haben auch im vergangenen Jahr an Länge verloren, im Schnitt 14 Meter. Der Österreichische Alpenverein hat wieder nachgemessen.
Meldung
Weniger schnell auf der Mont Blanc Autobahn
In der Vallée de l'Arve/F wurden erste Massnahmen aus dem Plan zum Schutz der Atmosphäre vorgestellt. Einige sollen bereits bis Jahresende umgesetzt werden.
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Sinn und Sinnlichkeit zeitgemässer Bauten
Die CIPRA hat langjährige Erfahrung mit energieeffizientem Bauen und Sanieren. Und sie hat langjährige Erfahrung mit dem Vernetzen von Menschen und dem Verbreiten von Informationen. Sie ist deshalb prädestiniert, Wissen über zeitgemässe Bauten weiterzutragen – alpenweit und darüber hinaus. Der CIPRA-Jahresbericht 2010 «Bauen für die Zukunft» handelt von solchen Geschichten.
Medienmitteilung
Neu erschienen: Alpensignale zum Klimawandel
Das Ständigen Sekretariat der Alpenkonvention hat eine neue Publikation veröffentlicht: "Reduktion klimaschädlicher Emissionen in den Alpen".
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Artenschwund in Bergen besonders stark
Pflanzen sind in Berggebieten besonders stark vom Klimawandel betroffen. Das zeigt eine europaweite Studie, für die mit neuen Messverfahren gearbeitet wurde: Die sehr verschiedenen Bergökosysteme werden mit speziellen Computermodellen in sehr kleinem und genauem Massstab erfasst.
Meldung
Klimaprojekt cc.alps: Win-Win mit der Wissenschaft
Seit drei Jahren kooperiert der Schweizer Wirtschaftsgeograph Bruno Abegg mit der CIPRA. Ein Wissenschaftler und eine politische Organisation – kann das funktionieren? «Da prallen zwei Denkwelten aufeinander», sagt der 45-Jährige, und genau das findet er spannend. Als wissenschaftlicher Leiter des Projektes cc.alps erforscht er, wie Regionen, Gemeinden und Unternehmen in den Alpen auf den Klimawandel reagieren.
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Verein Alpenstadt des Jahres: «Keine Stadt kommt am Klimaschutz vorbei»
Hubert Buhl über Städte als Vorreiter beim Klimaschutz, grüne Leitbilder und eine Auszeichnung, die Kommunen verändern kann:
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Das Jugendprojekt "My Clime-mate" ist gestartet
In Sibratsgfäll/A wurde am 23.2.2011 der Grundstein für das internationale Kooperationsprojekt von dynAlp-climate gelegt. Im Rahmen von "My Clime-mate" widmen sich Jugendliche aus 10 Allianz-Gemeinden ein Jahr lang dem Thema Klimawandel im Alpenraum, planen gegenseitige Jugendbegegnungen und setzen gemeinsame Klima-Aktionen um.
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Verrusste Gletscher schmelzen schneller
Die Klimaerwärmung ist nicht die einzige Ursache für das Schrumpfen der Weissen Riesen. Auch Russ ist wesentlich für das Abschmelzen der Gletscher verantwortlich. Das hat das Paul Scherrer Institut (PSI) in einer Untersuchung am Himalaya herausgefunden. Russpartikel machen die Oberfläche des Eises dunkler, die sich dann durch die Sonnenstrahlung stärker erwärmt.
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Via Alpina: Reisestipendium vergeben
Die Auswirkung des Klimawandels entlang der Via Alpina, die pädagogische Förderung von Jugendlichen durch Wandern und ein geo-fotografisches Inventar des Roten Weges: Das sind die Themen der Projekte, die das erstmals vergebene Reisestipendium der Via Alpina erhalten.
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Wald im Wandel
Das Seminar "Waldwirtschaft und Klimawandel - einen Schritt weiter denken!" thematisiert die Konsequenzen der Erderwärmung für die Holzwirtschaft, den Wald und seine Funktionen: Welche Strategien braucht es, um die nachhaltige Entwicklung des Waldes im Kontext der regionalen Entwicklung sicherzustellen?
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cc.alps: CIPRA-Forderungen – Tourismus im Klimwandel
Der Klimawandel stellt den alpinen Tourismus vor grosse Herausforderungen. Er muss sich an den Klimawandel anpassen und gleichzeitig klimaverträglicher werden. Insbesondere in den Schlüsselbereichen Verkehr und Energie liegen grosse Potenziale für eine Reduktion des CO2-Ausstosses. Der Tourismus ist eine Branche, die mit hohen Fördermitteln ausgestattet ist. Die öffentliche Hand muss mit der Tourismusförderung die Entwicklung in Richtung Nachhaltigkeit lenken. Bei der aktuellen Diskussion über die Entwicklungen im Tourismusgeschäft dominieren die Positionen der grossen Seilbahnunternehmen, die im Wesentlichen auf den Skitourismus und die Aufrechthaltung des Status quo fixiert sind. Wer aber nur auf Schnee und Ski setzt, forciert eine kapitalintensive, hoch technisierte und zu Monostrukturen neigende Form des alpinen Tourismus, die weder klima- noch umweltverträglich ist.
Position
Klimawandel: Der Lärchenwickler knabbert weniger Lärchen
Alle acht bis zehn Jahre sind viele Lärchen im Frühsommer schon braun. Nämlich dann, wenn sich der Lärchenwickler schlagartig vermehrt: Die Raupen des Schmetterlings ernähren sich von den frischen Nadeln, die angefressen verdorren. Den zyklischen Befall überstehen gesunde Lärchen unbeschadet.