Meldungen
Nach der Flut
Welche Rolle könnten Biosphärenparks im Umgang mit Klimarisiken spielen? Darum ging es Anfang April 2024 in Bad Kleinkirchheim/A bei einem internationalen Workshop des Projekts MultiBios mit Lokalaugenschein im vor zwei Jahren von Starkregen und Hochwasser betroffenen Gegendtal.
Berge Lesen 2023
Kreative Kurzgeschichten in Vaduz/LI, rasante Bildvorträge in Bern/CH oder eine multimediale Lesung in Villach/A: Im Rahmen des «Berge lesen Festivals» widmen sich Anfang Dezember zahlreiche Veranstaltungen der literarischen und kulturellen Vielfalt der Alpen.
Vom Bodenschatz zum Wissensschatz
Biologische und kulturelle Vielfalt, Solidarität, innovative Ideen, Ausdauer, Dialogbereitschaft und vieles mehr: Die Alpen bergen einen unglaublichen Schatz an Ressourcen. Viele davon sind nicht auf den ersten Blick als solche erkennbar – hier lohnt es sich, genauer hinzusehen.
Versteckte Schätze in den Alpen
Ausgediente Ski, Totholz am Waldboden, die Weite am Berg: Oft sind es unerwartete Ressourcen, die eine wichtige Rolle in unseren Berufsleben spielen. Sechs Menschen aus den Alpen erzählen von ihren persönlichen Schätzen.
Wälder schützen, die die Täler schützen
Der Klimawandel trifft den Alpenraum besonders stark. Das hat deutliche Auswirkungen auf die Wälder. Welche Strategien braucht es, um den negativen Folgen dieser Entwicklung entgegenzutreten?
Standpunkt der CIPRA: Plädoyer für einen toten Bären
Am Morgen des 19. Februar um 9.30 Uhr wurde das Todesurteil am Puschlaver Bären vollstreckt. Die Anklage: Er hatte sich zu nahe an die Menschen herangewagt. Dabei hätte er mildernde Umstände wohl verdient.
Anpacken für den Bergwald
2011 ist das Internationale Jahr der Wälder und das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit. Beide Themen bringt die Stiftung Bergwaldprojekt zusammen.
Jahrtausende lange Pflege prämiert
Der Binding Waldpreis 2011 geht an das Kloster Einsiedeln. Die Benediktinerabtei im Kanton Schwyz ist mit 933 Hektar Wald der grösste private Waldbesitzer in der Schweiz.
Wald im Wandel
Das Seminar "Waldwirtschaft und Klimawandel - einen Schritt weiter denken!" thematisiert die Konsequenzen der Erderwärmung für die Holzwirtschaft, den Wald und seine Funktionen: Welche Strategien braucht es, um die nachhaltige Entwicklung des Waldes im Kontext der regionalen Entwicklung sicherzustellen?
Schutzwaldprojekte prämiert
Der Alpine Schutzwaldpreis 2010 wurde Ende Januar in Chur/CH verliehen. Ausgezeichnet für ihren Lawinen-Wanderweg und das Dokumentationszentrum wird in der Kategorie Öffentlichkeitsarbeit die Gemeinde Blons/A, Mitglied des Gemeindenetzwerks "Allianz in den Alpen".
Fünf Kantone der Schweiz haben Wildruhezonen veröffentlicht
Mountain Wilderness Schweiz hat auf einer Internet Plattform die Wildruhezonen der schweizerischen Kantone veröffentlicht. Die einfach zugänglichen Daten sollen WintersportlerInnen bei der Planung von Outdoor-Aktivitäten helfen und Tieren die nötige Ruhe in den Schutzzonen gewährleisten.
Gestresste Wildtiere brauchen Ruhezonen
Die kürzlich publizierte Jagdstatistik des Bundesamts für Umwelt BAFU belegt, dass im letzten Winter in den Alpen die grössten Fallwildzahlen seit Jahrzehnten bei Rothirsch, Reh, Gämse, Steinbock und Wildschwein verzeichnet wurden.
Forschen für das Klima
Das Schweizer Bundesamt für Umwelt BAFU und die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL starten ein Forschungsprogramm, in dem die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald untersucht werden sollen.
Zunahme der Holzernte im Schweizer Berggebiet
Die 2007 in der Schweiz geerntete Holzmenge liegt mit knapp 5,7 Mio. Kubikmeter fast auf dem Vorjahresniveau, aber es zeigen sich grosse Unterschiede in der regionalen Nutzungsentwicklung.
Workshop zu sektorübergreifender Zusammenarbeit
Am 3. April findet in St. Gallen/CH der letzte Workshop im Rahmen des Projektes "Zukunft in den Alpen" der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA statt. Der Workshop mit dem Titel "Zusammenarbeit in der Regionalentwicklung" fokussiert auf die Bedeutung von sektorübergreifender Zusammenarbeit, welche eine zukunftsfähige Regionalentwicklung ermöglichen soll.
Der Wald und das Kyoto-Protokoll
Die CO2-Senkungsleistung des Schweizer Waldes beträgt weniger als bisher angenommen, nämlich eine knappe Million Tonnen CO2 pro Jahr. Dies geht aus den Zahlen des neuesten Landesforstinventars (LFI) hervor, die vom Bundesamt für Umwelt kürzlich veröffentlicht wurden.
Ältester Baum im Wallis
In Obergesteln im Wallis/CH steht der älteste Baum der Schweiz - vielleicht des gesamten Alpenraums. Die hohle Lärche hat einen Umfang von 7,40 Metern und ist etwa 1500 Jahre alt.
Forstliche Netzwerke zum Wissensaustausch
Am 14./15. Juni 2007 findet in Falera/CH die internationale Tagung "Neue Wege in der Schutzwaldbewirtschaftung" statt.
Der Sektor Wald in der Regionalpolitik
Am 29. und 30. März haben in Brig/CH rund 50 Fachleute, mehrheitlich aus dem Sektor Wald, am zweitägigen Workshop zum Thema Regionalpolitik teilgenommen. Die deutsch-französischsprachige Veranstaltung aus der Workshopreihe "Wissen verbreiten - Menschen vernetzen" wurde von AkteurInnen aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz besucht.
Masterstudiengang "Holzbau für ArchitektInnen"
Die Fachhochschule Rosenheim/D plant in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Architektur, Bau und Holz Biel/CH ein Weiterbildungsstudium für ArchitektInnen. Zukünftig sollen sich an der Fachhochschule Rosenheim auch Architekten mit den vielfältigen Möglichkeiten des modernen, ökologisch wertvollen Holzbaus vertraut machen können.
Wälder der Alpen reagieren sensibel auf den Klimawandel
Der Klimawandel hat schon heute deutliche Auswirkungen auf den Wald in den Alpen.
Graubünden erhält das grösste Waldreservat der Schweiz
Im Misox im Kanton Graubünden wird das grösste Waldreservat der Schweiz mit einer Fläche von 15 Quadratkilometern geschaffen.
Berechnung der Schutzwaldfunktion für die Schweiz
Das Schweizerische Bundesamt für Umwelt BAFU errechnete mit Hilfe von Computermodellen, wo der Wald vor welcher Naturgefahr schützen kann.
Pressekonferenz: Föhrensterben im Wallis/CH
Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) hat in Zusammenarbeit mit dem Kanton Wallis die Ursachen des Föhren- / Kiefernsterbens untersucht. Forschungsresultate und mögliche Massnahmen zur Erhaltung der Föhrenwälder werden am 25. April 2006 in Salgesch/CH vorgestellt.
Baubewilligung für Grosssägerei
Dem Bau der bislang grössten Sägerei der Schweiz steht nichts mehr im Wege, die Baubewilligung wurde von der Bündner Gemeinde Domat/Ems erteilt.
Schweizer FSC-Holz für Harry Potter
Der neue englischsprachige Harry Potter-Band wurde weitgehend auf umweltfreundlichem FSC-zertifiziertem Papier aus den Schweizer Alpen gedruckt. Die Abkürzung FSC steht für Forest Stewardship Council und garantiert eine ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltige Waldwirtschaft.
Die Waldfläche im Schweizer Berggebiet nimmt weiterhin zu
Der Schweizer Wald wächst derzeit jährlich um rund 0,4 % bzw. 4.800 Hektar. Allerdings sind die regionalen Unterschiede gross: Im Mittelland verändert sich die Waldfläche nicht; in den bereits waldreichen Alpen nimmt sie hingegen weiter deutlich zu, vor allem auf der Alpensüdseite.
Hochwasserschäden im Schweizerischen Simmental - freiwillige Helfer gesucht
Die Stiftung Bergwaldprojekt sucht für zwei Projektwochen zwischen dem 25. September und dem 8. Oktober noch tatkräftige Freiwillige.
Orkan Lothar: Keine ökologische Katastrophe
Orkan-Schäden gefährden die langfristige Erhaltung des Schweizer Waldes nicht. Sie tragen zur Erneuerung der Wälder bei und fördern die Artenvielfalt. Dies zeigt eine Studie des BUWAL zum Orkan Lothar, der am 26. Dezember 1999 über die Schweiz und ihre Nachbarländer fegte. Weder aus ökologischer noch aus volkswirtschaftlicher Sicht war der Sturm eine Katastrophe.
Schutzwirkung von Wäldern nach Borkenkäferbefall
Totholzbestände bieten auch nach über 10 Jahren noch Schutz vor Lawinen und Steinschlag. Dies ist eines der Ergebnisse einer Dissertation an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, in der Andrea Kupferschmid die Schutzwirkung von Totholzbeständen in Gebirgswäldern und die natürliche Waldverjüngung untersucht.