Die Bergwelt für alle: Inklusion bei Sport und Freizeit in der freien Natur in den Bergen

Mit diesem Papier möchten wir* das Gespräch über Inklusion in Berg- und Outdoor-Aktivitäten anregen, aufrechterhalten und es einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Wir möchten das Bewusstsein für die Herausforderungen schärfen, denen Neueinsteiger und Neueinsteigerinnen oder marginalisierte Gruppen beim Zugang zu und beim Erleben von Bergumgebungen begegnen. Um ein ganzheitliches Verständnis des Themas zu gewinnen, haben wir Einblicke von Personen und Organisationen gesammelt, die sich aktiv für die Förderung von Inklusion in Outdoor-Räumen einsetzen – insbesondere in den Alpen. Außerdem haben wir praktisches Know-how und umsetzbare Schritte zusammengetragen und ausgearbeitet, die inklusivere Praktiken im Outdoor-Bereich unterstützen.
Unser Ziel ist es nicht, endgültige Antworten zu liefern, sondern Fragen, Dialog und Lernen zu fördern. Inklusion ist kein endgültiges Ziel, sie ist ein fortlaufender Weg, der jede und jeden von uns dazu einlädt, mit Neugier und Mut präsent zu sein. Indem wir Komplexität annehmen, über unsere eigenen blinden Flecken reflektieren, anderen aufmerksam zuhören und bewusst handeln – selbst angesichts von Angst – können wir beginnen, bedeutsame Veränderungen zu fördern. Wenn wir dem Lernen verpflichtet bleiben, beginnen wir, sichere und einladende Räume zu schaffen, in denen Gleichberechtigung und Vielfalt nicht nur Ideale, sondern gelebte Praxis sind.
Diese Veröffentlichung wurde im Rahmen des Erasmus+-Projekts “Via Alpina Youth“ erstellt. Das Projekt vermittelt Wissen, Ideen und Möglichkeiten für nachhaltige Lebensstile, Inklusion, Umweltschutz und Klimawandel entlang der Via Alpina – einem Fernwanderweg, der seit über 20 Jahren alle Alpenländer verbindet. Es wird mitfinanziert durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union und MOVETIA.