Meldungen
Neue Schutzgebiete in den Alpen
Lange geplant, jetzt endlich bewilligt: Die österreichischen Alpen bekommen den grössten Biosphärenpark des Landes. In Frankreich wird ein neuer regionaler Naturpark feierlich eröffnet.
«Villach hat ungemein profitiert»
Josef Neugebauer war dabei, als Villach 1997 die erste «Alpenstadt des Jahres» wurde. 2011 gibt es ein Dutzend Alpenstädte und Neugebauer geht in Ruhestand. Über das Potential des Ungewissen und das, was über das Alpenstadt-Jahr hinaus wirkt.
«Ich empfinde mich als Rädchen im Getriebe»
Ein Badeteich sollte es mal sein. Entstanden ist die Inwertsetzung der Flach- und Hochmoore in Krumbach. Für Arnold Hirschbühl, Bürgermeister der Vorarlberger Gemeinde, gehört die Bürgerbeteiligung bei wichtigen Entscheidungen zum Programm.
Mit Good Governance in die Energieautonomie
Kaum ein Thema wie Klimaschutz, das so intensiv alle Lebensbereiche durchwirkt. Besonders schwer wiegt die Verantwortung dort, wo pro Kopf besonders viele Klimagase ausgestossen werden – wie in den Alpen. Die «Energiezukunft Vorarlberg» ist ein Versuch, diese Verantwortung wahrzunehmen.
Der Schutzwald braucht das Engagement aller
Damit sich der Wald an den Klimawandel anpassen und seine Schutzfunktion weiterhin wahrnehmen kann, muss er darauf vorbereitet werden. In so genannten Bergwaldforen entwickeln VertreterInnen von Forst, Jagd und Tourismus gemeinsam Massnahmen. In länderübergreifenden Lehrgängen in Bayern und Tirol werden die Erkenntnisse vertieft.
Alpenregionen fordern gemeinsame Strategie
Die Konferenz der Alpenregionen beschliesst ein Initiativpapier zur Entwicklung einer makroregionalen Strategie für den Alpenraum. Es geht, so wird deklariert, um mehr Innovation und Wirtschaftskraft in einer intakten Umwelt. Und um mehr Zusammenarbeit und die Bündelung von Fördergeldern. Nur um eines geht es nicht, um die Alpenkonvention.
Die Alpen, die Batterien Europas?
Neue Pumpspeicherkraftwerke: Das ist die Antwort der Alpenstaaten auf die Herausforderungen der Energiewende. Zu kurz kommen dabei Naturschutz und Energieeffizienz.
Standpunkt der CIPRA: Neue Solidarität zwischen Alpen und Metropolen
Verschiedene politische Akteure setzen auf die Karte Makroregion Alpen. Ja zu einer Makroregion Alpen sagt auch die CIPRA - aber nur mit klaren Rahmenbedingungen. Sie bietet die Chance, dem restlichen Europa die Themen des Alpenraums bewusst zu machen.
Willkommen, Wolf, Luchs und Bär
Jäger, Schafhirten und Naturschützer in der Schweiz arbeiten zukünftig zusammen, wenn es um Wolf, Bär und Luchs geht. Besonders gern gesehen ist der Luchs aber in den Kalkalpen.
Villach: Wasser-App für Klimaschutz
Die Villacher können auf ihrem Handy ablesen, wie viel Wasser sie verbrauchen. Ein innovativer Beitrag zu mehr Klimaschutz - und eine Weltpremiere.
Internationale Schützenhilfe gegen Windpark am Brenner
Italien verstösst mit dem am Brenner geplanten Windpark gegen die Alpenkonvention. Das sagt der Club Arc Alpin, der den Untersuchungsausschuss der Alpenkonvention eingeschaltet hat. Jetzt gibt es ein "Anlassverfahren" - zum ersten Mal in der Geschichte der Alpenkonvention.
Spatenstich für Semmering-Tunnel
Die Bewilligungsverfahren sind noch offen, da fahren schon die Bagger am Semmering zum Bau des Bahntunnels vor. Die österreichische Politik gibt grünes Licht, ignoriert laute Proteste und leere Staatskassen.
Meister Petz ist da!
In der Provinz Trient gibt es immer mehr Bären. Dabei sind die Schäden deutlich weniger geworden. Das steht im Bärenreport der Provinz. So gut geht es Meister Petz nicht überall.
Land unter in den Ötztaler Alpen
Gewaltiges hat die Tiroler Wasserkraft AG im Kaunertal vor. Die Pläne verstossen jedoch gegen das Wasserrecht. Umweltorganisationen sind empört.
Standpunkt der CIPRA: Infiziert mit guten Bau-Ideen
Klimaschutz heisst ökologisch bauen. Die CIPRA brachte daher Anfang März neugierige ArchitektInnen und innovative Bauherren zusammen um zu zeigen, was man in Vorarlberg kann, ist auch anderswo möglich.
Alpen vom Verkehr überrollt
Noch nie wurden so viele Güter durch die Schweiz transportiert wie 2011. Den Titel als "Transit-Übergang Nummer 1" bekommt allerdings der Brennerpass.
Klimaschutz hautnah
Österreich hat seinen ersten klimaneutralen Supermarkt und ein Schweizer spart beim Käsen 1'200 Tonnen CO2. Zwei Vorzeigeprojekte.
Gemeindenetzwerk und Alpenstädte diskutieren Makroregion
Das Gemeindenetzwerk "Allianz in den Alpen" und der Verein "Alpenstadt des Jahres" diskutierten Anfang Februar gemeinsam darüber, wie eine EU-Strategie für die Alpen aussehen könnte. Was bedeutet eine "Makroregion Alpen" für die Gemeinden?
Standpunkt der CIPRA: Wasser marsch!
Österreich gibt sich eine fachlich gute "Checkliste" für den Bau von Wasserkraftwerken. Das bringt Transparenz bei den Baubewilligungen, aber keinen Schutz für ökologisch intakte Gewässer.
Luchspärchen für die Kalkalpen
Er ist die grösste Katze Europas und galt in Teilen der Alpen lange als ausgerottet. Ein Schweizer Luchspärchen soll jetzt der österreichischen Population im Nationalpark Kalkalpen auf die Sprünge helfen.
Berghütte der Zukunft
Auch im Bereich des Bauens im alpinen Raum wird es immer wichtiger, die drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie, Soziales) zu berücksichtigen. Das Schiestlhaus in den österreichischen Alpen ist dafür ein Pilotbau. Eine Fachveranstaltung unter der Leitung von CIPRA Österreich wertete aus, inwiefern die Erfahrungen beim Bau des Schiestlhauses übertragbar sind.
Klimawandel: Herausforderungen für die Landwirtschaft im Alpenraum
Die EU-Kommission sieht vor, die CO2-Emissionen der Wirtschaft bis 2050 deutlich zu senken. Auch die Landwirtschaft ist davon betroffen.
Villach baut Fernwärme aus
Österreichs grösste e5-Gemeinde und erste "Alpenstadt des Jahres" bekommt ein neues Biomasseheizkraftwerk und baut ihr Fernwärmenetz weiter aus. Villach ist fast flächendeckend an das Fernwärmenetz angeschlossen.
Deutsche Tamariske bringt Österreich EU-Beschwerde
Sie ist eine recht unscheinbare Pflanze, ist vom Aussterben bedroht und steht daher in den meisten Alpenstaaten auf der Roten Liste. Österreich hat sie jetzt eine Beschwerde bei der EU-Kommission eingebracht: die Deutsche Tamariske.
Besichtigen, entdecken und teilhaben am nachhaltigen Bauen
Am 6. und 7. September besuchte eine Delegation der italienischen Provinz Trient die österreichischen Mitgliedsgemeinden Mäder, Götzis, St. Gerold und Zwischenwasser in Vorarlberg. Es wurden viele Themen angesprochen, von der Bürgerbeteiligung über die Kooperation von Gemeinden bis hin zur Baubiologie und zur Holzwirtschaft. Die Gäste aus Trient erhielten viele Anregungen, wie sie die Beispiele aus Österreich in ihrer Heimatregion umsetzen können. Der Austausch über Landes- und Sprachgrenzen hinweg war dank des dynAlp-climate Programms, des CIPRA-Projekts climalp und den vielen engagierten Gemeinden der "Allianz in den Alpen" möglich.
Makroregion Alpenraum?
Es gibt sie für den Donauraum und für die Ostsee, eine EU-Strategie "Makroregion". Warum nicht auch für den Alpenraum? Die Arge Alp wünschte sich Anfang Juli per Resolution eine "Makroregion Alpen". Eine stattliche Summe hat das Alpenraumprogramm der EU zur Verfügung, um Vorschläge zu erarbeiten. Auch bei der Alpenkonvention macht man sich Gedanken. Was aber soll diese Makroregion sein? Und was ist ihr Mehrwert?
Weltkulturerbe Semmering-Bahn vor Höchstgericht
Mit dem Semmering-Tunnel beschäftigen sich jetzt die österreichischen Höchstgerichte. Die Landschaftsschutzorganisation "Alliance for Nature" hatte Beschwerde eingereicht, nachdem das Verkehrsministerium die Umweltverträglichkeit des Bahnprojekts positiv beurteilt hatte.
Erster Solarbus fährt
In Perchtoldsdorf/A ist seit Juli der erste ausschliesslich mit Sonnenenergie betriebene Elektrobus in Europa unterwegs. Im Linienbus können bis zu 35 Personen mitfahren.
Lift durchkreuzt Schutzgebiet
Österreich will in seinen Schutzgebieten Seilbahnen bauen. Da gibt es Projektideen für das Ruhegebiet Kalkkögel. Und nun auch für das oberösterreichische Schutzgebiet Warscheneck.
Götzis/A : Die Akteure der Kleinregionen ergreifen Initiative
Bei der Konferenz "Aufbruch an den Rändern - Impulse für eine erfolgreiche Entwicklung von Kleinregionen", die am 9. Dezember 2010 in Götzis/A stattfand, kamen ca. 50 TeilnehmerInnen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland zusammen.