Warum wir nicht in Bergseen baden sollten

Der Weitwanderweg Via Alpina, der sich durch acht europäische Länder zieht und insgesamt über 2.000 km lang ist, wird immer beliebter. Der Weg führt auch durch Slowenien und leitet Wander:innen an vier Seen im Tal der Triglav-Seen vorbei (Dvojno jezero – Doppelter See, Jezero v Ledvicah – Nierensee und Zeleno jezero – Grüner See). In Slowenien gibt es insgesamt vierzehn Hochgebirgsseen, die alle im ersten Schutzgebiet des Triglav-Nationalparks liegen. Für den Triglav-Nationalpark zeigen Besuchsdaten, dass es im Jahr 2019 rund 3,5 Millionen Übernachtungen gab. Aufgrund der immer heißeren Sommer zieht es viele Besucher:innen in höher gelegene Gebiete. Deshalb sind in den letzten Jahren die Hochgebirgsseen im Alpenbogen zu beliebten Orten für Erfrischung und Fotos in sozialen Medien geworden. So verlockend diese Orte mit ihrer Ruhe und Schönheit wirken, warnen Fachleute und Naturschützer:innen, dass das Baden in Bergseen ernsthafte Folgen hat.

CIPRA Slowenien


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Weitere News

Slowenien: Abkommen für neuen Regionalpark
In den Steiner-Sanntaler Alpen/SI ist für das Jahr 2007 die Gründung eines neuen Regionalparks geplant. Ende Dezember 2005 unterschrieben der slowenische Umweltminister sowie die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden ein entsprechendes Abkommen.
ISAMAP schafft einheitliche Grundlagen für grenzüberschreitende Raumplanung
Erst kürzlich wurden in Triest/I Ergebnisse des Interreg IIIB Cadses Projekts ISAMAP vorgestellt. Oberstes Ziel dieses Projektes ist der Aufbau einer transnationalen Geodateninfrastruktur, die Grundlagen für Fragen der Raumplanung, für Belange des Katastrophenschutzes und für regionalpolitische Entscheidungen liefern soll.
Die Ökostaffel 2005 ist unterwegs
Bereits zum fünften Mal wirbt die so genannte Ökostaffel für fairen Handel, Klimaschutz und Biolandbau.
Slowenien: Gesetzentwurf von NGOs zum Triglav Nationalpark
Ein Bündnis von 23 Nichtregierungsorganisationen hat am 12. Mai dem slowenischen Umweltminister Janez Podobnik einen Gesetzentwurf zum Triglav Nationalpark vorgelegt. 2003 war bereits ein Gesetzentwurf von Regierungsseite ins Parlament eingebracht worden, der jedoch von NGOs, Experten und Anwohnern stark kritisiert wurde.

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Projekte und Aktivitäten

Ground:breaking
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Böden zählen zu den wichtigsten Ressourcen, die wir haben. Das neue CIPRA-Projekt Ground:breaking zeigt, warum die Entsiegelung von Flächen allen nützt, und was es dazu im Alpenraum auf politischer, rechtlicher und lokaler Ebene braucht.
JeloviZA
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[Projekt abgeschlossen] Das Projekt JeloviZA setzt sich zum Ziel, den Zustand der Ökosysteme zu verbessern und bestimmte Arten im slowenischen Natura-2000-Gebiet Jelovica zu erhalten. Sechs Projekt-Partner:innen erarbeiten einen Managementplan für das Gebiet, der Naturschutz, Tourismus und Regionalentwicklung umfassen soll.
speciAlps
speciAlps
[Projekt abgeschlossen] Magerwiesen, Moore, Hecken, Biotope oder Wälder sind Beispiele für Naturschätze, die den Gemeinden im Alpenraum in ihrer Vielfalt grossen Wert verleihen. Sie bieten Lebensraum für Tiere, gleichzeitig schätzt der Mensch die Attraktivität und Lebensqualität funktionierender Naturräume. Das Potenzial dieser Räume ist allerdings bei weitem noch nicht ausgeschöpft – hier kann jede Gemeinde aktiv werden!