Warum wir nicht in Bergseen baden sollten

Der Weitwanderweg Via Alpina, der sich durch acht europäische Länder zieht und insgesamt über 2.000 km lang ist, wird immer beliebter. Der Weg führt auch durch Slowenien und leitet Wander:innen an vier Seen im Tal der Triglav-Seen vorbei (Dvojno jezero – Doppelter See, Jezero v Ledvicah – Nierensee und Zeleno jezero – Grüner See). In Slowenien gibt es insgesamt vierzehn Hochgebirgsseen, die alle im ersten Schutzgebiet des Triglav-Nationalparks liegen. Für den Triglav-Nationalpark zeigen Besuchsdaten, dass es im Jahr 2019 rund 3,5 Millionen Übernachtungen gab. Aufgrund der immer heißeren Sommer zieht es viele Besucher:innen in höher gelegene Gebiete. Deshalb sind in den letzten Jahren die Hochgebirgsseen im Alpenbogen zu beliebten Orten für Erfrischung und Fotos in sozialen Medien geworden. So verlockend diese Orte mit ihrer Ruhe und Schönheit wirken, warnen Fachleute und Naturschützer:innen, dass das Baden in Bergseen ernsthafte Folgen hat.

CIPRA Slowenien


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Warum wir nicht in Bergseen baden sollten
Warum wir nicht in Bergseen baden sollten
Der Weitwanderweg Via Alpina, der sich durch acht europäische Länder zieht und insgesamt über 2.000 km lang ist, wird immer beliebter. Der Weg führt auch durch Slowenien und leitet Wander:innen an vier Seen im Tal der Triglav-Seen vorbei (Dvojno jezero – Doppelter See, Jezero v Ledvicah – Nierensee und Zeleno jezero – Grüner See). In Slowenien gibt es insgesamt vierzehn Hochgebirgsseen, die alle im ersten Schutzgebiet des Triglav-Nationalparks liegen. Für den Triglav-Nationalpark zeigen Besuchsdaten, dass es im Jahr 2019 rund 3,5 Millionen Übernachtungen gab. Aufgrund der immer heißeren Sommer zieht es viele Besucher:innen in höher gelegene Gebiete. Deshalb sind in den letzten Jahren die Hochgebirgsseen im Alpenbogen zu beliebten Orten für Erfrischung und Fotos in sozialen Medien geworden. So verlockend diese Orte mit ihrer Ruhe und Schönheit wirken, warnen Fachleute und Naturschützer:innen, dass das Baden in Bergseen ernsthafte Folgen hat.
Glühendes Zeichen für den Schutz der Bergwelt
Glühendes Zeichen für den Schutz der Bergwelt
Feuer in den Alpen: Am zweiten Augustwochenende leuchteten im gesamten Alpenraum wieder die Höhenfeuer – ein Symbol der Solidarität für den Schutz des natürlichen und kulturellen Erbes der Alpen. Seit 1998 bringen die Feuer Menschen zusammen, die sich für eine nachhaltige Zukunft einsetzen.
Feuer in den Alpen 2025: Im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums der Via Alpina
Feuer in den Alpen 2025: Im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums der Via Alpina
Am zweiten Augustwochenende brennen im gesamten Alpenraum wieder Höhenfeuer, als Zeichen der Solidarität für den Schutz des natürlichen und kulturellen Erbes der Alpen. Mit den solidarischen Feuern wird alljährlich ein Zeichen gesetzt für die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes des Alpenraumes. Dieses Jahr hat der Anlass den besonderen Fokus auf die Via Alpina.
AlpenWoche 2024: Zeit zu Handeln
AlpenWoche 2024: Zeit zu Handeln
Ein Blick zurück und nach vorn: Zwanzig Jahre nach der ersten AlpenWoche brachte die achte Ausgabe der internationalen Konferenz über 200 Menschen nach Nova Gorica/SL, um darüber zu diskutieren, worauf es bei der Entwicklung des Alpenraums ankommt.

Veranstaltungen

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Projekte und Aktivitäten

Ground:breaking
Ground:breaking
Böden zählen zu den wichtigsten Ressourcen, die wir haben. Das neue CIPRA-Projekt Ground:breaking zeigt, warum die Entsiegelung von Flächen allen nützt, und was es dazu im Alpenraum auf politischer, rechtlicher und lokaler Ebene braucht.
JeloviZA
JeloviZA
[Projekt abgeschlossen] Das Projekt JeloviZA setzt sich zum Ziel, den Zustand der Ökosysteme zu verbessern und bestimmte Arten im slowenischen Natura-2000-Gebiet Jelovica zu erhalten. Sechs Projekt-Partner:innen erarbeiten einen Managementplan für das Gebiet, der Naturschutz, Tourismus und Regionalentwicklung umfassen soll.
speciAlps
speciAlps
[Projekt abgeschlossen] Magerwiesen, Moore, Hecken, Biotope oder Wälder sind Beispiele für Naturschätze, die den Gemeinden im Alpenraum in ihrer Vielfalt grossen Wert verleihen. Sie bieten Lebensraum für Tiere, gleichzeitig schätzt der Mensch die Attraktivität und Lebensqualität funktionierender Naturräume. Das Potenzial dieser Räume ist allerdings bei weitem noch nicht ausgeschöpft – hier kann jede Gemeinde aktiv werden!