Meldungen
Wie nachhaltig sind Skigebiete wirklich?
Die Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp) hat nach vorbildlichen Skigebieten in den Alpen gesucht und jetzt eine Liste guter Beispiele präsentiert. Warum Umweltorganisationen darin bloss ein Feigenblatt und ein Instrument zur Rechtfertigung neuer Pisten und Aufstiegsanlagen sehen.
Mahnfeuer für naturnahen Tourismus
Die Aktion «Feuer in den Alpen» richtet sich 2015 gegen die zunehmende Ausbeutung der Alpen und fordert nachhaltige Konzepte im Tourismus. Die CIPRA appelliert dabei an ganz bestimmte Akteure.
Stille im Ruhegebiet Kalkkögel
Es gibt keine Verbindung der Skigebiete über die Kalkkögel. Das sagt die Alpenkonvention und nun auch Tirols Landeshauptmann. Jetzt ist die Tourismusindustrie in grosser Aufregung.
Steuerpflicht für Skilifte in Italien
Das Oberste Gericht hat entschieden: Seilbahnen und Sessellifte sind keine öffentlichen Verkehrsmittel. Die Gemeindesteuer auf Immobilien muss daher gezahlt werden. Wie das Urteil für Aufregung in Wintersport-Orten sorgt.
Bus und Bahn in der Alpe-Adria-Region bewegt
Der öffentliche Verkehr zwischen Italien, Österreich und in Slowenien bewegt sich vorwärts. Was es mit sich bringt, wird sich weisen.
Alleingang der Schweizer Berggebiete
Der Schweizer Bundesrat hat seine Strategie für die Raumentwicklung in den Berggebietenveröffentlicht. Die Gebirgskantone reagieren prompt. Mit einer eigenen Formulierung.
Mehr als nur nachhaltiger Tourismus
Es gibt Kriterien für naturnahen Tourismus in den Alpen. Ein Buch macht diese greifbar. Die Umsetzung ist ein anderes Kapitel.
Birkhuhn statt Skifahrer
Die Skigebiete am Riedberger Horn sollen nicht verbunden werden. Die bayerische Umweltministerin spricht sich gegen das Vorhaben und damit für die Einhaltung des Deutschen Alpenplans aus. Für CIPRA Deutschland ist das ein grosser Erfolg.
Bauverbot am Riedberger Horn
Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf erteilt dem Ausbau des Skigebietes Riedberger Horn eine Absage. Naturnaher Tourismus soll die Alternative sein.
Alpenplan am Riedberger Horn gefährdet
Im Oberallgäu am Riedberger Horn (Balderschwang-Grasgehren) laufen seit Herbst 2014 Planungen und Anhörungsverfahren für neue Liftanlagen und Skipisten. Um den Neubau realisieren zu können, droht ein Abweichen vom Alpenplan in der Schutzzone C mit einem „Zielabweichungsverfahren“. Bislang ist die Schutzzone C eine Tabuzone für Lifte und Pisten. Sie ist dem naturnahen Tourismus vorbehalten. Sollte die Planung umgesetzt werden, so wäre nach 40 Jahren unveränderter Gültigkeit der Alpenplan mit einem Präzedenzfall ausgehebelt. Zudem ist der wertvollste Birkhuhn-Bestand im Allgäu gefährdet und es sind Murenabgänge auf die Riedbergpaßstraße zu befürchten.
Unersetzbare Kronjuwelen der alpinen Natur alpenweit unter Druck
Als ein besonders negatives Charakteristikum des abgelaufenen Jahres 2014 wird der Angriff einer nimmersatten Seilbahnindustrie auf die Schutzgebiete in Erinnerung bleiben.
«Süsse Berge» statt Massentourismus
Ein Netz von Orten und Betrieben in den italienischen Westalpen nähert sich dem Bergtourismus auf neue Art. Unterschiede und Besonderheiten werden in Wert gesetzt.
Kürzere Winter erfordern neue Rezepte
Die Auswirkungen der Klimaerwärmung in den Alpen sind spürbar. Alternativen zum derzeitigen Skizirkus sind gefragt.
Gaspipeline bedroht Sloweniens Alpen
Die slowenische Stadt Kranjska Gora macht gegen eine Fernleitung mobil, die russisches Erdgas nach Europa bringen soll. Jetzt wird geprüft, ob es ein Referendum gibt.
Brücke ins Nirgendwo
Der Trend, die Bergwelt in Szene zu setzen, ist nicht neu. Immer öfter jedoch werden nutzlose Infrastrukturen des reinen Spektakels wegen in die Landschaft gesetzt. Zwei Beispiele aus der Schweiz.
Unzeitgemässer Wintertourismus alpenweit
Trotz steigenden Temperaturen und fragwürdiger Wirtschaftlichkeit rüsten manche Alpenregionen im Wintersport auf. Wer bezahlt die Zeche?
Die Alpen jenseits der Krise
LandwirtInnen, TouristikerInnen und UnternehmerInnen im piemontesischen Susatal gehen neue Wege. Warum das Tal und seine Menschen für andere Alpenregionen ein Vorbild sein könnte, diskutierte kürzlich CIPRA Italien mit den Teilnehmern der „alpinen Entwicklungswerkstatt“.
Nachhaltig mobil durch die slowenischen Alpen
Mit Bus und Bahn durch die slowenischen Berge. Wie dies gut und einfach gelingen kann, zeigt ein von CIPRA Slowenien initiertes Projekt.
Drohende Invasion der Schneemobile in Frankreich
Zukünftig können französische Bergrestaurants ihre Gäste bis spät in die Nacht per Schneemobil transportieren. Dafür sorgt ein neuer Gesetzesentwurf. Umweltorganisationen wollen dies verhindern.
Standpunkt: Alpine Tresoren erhalten
Von Slowenien bis Frankreich schlummern Dutzende Erschliessungsprojekte in den Schubladen der Investoren. Umso wichtiger ist es, zu den bestehenden Schutzgebieten zu stehen, findet Katharina Conradin, Vorstandsmitglied von CIPRA International und Geschäftsführerin von Mountain Wilderness Schweiz.
Ruhestörung am Mont Blanc
Das Mont-Blanc-Massiv vereint drei Länder. Seine faszinierende Natur zieht viele an. Doch der höchste Gebirgszug Europas ist umgeben von Fluglärm. Mountain Wilderness und Pro Mont Blanc rufen für 15. Juni 2014 zu einer Protestaktion gegen Freizeitflüge auf.
Skitourismus als Nimmersatt
Gigantische Speicherbecken, Heere von Schneekanonen, heimliche Rodungen. Der Ausbau der Skigebiete wird in allen Alpenländern vorangetrieben – mit fragwürdigen Methoden und Konzepten. Drei Beispiele.
Kleine und feine Bergsteigerdörfer zum Genießen und Verweilen
Das 16. Buch der Serie “Alpingeschichte kurz und bündig” ist erschienen.
Standpunkt: Tourismus und Alpenkonvention – (noch) keine Zwillinge
Einst von den TourismuspolitikerInnen ausgearbeitet, ist das Tourismusprotokoll für ebendiese ein rotes Tuch. Dabei wäre die Alpenkonvention eine gute Plattform, um Herausforderungen im Tourismus grenzübergreifend anzugehen, findet Peter Hasslacher, Vorsitzender von CIPRA Österreich.
Tourismus und Alpenkonvention – (noch) keine Zwillinge
Einst von den TourismuspolitikerInnen ausgearbeitet, ist das Tourismusprotokoll für ebendiese ein rotes Tuch. Dabei wäre die Alpenkonvention eine gute Plattform, um Herausforderungen im Tourismus grenzübergreifend anzugehen, findet Peter Hasslacher, Vorsitzender von CIPRA Österreich.
Oh...
... «Winter ade, scheiden tut weh», heisst es in einem deutschen Volkslied. Dieser Weisheit und den Gesetzen der Natur widersetzt sich nun das kleine österreichische Ramsau.
"Olympiafreie Alpen" finden grossen Zuspruch
Der Ruf der CIPRA nach olympiafreien Alpen hallt vielfach wider: Es wurde viel berichtet über den Offenen Brief an IOC-Präsident Thomas Bach und das Positionspapier, das die CIPRA Ende Februar 2014 verabschiedet hatte. Nur das IOC hüllt sich in Schweigen.
Olympiafreie Alpen!
Offener Brief an Thomas Bach, Präsident des IOC Schaan/LI, 25. Februar 2014
CIPRA wandert weit
Die CIPRA übernimmt 2014 die Leitung des Sekretariats des Weitwanderwegs "Via Alpina". Gemeinsam setzen sich die beiden Netzwerke für mehr nachhaltige Entwicklung in den Alpen ein. Davon profitieren nicht nur Wanderbegeisterte.
"Alpine Pearls" gehen neue Wege
Die "Perlen der Alpen" wollen künftig mehr sanfte Mobilität für ihre Feriengäste anbieten. Wie das Netzwerk Tourismus und Nachhaltigkeit stärker verknüpfen will.