Meldungen

«Ein Beteiligungsprozess ist kein Kindergeburtstag»
«Ein Beteiligungsprozess ist kein Kindergeburtstag»
Der österreichische Architekt Roland Gruber und sein Team möchten mit nonconform Räume und Plätze neu beleben. Sie setzen dabei auf partizipative Planung.
Ein Bergdorf erfindet sich neu
Ein Bergdorf erfindet sich neu
Ein wissenschaftliches Zentrum mitten in der Natur; ein Realweltlabor, in dem die Transformation zur Nachhaltigkeit gelebt wird. Mit dieser Vision machte sich Nachhaltigkeitswissenschaftler Tobias Luthe mit seinem Team auf die Suche nach einem geeigneten Standort für ein solches Institut. In Ostana wurden sie fündig.
Vom Haus zur Landschaft
Vom Haus zur Landschaft
Ein Gebäude dient der Produktion, ist eine Behausung, bietet Waren ein Dach, steht als Wahrzeichen in der Landschaft. Hat nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen andere Funktionen als ausserhalb? Was hat sich getan in den letzten Jahren? Jury-Präsident Köbi Gantenbein zieht Bilanz zum Architekturwettbewerb «Constructive Alps».
«Unser Dorf hat Zukunft»
«Unser Dorf hat Zukunft»
Viele ländliche Gemeinden in den Alpen sind vom Niedergang gezeichnet. Jobs werden rarer, Junge wandern ab, die Bausubstanz verfällt. BürgerInnen der Schweizer Ortschaft Valendas gründeten einen Verein, um ihrem Dorf neue Impulse zu geben.
Neue Praktiken für Regionen im Wandel
Neue Praktiken für Regionen im Wandel
2014 begann ein Gedankenaustausch mit Verwaltern und Unternehmern im italienischen Susa-Tal. Jetzt wurden die Ergebnisse veröffentlicht.
Alpenplan und Riedberger Horn – Wir kämpfen weiter!
Alpenplan und Riedberger Horn – Wir kämpfen weiter!
Anlässlich des Internationalen Tages der Berge am 11. Dezember fordert CIPRA Deutschland und ihre Mitgliedsorganisationen weiterhin den unveränderten Erhalt des Alpenplans und den Schutz des Riedberger Horns.
Dammbruch in der Raumplanung
Dammbruch in der Raumplanung
Der rechtliche Weg für eine Skiverbindung am Riedberger Horn in Deutschland ist vorerst geebnet: Letzte Woche beschloss der Bayerische Landtag die Änderung des Alpenplans.
Die Ansprüche der Gesellschaft prägen die Landschaft
Die Ansprüche der Gesellschaft prägen die Landschaft
Gegensätzliche Bedürfnisse und überzogene Erwartungen prallen in der Raumplanung aufeinander. Ihre Rolle muss überdacht werden: weg von der Gesamtplanung, hin zur Vermittlung und Sensibilisierung, lautete der Tenor an der CIPRA-Jahresfachtagung am 29. und 30. September 2017 in Innsbruck/A.
Natürliche Grenzen, unendliche Möglichkeiten
Natürliche Grenzen, unendliche Möglichkeiten
Raum ist begrenzt – besonders in den Alpen. Die CIPRA-Jahresfachtagung Ende September in Innsbruck/A steht ganz im Zeichen „Alpiner Raumsphären“.
Alpine Raumsphären : natürliche Grenzen, unendliche Möglichkeiten
Alpine Raumsphären : natürliche Grenzen, unendliche Möglichkeiten
Gut erschlossene Gebiete mit großem Nutzungsdruck stehen peripheren, von Abwanderung betroffenen Regionen gegenüber. Diese Phänomene spiegeln sich in der Landschaft und in der Politik: hier die Forderung nach Verdichtung, dort nach Schrumpfung.
Bangen um den bayerischen Alpenplan
Bangen um den bayerischen Alpenplan
Der Konflikt um das Riedberger Horn geht in eine nächste Runde: Demnächst finden Anhörungen statt. Danach entscheidet der Bayrische Landtag über den Alpenplan und damit auch über die Skiverbindung am Riedberger Horn.
Alpenplan: Bayerisches Kabinett übergeht das Votum der Verbände und der bayerischen Bürger gegen die Änderung des Alpenplan
Alpenplan: Bayerisches Kabinett übergeht das Votum der Verbände und der bayerischen Bürger gegen die Änderung des Alpenplan
Das Bayerische Kabinett hat in einem überfallartigen Beschluss am 28.03.2017 die Änderung des Alpenplans in die Wege geleitet, um das Liftprojekt am Riedberger Horn zu realisieren. Erst vergangene Woche am 22.03.2017 endete die Frist für Stellungnahmen der Bürger zur Änderung des landesweit gültigen Landesentwicklungsprogramms mit dem Bestandteil „Alpenplan“. Rund 4000 Stellungnahmen sind beim bayerischen Innenministerium hierzu eingegangen. Nach nur drei Arbeitstagen hat nun die bayerische Ministerrunde die Änderung des Alpenplans durchgewunken.
Alpenplan – Entscheidung politisch vorweg festgelegt
Alpenplan – Entscheidung politisch vorweg festgelegt
Heute endet die Frist zur Stellungnahme bei der geplanten Änderung des Alpenplans. CIPRA Deutschland spricht sich gegen die Änderung aus. Es wird befürchtet, dass die Entscheidung bereits im Vorfeld politisch festgelegt ist.
Raumplanung: Wenn weniger mehr ist
Raumplanung: Wenn weniger mehr ist
Die CIPRA beschäftigt sich mit dem Umgang mit baulich wenig erschlossenen Räumen. In einem Workshop des Projekts «WorthWild» diskutierten WissenschaftlerInnen, VertreterInnen der Regionalentwicklung und NGOs aus allen Alpenländern über raumplanerische Ansätze.
Auf dem Weg zu mehr Lebensqualität
Auf dem Weg zu mehr Lebensqualität
Wenn der Raum knapp wird, streiten sich die Geister. Wie Gemeinden solche raumplanerischen Prozesse angehen können, zeigt die CIPRA anhand der fiktiven Gemeinde Alpwil mit der interaktiven Präsentation auf alpMonitor.cipra.org.
Medien thematisieren Aufrüsten im Wintersport
Medien thematisieren Aufrüsten im Wintersport
Der Aufruf der CIPRA gegen das Wettrüsten der Skigebiete rief ein grosses Echo hervor. Fakten wie Klimawandel, stagnierende Skifahrerzahlen und sinkende Renditen unterstreichen die Dringlichkeit der Forderungen.
Respecter le vide – die Leere respektieren
Respecter le vide – die Leere respektieren
Unmöblierte Räume sind zentral für unser Wohlbefinden. Karina Liechti und Raimund Rodewald von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz plädieren für einen neuen Blick auf die Landschaft.
«Raum als Beziehungssystem begreifen»
«Raum als Beziehungssystem begreifen»
Jahrzehntelang dachte man, dass nur Städte von engen Platzverhältnissen betroffen seien. Doch auch in den Alpen wird man sich langsam bewusst, dass Raum eine begrenzte Ressource ist. Es muss ein neuer Weg eingeschlagen werden, ist Gianluca Cepollaro, Direktor der Schule für Raum- und Landschaftsordnung Step in Trento/I, überzeugt.
Planen mit Worten und Gefühlen
Raumplanung und Regionalentwicklung haben vor allem eines im Blick: Wachstum. Deshalb können sie mit Schrumpfung und Rückgang nicht gut umgehen. Anstatt diese Phänomene zu tabuisieren, sollten sie in Entwicklungsprozesse integriert werden, zum Beispiel durch die Nutzung der Kraft von Sprache und Emotionen.
Schutzgebiete im Wandel
Schutzgebiete im Wandel
Naturräume dienen der Bewahrung der immensen biologischen und landschaftlichen Vielfalt in den Alpen. Immer lauter wird indes die Forderung, sie sollten einen Beitrag an die regionale Wirtschaft leisten. Mit alpMonitor zeigt die CIPRA auf, von welchen Veränderungen Schutzgebiete in den Alpen betroffen sind.
Im Dialog trotz Konflikt
Im Dialog trotz Konflikt
Konflikte markieren nicht das Ende eines Dialogs. Manchmal sind sie der Anfang. Wie ein Dialog im Konflikt gestaltet werden kann, zeigt das Beispiel Hochwasserschutz im österreichischen Unterinntal.
Endliche Räume – unendliche Bedürfnisse: die Quadratur des Kreises?
Endliche Räume – unendliche Bedürfnisse: die Quadratur des Kreises?
Die Raumordnung versucht, die verschiedenen Bedürfnisse in einem endlichen Raum zu strukturieren. Diese Aufgabe ist nicht leicht, da globale Ziele und lokale Interessen in einem von zahlreichen Verwaltungsgrenzen durchzogenen Alpenraum aufeinander treffen.
Endliche Räume – unendliche Bedürfnisse
Endliche Räume – unendliche Bedürfnisse
Leben, arbeiten, Freizeit und Urlaub verbringen, Energie gewinnen: Viele Ansprüche setzen die endliche Ressource «Raum» in den Alpen unter Druck. Die CIPRA beleuchtet das Thema in der aktuellen SzeneAlpen.
Heliskiing in Vorarlberg - klarer Befund durch die Alpenkonvention
Heliskiing in Vorarlberg - klarer Befund durch die Alpenkonvention
Vorarlberg ist österreichweit das einzige Bundesland, wo Heliskiing möglich ist. Mit dem "Mehlsack" und dem "Schneetäli" am Arlberg gibt es dafür zwei Standorte, die vom Land genehmigt wurden. Mit 31. Mai 2016 ist der auf 5 Jahre befristete Bescheid nun ausgelaufen, weshalb es nun ein neues Genehmigungsverfahren benötigt.
Stellungnahme der Rechtsservicestelle Alpenkonvention zum Flughafen Bozen
Stellungnahme der Rechtsservicestelle Alpenkonvention zum Flughafen Bozen
Die Südtiroler Grünen richteten an die Rechtsservicestelle Alpenkonvention bei CIPRA Österreich eine Anfrage dahingehend, ob die geplante Erweiterung des Flughafens Bozen mit der Alpenkonvention und insbesondere mit dem Art. 12 des Durchführungsprotokolls Verkehr vereinbar ist.
Workshop zum Energieprotokoll der Alpenkonvention – Nachlese
Workshop zum Energieprotokoll der Alpenkonvention – Nachlese
Am 21. April 2016 veranstaltete CIPRA Österreich in Zusammenarbeit mit dem Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre der Universität Innsbruck und der Rechtsservicestelle Alpenkonvention in Salzburg den bereits 4. Workshop zu einem Durchführungsprotokoll der Alpenkonvention, der sich in diesem Jahr mit dem Energieprotokoll eingehend auseinandersetzte.
Naturräume besser schützen
Naturräume besser schützen
Alpenweit regt sich Widerstand gegen den Zubau kaum oder nicht erschlossener Gebiete. Die CIPRA gelangt mit einem Appell an die Alpenstaaten, die diese Woche in Murnau/D tagen: Es braucht eine integrative Raumplanung.
Ein Fluss, viele Wünsche: Gerangel um den Alpenrhein
Ein Fluss, viele Wünsche: Gerangel um den Alpenrhein
Landwirtschaftsfläche, Raum für Flussregenpfeifer und Deutsche Tamariske oder Trinkwasserreservoir: Welche Nutzungen am Alpenrhein Vorrang haben sollen, ist derzeit Zankapfel von Interessengruppen. SPARE, ein neues EU-Alpenraumprojekt, leistet Hilfestellung für ein ganzheitliches Fliessgewässer-Management.
Internationaler Stopp für flächenhafte Erweiterung von Skigebieten gefordert!
Internationaler Stopp für flächenhafte Erweiterung von Skigebieten gefordert!
Die nationalen Vertretungen der Alpenschutzkommission CIPRA aus Deutschland, Österreich und Südtirol fordern für den gesamten Alpenraum einen Stopp für die flächenhafte Erweiterung von Skigebieten. CIPRA ruft die am 18./19. April 2016 in Murnau tagenden BundesministerInnen für Raumordnung der Alpenstaaten auf, sich unter anderem am Beispiel des bayerischen Alpenplans zu orientieren und den Ausbau der Skigebiete in den Alpen durch eine international abgestimmte neue Raumplanung räumlich zu begrenzen. Der beliebige flächenhafte Ausbau von Skigebieten mit neuen Liften und Pisten führt international zu einem ruinösen Wettbewerb der Skigebiete, zerstört Natur und Landschaft und leistet keinen Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen Wirtschaft.