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8077 Inhalte gefunden
Umweltforum Vorarlberg 2010
"Lebensqualität durch Vielfalt" ist das Motto des Umweltforum Vorarlberg/A 2010. Es widmet sich am ersten Tag den Aspekten und dem Schutz der Biodiversität und am zweiten Tag den wirtschaftlichen Chancen für den Tourismus und die Landwirtschaft.
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Publikation: Europaregion Alpen
Im Februar ist eine Publikation von Marcella Morandini und Sergio Reolon mit dem italienischen Originaltitel "Alpi regione d'Europa - Da area geografica a sistema politico" erschienen. Zentrales Thema des Buches ist der gegenwärtige Abwärtstrend der Alpen in wirtschaftlicher, politischer und kultureller Hinsicht.
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Nachbarschaftspflege zwischen Südtirol/I und Trentino/I
SüdtirolerInnen und TrentinerInnen können nun die jeweilige Nachbarprovinzen an Wochenenden, Feiertagen und den Tagen vor letzteren kostenlos mit Bussen und Bahnen erkunden.
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Vom wahren Wert unserer Berge
Die Europäische Umweltagentur (EUA) hat eine neue Publikation herausgebracht mit dem Titel "Europas ökologisches Rückgrat: den wahren Wert unserer Berge erkennen". Der Bericht bietet eine umfassende Analyse von Bevölkerungszahlen, Ökosystemen, Wasser-Zyklen, Bodennutzung und Politik in Berggebieten.
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Wild im Schnee
Die Naturschutzorganisation Mountain Wilderness Schweiz hat für SchülerInnen der sechsten bis neunten Schulstufe das Lehrmittel "Wild im Schnee" entwickelt, welches vor allem in Wintersportlagern eingesetzt werden kann.
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55 Fragen zum ökologischen Verbund in den Alpen
In einem gemeinsamen Forschungsprojekt von Econnect, der Plattform Ökologischer Verbund der Alpenkonvention und der Initiative Ökologisches Kontinuum sollen "Die 55 dringendsten Fragen zum ökologischen Verbund in den Alpen" ermittelt werden, indem alle Akteure im Alpenraum, wie staatliche Verwaltungen, Schutzgebiete, Forscher, Interessenträger und verschiedene NGO's zusammengebracht werden.
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Die Alpen im Wandel – Periphere Regionen zwischen Brachland und Hoffnung
Von 14. bis 16. Oktober 2010 beschäftigt sich die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA an ihrer alljährlichen Jahresfachtagung am Semmering/A mit den Herausforderungen und Zukunftsperspektiven peripherer Regionen im Alpenraum. Vom gegenwärtigen Urbanisierungstrend unmittelbar betroffen, muss jede Randregion für sich den geeignetsten Weg finden, um die Daseinsgrundfunktionen vor Ort aufrecht zu erhalten. Die CIPRA möchte mit ihrer Veranstaltung einen Beitrag dazu leisten, indem sie Chancen und Perspektiven für diese Regionen aufzeigt.
Medienmitteilung
CIPRA-Jahresfachtagung: Kreativität fürs Abseits
Die heurige Jahresfachtagung der CIPRA stellt den sozio-ökonomischen Rand der Alpen ins Zentrum. "Rand", weil das nächste Krankenhaus weit entfernt und die Post nur am Vormittag geöffnet hat, weil dort die Stadtluft ruft und die Natur mehr und mehr an Raum gewinnt. Die vorherrschende Urbanisierung bietet diesen potentialschwachen Berggebieten nur wenig Perspektiven.
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Italien: Protest gegen Autobahn durch die Dolomiten
Umweltorganisationen, Vereine und VertreterInnen der öffentlichen Verwaltung protestierten in den vergangenen Wochen gegen die geplante Verlängerung der Autobahn von Venedig/I nach München/D. Die 20 Kilometer lange Trasse durch das italienische Cadore oder Karnien-Tal verletzt direkt die Protokolle Verkehr, Tourismus und Landschaftsschutz der Alpenkonvention. Die Strasse zerstöre das Kiesbett des Piave, dringe in "Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung" und in "besondere Schutzzonen" ein, deren Biodiversität besonders sensibel ist, so die KritikerInnen.
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Staatskapital für Kraftwerke in sensiblen Schutzgebieten
Der "Verbund" - Österreichs führendes Elektrizitätsunternehmen - hegt seit längerem Ausbaupläne in der Wasserkraft. Nach früheren offiziellen Aussagen des Verbundchefs Wolfgang Anzengruber benötige das Unternehmen keine staatlichen Subventionen für die Elektrowirtschaft.
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Wie man heute baut!
Erstmals weltweit sind letzte Woche PlusEnergieBauten ausgezeichnet worden. Im Rahmen des Schweizer Solarpreises wurde der 1. Foster Solar Award an drei Gebäude verliehen, die bedeutend mehr Energie produzieren, als sie für ihren Betrieb brauchen. Zwei Gebäude stehen im Schweizerischen Alpenraum: der PlusEnergieBau von Cadruvi und Joss in Ruschein und die PlusEnergieBau-Sanierung Züst in Grüsch.
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"Berg-Preis" für Emil Zopfi
Ende August wurde im Segantini Museum in St. Moritz/CH der King Albert Mountain Award verliehen. Die Goldmedaille ehrt alle zwei Jahre Persönlichkeiten oder Institutionen, die sich in besonderer Weise um die Berge der Welt verdient gemacht haben. Der Schweizer Emil Zopfi wurde für seine zahlreichen literarischen Werke geehrt. Der Autor begeistert seit Jahrzehnten ein grosses Publikum mit seinen Erzählungen, Romanen, Essays, Hörspielen, Kinderbüchern und Monografien.
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Gardasee, Lago Maggiore und Comersee: verschmutzt
Schlecht steht es um die Wasserqualität vieler italienischer Seen. Das geht aus der jährlichen Untersuchung der Umweltorganisation Legambiente hervor. Die Seen im Norden des Landes schneiden dabei am schlechtesten ab, fast immer aufgrund nicht gelöster Probleme bei der Abwasserreinigung. Etwas besser steht es um die Gewässer Mittelitaliens.
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Brennerachse: "grüner" durch E-Mobilität
Tirol/A und Südtirol/I wollen auf der Brennerachse den Elektroantrieb als alternative Mobilitätsform anbieten. Durch den Aufbau eines Netzes von "sauberen" Tankstellen solle der Brenner zum "grünen Korridor" werden. Im Rahmen des "Leuchtturmprojekts E-Mobilität" arbeiten die beiden Regionen an einem Elektromobilitätskonzept und gemeinsam mit Unternehmen und Universitäten an einem Batteriewechselsystem.
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Doch keine Autobahn zwischen Sisteron und Grenoble
Jean-Louis Borloo, französischer Staatsminister für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Raumplanung, bekräftigt die Abkehr der Regierung vom projektierten Neubau der Autobahn A51 zwischen den französischen Städten Sisteron und Grenoble. In einem Schreiben an Henriette Martinez - der Abgeordneten des Départements Hautes-Alpes in der Französischen Nationalversammlung - drückt er die Gründe für diesen Entscheid aus. Der Bau der Strecke führe laut Borloo in eine finanzielle, ökologische und wirtschaftliche Sackgasse.
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Gesucht: bestes Alpenfoto
AlpenfotografInnen sind aufgerufen, ihre schönsten Bilder zu zeigen! Das Ständige Sekretariat der Alpenkonvention veranstaltet einen Fotowettbewerb mit dem Ziel, die zwölf besten Fotos in einem Kalender zu veröffentlichen. Daneben gibt es für jedes veröffentlichte Bild einen Sachpreis.
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Wieder mehr Transitverkehr
Durch die Wirtschaftskrise 2008 wurden deutlich weniger Güter über die Alpen transportiert. Laut einer Pressemitteilung des UVEK (Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) nahm der alpenquerende Transitverkehr auf Strasse und Schiene in den letzten beiden Jahren wieder rasant zu. Der Anteil des Schienengüterverkehrs liegt jedoch noch unter dem Niveau 2008.
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Sanft mobil zu alpinen Gaumenfreuden!
SuperAlp zieht dieses Jahr bereits zum vierten Mal vom 4. bis zum 12. September über die Alpen. Hauptanliegen der neuntägigen Alpenkarawane ist es, über Möglichkeiten der Fortbewegung mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Alpen zu informieren. In den Etappenzielen werden jeweils Best-Practice-Beispiele vorgestellt.
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alpMedia : 25'000 LeserInnen
Der dreiwöchentlich erscheinende CIRPA Newsletter alpMedia wird mit der vorliegenden Ausgabe erstmals an über 25'000 Menschen im Alpenraum versandt. Die CIPRA startete das Informationsprojekt alpMedia im Internationalen Jahr der Berge 2002, damals wurde der Newsletter an 1'700 Personen verschickt.
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Werfenweng zu Besuch bei Freunden
Ganz nach dem Leitbild des Gemeindenetzwerks begaben sich Ende Juli 15 BürgerInnen aus Werfenweng auf eine Reise durch die Alpen, um vom fachlichen Erfahrungsaustausch mit anderen alpinen Modellregionen zu profitieren. Dabei schauten sei drei anderen Mitgliedsgemeinden bei ihrer örtlichen Raumplanung über die Schulter und informierten sich über nachhaltige und innovative Gemeindeentwicklungsmassnahmen auszutauschen. Im Reisegepäck das sanfte Tourismuskonzept der Salzburger Gemeinde, das in Cogne/I, Saas Fee/CH, Reichenbach/CH und Langenegg/A auf grosses Interesse stiess.
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Energieeffizientes Bauen: Gemeinden als Vorbilder
Die privaten Haushalte in den Alpenländern verbrauchen rund 30 Prozent der gesamten Energie. Der weitaus grösste Teil entfällt dabei auf die Raumwärme, wobei vornehmlich Heizöl und Erdgas zur Wärmeproduktion eingesetzt werden. Das belastet stark die CO2-Bilanz. Gleichzeitig lässt sich in keinem anderen Sektor so billig und effizient eine so grosse Menge an CO2 einsparen wie im Gebäudebereich. Das Funktionsprinzip ist einfach: Ein Gebäude soll die Wärmeverluste minimieren und zugleich die solaren Gewinne maximieren. Energieeffiziente Bauten und Sanierungen reduzieren nicht nur die Kosten für Energie, sondern stärken bei Verwendung regionaler Baustoffe auch die regionale Wirtschaft.
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Berge von Köstlichkeiten in Cimolais/I
Cimolais/I organisiert am 19. September zum achten Mal eine Messe zu Produkten aus Berggebieten. Bei "una montagna di gusti" stellen HerstellerInnen typische und traditionelle Produkte vor, BesucherInnen können vor allem friaulische Gerichte verkosten.
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Slowenien: Erste Trasse für Elektrofahrzeuge
Kranjska Gora/SI ist zum slowenischen Vorreiter für Elektroautos geworden. In der Region Oberkrain wurden kürzlich fünf Elektrotankstellen aufgebaut. Sie bilden die erste Elektrostrasse in Slowenien. FahrerInnen von Elektroautos, -fahrrädern oder -scootern können jetzt die ganze Region besuchen, ohne Angst haben zu müssen, mit leerem Akkumulator auf der Strecke stehen zu bleiben.
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Österreich: Jetzt zur Modellregionen für Klima und Energie werden
Der österreichische Klima- und Energiefonds stellt vier Millionen Euro für die zweite Ausschreibung des Förderprogramms für Klima- und Energie-Modellregionen bereit. Bis zum 27. Oktober 2010 können sich ländliche Regionen und kleinregionalen Agglomerationen bewerben. Eine Region kann aus einer oder mehreren Gemeinden bestehen und sollte die Einwohnerzahl von 60'000 nicht überschreiten.
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Italienische Berggemeinden am Gewinn aus Wasserkraft beteiligt
Mit einer Reihe von Veranstaltungen hat der italienische Gemeindeverband UNCEM in den vergangenen Monaten auf die Auswirkungen des Finanzgesetzes aufmerksam gemacht und gefordert, dass die Einnahmen aus der Nutzung der Wasserkraft an die Berggebiete gehen - mit Erfolg:
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Leitfaden Bürgermeisterkonvent
Der Bürgermeisterkonvent hat einen Leitfaden herausgegeben, der Gemeinden dabei unterstützen soll, eine nachhaltige Energie- und Klimastrategie zu definieren und umzusetzen. Er enthält konkrete Empfehlungen für die Umsetzung massgeschneiderter Aktionspläne.
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Bereit für die europäische Woche für nachhaltige Energie?
Die Europäische Energiewoche der Nachhaltigkeit, die zwischen dem 11. und 15. April 2011 stattfindet gehört sicherlich zu den bedeutendsten Events in Europa rund um das Thema "nachhaltige Energie".
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Energie-Lexikon online
Welches sind die Vorteile von Nahwärmenetzen? Wie genau funktioniert eine Kraft-Wärme-Kopplung? Und was war gleich die energetische Amortisationszeit? Diese Fragen und noch viele mehr beantwortet das neue Energie-Lexikon von Rüdiger Paschotta.
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Bund Naturschutz kritisiert Kehrtwende bei Bergwaldschutz
Vor wenigen Wochen ist das deutsche Bundeswaldgesetz geändert worden. Der Bund Naturschutz (BN) kritisiert die Novellierung heftig. Danach verlieren rund 7'000 Hektar Bergwälder in Bayern/D ihren Waldstatus und werden zu Weideland umgewidmet, um Fördergelder von insgesamt fünf Millionen Euro zu sichern. Der langfristige Verlust an Bergwald bedeute eine substantielle Schwächung der Schutzfunktionen des Gebirgswaldes. Mit der neuen Regelung werde das Bergwaldprotokoll der Alpenkonvention verletzt.
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Gran Paradiso Nationalpark: mysteriöse Todesfälle junger Steinböcke
Seit der Gründung des ersten italienischen Nationalparks 1922 wird der Alpensteinbock dort seit rund hundert Jahren vor der Ausrottung bewahrt. Die Steinbock-Population des Nationalparks Gran Paradiso/I ist nun ernstlich bedroht. Drei Viertel der Jungtiere sterben bereits, bevor sie das erste Lebensjahr erreicht haben. Waren es 1993 insgesamt noch rund 5'000 Tiere, beträgt die Population im Gran Paradiso Nationalpark heute nur noch knapp die Hälfte. Ungeklärt ist die Ursache, die zum Tod der jungen Paarhufer führt.