Warum wir nicht in Bergseen baden sollten

Der Weitwanderweg Via Alpina, der sich durch acht europäische Länder zieht und insgesamt über 2.000 km lang ist, wird immer beliebter. Der Weg führt auch durch Slowenien und leitet Wander:innen an vier Seen im Tal der Triglav-Seen vorbei (Dvojno jezero – Doppelter See, Jezero v Ledvicah – Nierensee und Zeleno jezero – Grüner See). In Slowenien gibt es insgesamt vierzehn Hochgebirgsseen, die alle im ersten Schutzgebiet des Triglav-Nationalparks liegen. Für den Triglav-Nationalpark zeigen Besuchsdaten, dass es im Jahr 2019 rund 3,5 Millionen Übernachtungen gab. Aufgrund der immer heißeren Sommer zieht es viele Besucher:innen in höher gelegene Gebiete. Deshalb sind in den letzten Jahren die Hochgebirgsseen im Alpenbogen zu beliebten Orten für Erfrischung und Fotos in sozialen Medien geworden. So verlockend diese Orte mit ihrer Ruhe und Schönheit wirken, warnen Fachleute und Naturschützer:innen, dass das Baden in Bergseen ernsthafte Folgen hat.

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Am 25. März wurde in Ljubljana/SI die Ausstellung "Natur Sloweniens: Die Alpen" eröffnet. Sie gibt einen Überblick über den gesamten Slowenischen Alpenraum von den ausgedehnten Bergwäldern der Hochebenen Jelovica und Pokljuka bis zu den Hochgebirgsgruppen Karawanken, Julische und Steiner-Sanntaler Alpen.
Ein Regionalpark als Chance für die Kamniško-Savinjske Alpen
Ein Regionalpark Kamniško-Savinjske Alpen, nördlich der slowenischen Hauptstadt Ljubljana, wird von den örtlichen Gemeinden als Chance gesehen und gewünscht.
Schutzgebiete als Motor oder Bremse für die Bevölkerung? - Tagung in Slowenien
Im Dezember 2004 hat in Ljubljana die Tagung "Leben in den Schutzgebieten" stattgefunden. Im Mittelpunkt stand die Frage nach der Rolle der slowenischen Schutzgebiete für die lokale Bevölkerung. Im Ergebnis bemängeln die Tagungsteilnehmer vor allem, dass die Vorbereitung der Unterschutzstellung der Gebiete bislang keiner ganzheitlichen Strategie folgt.

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Böden zählen zu den wichtigsten Ressourcen, die wir haben. Das neue CIPRA-Projekt Ground:breaking zeigt, warum die Entsiegelung von Flächen allen nützt, und was es dazu im Alpenraum auf politischer, rechtlicher und lokaler Ebene braucht.
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[Projekt abgeschlossen] Das Projekt JeloviZA setzt sich zum Ziel, den Zustand der Ökosysteme zu verbessern und bestimmte Arten im slowenischen Natura-2000-Gebiet Jelovica zu erhalten. Sechs Projekt-Partner:innen erarbeiten einen Managementplan für das Gebiet, der Naturschutz, Tourismus und Regionalentwicklung umfassen soll.
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[Projekt abgeschlossen] Magerwiesen, Moore, Hecken, Biotope oder Wälder sind Beispiele für Naturschätze, die den Gemeinden im Alpenraum in ihrer Vielfalt grossen Wert verleihen. Sie bieten Lebensraum für Tiere, gleichzeitig schätzt der Mensch die Attraktivität und Lebensqualität funktionierender Naturräume. Das Potenzial dieser Räume ist allerdings bei weitem noch nicht ausgeschöpft – hier kann jede Gemeinde aktiv werden!