Meldungen
Internationale Konferenz "Managing Alpine Future"
Das alpS - Zentrum für Naturgefahren Management/A, die Österreichische Akademie der Wissenschaften sowie die Universität Innsbruck/A veranstalten vom 15. - 17. Oktober 2007 in Innsbruck/A die Konferenz "Managing Alpine Future".
Sanfte Mobilität in den Bergen
Die neueste Sensibilisierungsbroschüre von Mountain Wilderness Frankreich befasst sich mit der sanften Mobilität.
Die höchsten Toiletten Europas
Seit diesem Sommer befinden sich zwei Toilettenhäuschen auf 4.260 Metern Höhe auf der französischen Seite des Mont Blanc. Rund 30.000 Bergsteiger und Bergsteigerinnen erklimmen jährlich den höchsten Berg der Alpen.
Die Alpen in 3D - Neues Modul zum Sensibilisieren und Entdecken
Virtual Visit Tool (ViViTo) heisst die neue 3D-Simulation für einen virtuellen Besuch der alpinen Schutzgebiete. Seit August werden die 3D-Modelle für eine erste Testphase in verschiedenen Besucherzentren installiert. Bis Ende Oktober wird ViViTo der Öffentlichkeit in den 11 Schutzgebieten der ALPENCOM - Partner zu Verfügung stehen.
Biologische Vernetzung zwischen Theorie und Praxis
Am 9. November findet im Naturhistorischen Museum Bern/CH das Swiss Forum on Conservation Biology SWIFCOB statt. Im Zentrum der Tagung stehen die Auswirkungen der biologischen Vernetzungen auf Populationen, Arten und auf die Biodiversität.
Auswirkungen des Klimawandels auf die Bergpolitik
Eine Studie über die Auswirkungen des Klimawandels in den französischen Berggebieten wurde vor kurzem von der Association Nationale des Elus de Montagne (ANEM, nationale Vereinigung der gewählten Volksvertreter des Berggebietes) initiiert.
Erfolgreiche Umweltaktion zum Schutz der Alpen
Am vergangenen Wochenende brannten gegen 40 Höhenfeuer im gesamten Alpenraum für eine nachhaltige Zukunft der Alpen. In der Schweiz, Österreich, Deutschland, Italien und in Kirgistan (Zentralasien) wurden am 11. August Feuer als Symbol für eine bessere Lebensqualität im Alpenraum entzündet.
Untersuchung zur Ökologie bayrischer Skipisten
Über einen Zeitraum von rund 14 Jahren wurden zwischen 1990 und 2004 im Rahmen der "Skipistenuntersuchung Bayern" Daten zum ökologischen Zustand der alpinen Skipisten Bayerns/D erhoben. Jetzt liegt die Endauswertung der Ergebnisse vor.
Mountain Wilderness: 20 Jahre weltweiter Einsatz für den Schutz der Berge
Die Bergschutz-Organisation Mountain Wilderness hat am 31. Juli und 1. August ihr 20-jähriges Bestehen mit einer Besteigung des Mont Dolent im Mont Blanc-Massiv gefeiert.
Wieder Gänsegeier im Trentino
Im Juli wurden mehrere Gänsegeier im Trentino gesichtet.
Karawane in den Alpen
Die VI. Edition der "Alpenkarawane" (Carovano delle Alpi) ist seit dem 25. Juli bis Ende Oktober unterwegs.
Artenvielfalt in den Alpen für Kinder verständlich gemacht
Der WWF bietet Kindern mit seiner Plattform "Kids for the Alps" neue zahlreiche Angebote rund ums Thema Artenvielfalt in den Alpen.
Globaler Wissenstransfer: Workshop in der Ukraine und internationales Weiterbildungsprogramm
Ein Ziel von "Zukunft in den Alpen" ist es, die Erkenntnisse aus dem Projekt auch ausseralpinen Bergregionen zur Verfügung zu stellen. Hierzu hat die CIPRA gemeinsam mit der internationalen Organisation "Green Dossier" vom 31.5. bis 2.6. in der Ukraine einen Workshop über die Lösung von Konflikten in Schutzgebieten durchgeführt.
Naturschutz-Lücken in Österreich
In Sachen Natura 2000 trägt Österreich die Schlusslicht-Fackel. Nachdem die Bundesländer den letzten Aufruf die EU-Kommission vom 21. März zur Nachnominierung von bedrohten Lebensräumen und Habitate von bedrohten Tier- und Pflanzenarten ignoriert haben, fiel nun Ende Juni der offizielle Beschluss zur Klagsführung vor dem Europäischen Gerichtshof.
Mit dem Wolf zusammenleben dank bewachter Weiden
Vor kurzem hat die Regionalverwaltung des Piemont/I die Bereitstellung eines Fonds in der Höhe von 100'000 Euro zugunsten der Nutztierhalter beschlossen, die geschützte und überwachte Weiden einrichten. Wenn Schafe oder Ziegen nachts eingezäunt und die Herden z. B. mit besonderen Herdenschutzhunden überwacht werden, verringern sich die Angriffe der Wölfe und die Erbeutungen beträchtlich.
Neuerscheinungen: Risikomanagement und 100 Jahre Géographie Alpine
Die aktuelle Ausgabe der Revue de Géographie Alpine behandelt in fünf Kapiteln Risikomanagementsysteme städtischer alpiner Räume sowie Frühwarnsysteme und Krisenbewältigungsstrategien auf regionalpolitsicher Ebene.
Grossschutzgebiete im touristischen Trend
Grossschutzgebiete und Pärke im Alpenraum stehen vor der Herausforderung, ihren Schutzauftrag zu erfüllen und zugleich einen Beitrag zur nachhaltigen Regionalentwicklung zu leisten.
Die Natur kennt keine Grenzen
Die Natur in den Alpen soll besser vernetzt, Grenzen für die Wanderung von Tieren und Pflanzen sollen durchlässiger werden. Die CIPRA, ALPARC, ISCAR und der WWF wollen dafür ein "ökologisches Kontinuum" in den Alpen ermöglichen. Soeben hat die MAVA Stiftung für Naturschutz die Finanzierung eines entsprechenden Vorprojekts beschlossen.
Die Natur kennt keine Grenzen - das ökologische Kontinuum von ALPARC, CIPRA, ISCAR und WWF
Die Natur in den Alpen soll besser vernetzt und dazu sollen Hindernisse für die Wanderung von Tieren und die Ausbreitung von Pflanzen durchlässiger werden. Vier alpenweite Netzwerkorganisationen wollen dafür ein "ökologisches Kontinuum" in den Alpen ermöglichen. Soeben ist der Startschuss für ein entsprechendes Vorprojekt gefallen.
Alpenbären sind trotz geeignetem Lebensraum stark bedroht
In den Alpen leben derzeit nur mehr 38 Braunbären. Damit ist der Fortbestand dieser Art stark gefährdet, und zwar in allen drei Alpenpopulationen (Italien, Slowenien und Österreich).
Internationale Kooperation für Entwicklungskonzept Alpenrhein
Die Umsetzung des Entwicklungskonzeptes Alpenrhein (EKA) soll in enger Zusammenarbeit zwischen der Internationalen Regierungskommission Alpenrhein (IRKA) und der Internationalen Rheinregulierung (IRR) erfolgen.
Erweiterung des Weltnaturerbes Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn
Das UNESCO Welterbe-Komitee hat am 28. Juni 2007 der Erweiterung des Schweizerischen Weltnaturerbegebiets Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn und dem Managementplan des Gebiets zugestimmt.
Auf den zweiten Blick - Menschen, Höfe und Landschaften im Wandel
Im 20. Jahrhundert hat sich die alpine Kulturlandschaft grundlegend verändert. Im Buch "Auf den zweiten Blick" wird dies mittels Bildvergleichen dokumentiert.
Gewässerschutz in Slowenien mit Unterstützung aus Bayern
In der slowenischen Hauptstadt wurde kürzlich ein "Memorandum of Understanding" gemäss der europäischen Wasserrahmenrichtlinie zwischen dem slowenischen und dem bayerischen Umweltsekretär unterzeichnet.
Die Alpen drohen zu veröden
Die Agrarpolitik braucht mehr Ökologie, damit die Vielfalt in den Alpen erhalten bleibt. Die Bergebiete gehören zwar nach wie vor zu den Regionen mit der grössten Biodiversität in der Schweiz, aber Artenvielfalt und Landschaftsqualität nehmen zunehmend ab.
Besserer Schutz für Schweizer Wölfe?
Das Schweizerische Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat eine überarbeitete Fassung des Konzepts Wolf vorgelegt, die bis Ende Juni zur Vernehmlassung aufliegt. Anlass für die Änderungen geben die seit mehreren Jahren zunehmend aus Italien in die Schweiz einwandernden Wölfe.
Ausweitung oder Einschränkung der Gletscherabdeckungen?
Die Wirkung der Gletscherabdeckungen im letzten Sommer war anscheinend so effektiv, dass die Bergbahnbetreiber in Graubünden/CH und im Wallis/CH die Abdeckungen ausweiten.
Ausstellung "Wandern ist Bärensache"
Wie und wo leben Braunbären in Europa? Mit welchen Problemen haben sie zu kämpfen? Wie verhält man sich bei einer Bärenbegegnung? Die WWF-Ausstellung "Wandern ist Bärensache" informiert Kinder und Erwachsene über das Leben von Meister Petz.
Studie und Ausstellung zu alpinen Kulturpflanzen
Eine aktuelle Studie, eine Literaturrecherche, befasst sich mit den Kulturpflanzen in Südtirol/I, Nordtirol/A und Graubünden/CH. Die VerfasserInnen konnten in der Literatur die Geschichte der alpinen Kulturpflanzen bis ins 18. Jahrhundert dokumentieren.
Bilder dokumentieren Landschaftswandel und Schönheit der Alpen
Mit einem gross angelegten Fotowettbewerb will die deutsche Vertretung der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA den Landschaftswandel im bayerischen Alpenraum dokumentieren und die Öffentlichkeit für den Landschaftswandel sensibilisieren.