YOALIN (Youth Alpine Interrail)

Seit 2018 können sich jährlich 100 bis 150 Menschen zwischen 18 und 27 für ein Yoalin-Ticket bewerben. Ausgestattet mit einem Interrail Global Pass sind sie eingeladen, die Alpen mit öffentlichen Verkehrsmitteln klimafreundlich zu entdecken. Zudem werden sie Teil der aktiven Community, die stetig wächst.

Auf Entdeckungsreise in den Alpen

75 Prozent der CO2-Emissionen im Alpentourismus hängen mit dem Verkehr zusammen, vor allem mit der An- und Abreise. Nachhaltige Mobilität ist also ein Schlüssel zum Klimaschutz. Zugtickets sind oft teuer, besonders für schnelle und grenzüberschreitende Verbindungen. Junge Menschen wählen deshalb meist billigere Transportmöglichkeiten und reisen mit Flugzeug oder mit dem Auto in den Urlaub. Um das Bewusstsein für klimafreundliche Transportmittel zu wecken, muss ein erschwingliches Angebot geschaffen werden. Nur so kann langfristig die Nutzung von nachhaltigen Transportmitteln gesteigert werden. Das Projekt YOALIN setzt sich zum Ziel klimafreundliches Reisen zum Mainstream zu machen.
YOALIN wurde 2016 vom CIPRA-Jugendbeirat (CYC) initiiert. Dessen Mitglieder bringen sich nach wie vor aktiv ein, so wie auch ehemalige Yoalin-Reisende – sogenannte «Ambassadors».

Finanzierung
YOALIN ist ein Projekt des CIPRA-Jugendbeirats und CIPRA International und wird gefördert von den Unterzeichnerstaaten der Alpenkonvention. Es wird finanziell unterstützt vom Schweizer Bundesamt für Raumentwicklung ARE, dem Österreichischen Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), der ARGE ALP und der Stiftung Clima Now.

Weitere Informationen zum Projekt und Bewerbung unter www.yoalin.org

Kontakt:
Magdalena Holzer, magdalena.holzer@cipra.org, +423 237 53 13

Meldungen zu YOALIN

Standpunkt: Das Dilemma des Tourismus
Standpunkt: Das Dilemma des Tourismus
Die Reisetätigkeit bedroht die Werte, auf die der Tourismus in den Alpen angewiesen ist. Ein Dilemma. Nachhaltige Mobilität im Tourismus ist nicht nur ein Wettbewerbsvorteil, sondern ein «Muss», fordert Barbara Wülser, Stellvertretende Geschäftsführerin von CIPRA International.