Meldungen
Standpunkt: Grenzenloses Rheintal
Die Mobilitätstagung Ende Juni 2017 in Liechtenstein hat gezeigt: Es braucht Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. In einer Region wie dem Alpenrheintal ohne eindeutiges Zentrum ist es umso wichtiger, den Raum gesamthaft zu denken, betont Wolfgang Pfefferkorn, Projektleiter bei CIPRA International.
Pioniere im Tourismus
Nachhaltiger Tourismus in den Alpen kann Erfolg bringen. Das zeigen aussergewöhnliche Projekte, die mit dem CIPRA Preis Schweiz 2017 ausgezeichnet wurden.
Grenzenlose Mobilität
Was ist nötig, dass Pendelnde ihr Auto in der Garage stehen lassen und mit Fahrrad, Bahn oder Bus zur Arbeit fahren? Die Projekte «PEMO» von CIPRA International und «Alpenkonvention AAA+» von CIPRA Deutschland zeigen, was die Menschen bewegt.
Transitverkehr: Teilerfolg am Gotthard
Am Gotthard wurde ein historischer Tiefstwert des alpenüberquerenden Güterverkehrs seit der Verabschiedung des Gesetzes zur Güterverlagerung erreicht. Am Brenner hingegen nimmt die Menge an Lastwagen weiter zu.
Wirtschaften im Berggebiet
Was kann das Berggebiet, was kann es nicht? Zwei neue Studien aus Deutschland und der Schweiz zeigen Möglichkeiten und Schwächen der Regionalwirtschaft und belegen: Berggebiete können ihre wirtschaftliche Zukunft mitgestalten.
Ohne Hülle und Schnickschnack, bitte!
In der Schweiz spriessen Verkaufsläden, die ihre Ware bevorzugt verpackungsfrei anbieten, wie Schneeglöckchen aus dem Boden. Ein alpenweiter Trend?
Offene Alpen 2017
Ende Jahr wurden die GewinnerInnen des Menschenrechtspreis «Offene Alpen» für das Jahr 2017 bekanntgegeben. Die Auszeichnung wird an Personen oder Gruppen verliehen, die sich aktiv für die Rechte von Geflüchteten, ImmigrantInnen, sozial benachteiligten Menschen und bedrohten Minderheiten in Europa einsetzen.
Virus Olympische Winterspiele
Mehrere Orte in den Alpen bemühen sich um Olympische Winterspiele, darunter Graubünden/CH und Innsbruck/A. Sie berufen sich auf die «Agenda 2020», die zwar viel verspricht, aber wenig hält.
Kein zweiter Nationalpark für die Schweiz
Nach einer langen Vorbereitungsphase ist der Schweizer «Parc Adula» an der Urne gescheitert. Die nötige Mehrheit der Gemeinden wurde nicht erreicht. Wie ist das Verdikt zu verstehen?
«Man kann fast alles teilen»
Fred Frohofer ist «wir»: Gemeinsam mit anderen Menschen sucht der «Fazilitator für Suffizienz» raumsparende Wohn- und Arbeitsformen.
Wem gehört der Bergsee?
Als Antwort auf immer mehr Nutzungsansprüche am «Bohinjsko jezero», einem See im Triglav Nationalpark/Sl, hat die Gemeinde Gebühren für Wassersportler eingeführt. Die berühmte Idylle am Bergsee ist auch anderswo gestört.
Die Schatzkiste der alpinen Kultur
Die Umweltbewegung sucht den Schulterschluss mit der Kultur: Welchen Beitrag kann diese an die nachhaltige Entwicklung in den Alpen leisten? Eine Tagung und die traditionellen Augustfeuer setzen ein Zeichen, mitorganisiert von CIPRA Schweiz.
Heliskiing in Vorarlberg - klarer Befund durch die Alpenkonvention
Vorarlberg ist österreichweit das einzige Bundesland, wo Heliskiing möglich ist. Mit dem "Mehlsack" und dem "Schneetäli" am Arlberg gibt es dafür zwei Standorte, die vom Land genehmigt wurden. Mit 31. Mai 2016 ist der auf 5 Jahre befristete Bescheid nun ausgelaufen, weshalb es nun ein neues Genehmigungsverfahren benötigt.
Standpunkt: Schweiz braucht Nachhilfe bei der Klimapolitik
Die Schweiz war früher führend in der Umweltpolitik. Heute liegt nicht einmal ein Plan vor, wie die Ziele des Klimaabkommens von Paris erfüllt werden sollen, bedauert Hans Weber, Geschäftsführer von CIPRA Schweiz.
Nationalpark Adula: Geburt mit Komplikationen
Der zweite Schweizer Nationalpark entspringt einem neuen Verständnis von Naturschutz. Doch die partizipativ erarbeitete Charta geht dem Bundesamt für Umwelt zu wenig weit. Hat es dem «Parc Adula» damit einen Bärendienst erwiesen?
Stellungnahme der Rechtsservicestelle Alpenkonvention zum Flughafen Bozen
Die Südtiroler Grünen richteten an die Rechtsservicestelle Alpenkonvention bei CIPRA Österreich eine Anfrage dahingehend, ob die geplante Erweiterung des Flughafens Bozen mit der Alpenkonvention und insbesondere mit dem Art. 12 des Durchführungsprotokolls Verkehr vereinbar ist.
Handeln statt palavern
Das Parlament der Schweiz hat die Protokolle der Alpenkonvention nicht ratifiziert. Der letzte Anlauf dazu ist 2010 am Widerstand des Nationalrats gescheitert.
Ein Fluss, viele Wünsche: Gerangel um den Alpenrhein
Landwirtschaftsfläche, Raum für Flussregenpfeifer und Deutsche Tamariske oder Trinkwasserreservoir: Welche Nutzungen am Alpenrhein Vorrang haben sollen, ist derzeit Zankapfel von Interessengruppen. SPARE, ein neues EU-Alpenraumprojekt, leistet Hilfestellung für ein ganzheitliches Fliessgewässer-Management.
Ausgezeichneter Tourismus
Es gibt Erfolgsgeschichten im Tourismus. Innovative Projekte in den Alpen machen auf sich aufmerksam. Dass nachhaltiger Tourismus auch wirtschaftlich viel bringt, beweist ein deutscher Nationalpark.
Standpunkt: Wer Infrastrukturen sät, erntet Mehrverkehr
Ende Februar 2016 stimmen die SchweizerInnen über den Bau eines zweiten Strassentunnels am Gotthard ab. Das 4-Milliarden-Franken-Projekt würde die Verlagerungspolitik der Schweiz torpedieren, ist Barbara Wülser, Kommunikationsverantwortliche bei CIPRA International, überzeugt.
Wegweisender Entscheid für den Moorschutz
Fast drei Jahrzehnte lang haben sie gekämpft. Nun haben die Moorschützer Recht bekommen: Die Staumauer am Schweizer Grimselpass darf nicht erhöht werden.
Schweizer wärmen Olympia-Kandidatur auf
Gleich zwei Schweizer Kantone, Graubünden und Wallis, bemühen sich um Olympische Winterspiele. Dies, obwohl die Bündner eine Kandidatur 2013 abgelehnt haben und das Wallis schon mehrfach gescheitert ist.
Jenseits von Masse
Sonia Kälin, Schwingerkönigin 2012, übers Frau sein im wohl archaischsten Männersport der Schweiz.
Val Müstair verliert Unesco-Biosphären-Label
Zwei von drei Gemeinden im Unterengadin sagen Nein zu einer Pufferzone am Schweizer Nationalpark. Val Müstair hat das Nachsehen.
Mahnfeuer für naturnahen Tourismus
Die Aktion «Feuer in den Alpen» richtet sich 2015 gegen die zunehmende Ausbeutung der Alpen und fordert nachhaltige Konzepte im Tourismus. Die CIPRA appelliert dabei an ganz bestimmte Akteure.
Den «grünen Lungen» geht die Luft aus
Tiere und Pflanzen müssen wandern, damit sie sich vermehren können. Sie durchqueren dabei Flächen, die von Menschen genutzt werden. Die ökologische Vernetzung braucht deshalb die Unterstützung verschiedener Sektoren. Die CIPRA bringt diese zusammen.
Nominierungen für alpenweiten Architekturpreis
Mit fachlicher und organisatorischer Unterstützung der CIPRA zeichnen die Schweiz und Liechtenstein zum dritten Mal Gebäude in den Alpen aus, die besonders ästhetisch und nachhaltig sind. Die Jury hat jetzt 32 Projekte für den Architekturpreis „Constructive Alps“ nominiert.
Standpunkt: Für eine lösungsorientierte Wolfspolitik
Eben erst haben sich vermehrt Wölfe in den Schweizer Alpen gezeigt und eine erste Rudelbildung im Raum Calanda bei Chur konnte beobachtet werden. Jetzt soll in der Schweiz der Wolfsschutz gelockert werden. Hans Weber, Geschäftsführer von CIPRA Schweiz, warnt vor Schnellschüssen.