Meldungen

Erweiterung des Nationalparks Hohe Tauern
Der österreichische Nationalpark Hohe Tauern umfasst neu auch das Innere Kaponigtal der Kärntner Gemeinde Obervellach.
Biosphärenpark Wienerwald erhält die UNESCO-Anerkennung
Im Juni 2005 wurde der Wienerwald/A von der UNESCO als Biosphärenpark anerkannt.
Die Ökostaffel 2005 ist unterwegs
Bereits zum fünften Mal wirbt die so genannte Ökostaffel für fairen Handel, Klimaschutz und Biolandbau.
Weltraumbeobachtung für Risikomanagement in den Alpen
Mittels Satelliteneinsatz soll das Risikomanagement für Erdrutsche, Lawinen, Schlammlawinen und Überschwemmungen in den Alpenregionen verbessert werden. Dies ist das Ziel des neuen Forschungsprojekts ASSIST (Alpine Safety, Security and Informational Services and Technologies), welches zur Zeit im Zuge der europäischen Initiative "Globale Umwelt- und Sicherheitsüberwachung" (GMES) eingeleitet wird.
Know-How-Austausch über hydrogeologische Störungen
Das Projekt CATCHRISK (Mitigation of hydrogeological risk in alpine catchments) befindet sich in der Endphase. Hauptziel des INTERREG IIIB-Projekts war die Erarbeitung von Grundlagen und Methoden für ein verbessertes Management von Landschaft und Natur zur Verhinderung bzw. Abminderung natürlicher Katastrophen.
Nationalpark Berchtesgaden im Rollstuhl
In Berchtesgaden/D wurde im Juli 2005 der Startschuss für das Modellprojekt "Barrierefreiheit im Nationalpark Berchtesgaden" gegeben. Innerhalb dieses Projekts soll erarbeitet werden, wie unberührte Natur für Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Mobilitätsbehinderung zugänglich gemacht werden kann.
Italienische Wölfe sind Rothirsch-Gourmets
Italienische Forscher haben die Ausscheidungen von zwei Wolfsrudeln analysiert, die sich im italienischen Alpenraum aufhalten.
Neues Projekt für alpenweiten ökologischen Verbund
Es ist einiges in Bewegung für den Aufbau eines grenzübergreifenden ökologischen Netzwerks in den Alpen. In einem neuen Projekt liegt der Schwerpunkt auf ökologischen Verbindungsflächen.
Partnerschaft zwischen Alpen und Karpaten
Partnerschaft zwischen Alpen und Karpaten
Am 16. Juni lancierten das United Nations Environment Programme UNEP und der WWF in Montecatini/I eine Partnerschaft zwischen Alpen und Karpaten. Eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Alpen und Karpaten ist notwendig, um ökologische Korridore für Artenwanderungen und genetischen Austausch zu schaffen, zeigte sich Fulco Pratesi, Präsident von WWF Italien, überzeugt.
Ungenutzte Anlagen in den Bergen: Abreissen statt Abwarten
Ungenutzte Anlagen in den Bergen: Abreissen statt Abwarten
Wer beim Wandern und Bergsteigen in den Schweizer Alpen auf ungenutzte Anlagen oder Gebäude stösst, der sollte am Wettbewerb "Wildnis-Olympiade 2005" teilnehmen und seine "Entdeckung" an Mountain Wilderness (MW) weiterleiten.
Gewarnt vor Sturm, Waldbrand und Lawinen
Gewarnt vor Sturm, Waldbrand und Lawinen
Vorhersagen extremer Wetterlagen im Alpenraum auf regionaler und überregionaler Ebene bietet die neue Website www.meteorisk.info . Wetterdienste aus 14 Alpenregionen in Slowenien, Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz haben zu diesem Zweck mehr als 1.000 Messstationen zusammengeschaltet.
Parc Ela - grösster regionaler Naturpark der Schweiz
Parc Ela - grösster regionaler Naturpark der Schweiz
Am 31. Mai 2005 wurde im Kanton Graubünden der Parc Ela gegründet. Dabei handelt es sich um eines von zahlreichen Naturpark-Projekten, welche in der Schweiz zur Zeit diskutiert und bearbeitet werden der Stand der Realisierung ist jeweils sehr unterschiedlich.
Weniger Gletscher, mehr Erdbeben?
Weniger Gletscher, mehr Erdbeben?
Ausbreitung und Rückzug von Gletschern und Seen können einer neuen Studie der Universitäten Münster/D und Bern/CH zufolge Erdbeben auslösen. Die Forscher haben die Veränderungen von Gletschern während der letzten Eiszeit untersucht und in Beziehung gesetzt mit paläo-seismologischen Daten.
V. Internationale Konferenz der Alpinen Schutzgebiete
"Alpine Schutzgebiete: zwischen Geschichte, Entwicklung und neuen Herausforderungen" - dies ist vom 13. bis zum 15. Oktober 2005 das Thema bei der V. Konferenz der Alpinen Schutzgebiete. Gleichzeitig feiert das Netzwerk Alpiner Schutzgebiete seinen zehnten Geburtstag.
Italien: Profil des Nationalparktouristen präsentiert
Wie sieht das Profil des typischen Nationalpark-Besuchers in Italien aus? Um dies zu beantworten, hat die Tourismusvereinigung Centro Turistico Studentesco e Giovanile (CTS) 6.000 Touristen in 20 italienischen Nationalparks interviewt.
Slowenien: Gesetzentwurf von NGOs zum Triglav Nationalpark
Ein Bündnis von 23 Nichtregierungsorganisationen hat am 12. Mai dem slowenischen Umweltminister Janez Podobnik einen Gesetzentwurf zum Triglav Nationalpark vorgelegt. 2003 war bereits ein Gesetzentwurf von Regierungsseite ins Parlament eingebracht worden, der jedoch von NGOs, Experten und Anwohnern stark kritisiert wurde.
Italien: Skigebietszusammenschlüsse bedrohen Braunbär und ökologisch wertvolles Waldgebiet
Die Trentiner Skigebiete Pinzolo und Madonna di Campiglio/I sollen zusammengeschlossen werden. Das Vorhaben würde ein unerschlossenes Tal beeinträchtigen, das ein wertvoller Lebensraum für Wildtiere und insbesondere für Braunbären ist.
Junior-Rangertreffen 2005 - Schutzgebiete in grenzüberschreitender Zusammenarbeit
Vom 31. Juli bis zum 6. August lädt der österreichische Nationalpark Gesäuse zu einem Internationalen Junior-Ranger-Treffen ein.
Internationale Umweltauszeichnung "Tourismus und Umwelt"
Der Deutsche Reisebüro und Reiseveranstalter Verband verleiht auch in diesem Jahr die Auszeichnung "Tourismus und Umwelt".
Zu Besuch im Hotel Natur - Landesausstellung 05 Tirol eröffnet
Die Landesausstellung Tirol 05 ist eröffnet. Der diesjährige Themenschwerpunkt "Die Zukunft der Natur" wird an zwei Orten in Nordtirol/A kreativ präsentiert. In Hall ist das "Hotel Natur" als Ausstellungsort in einem ehemaligen Salzlager eingerichtet.
Pistenraupen und Kunstschnee bedrohen Pflanzenvielfalt
Pistenraupen und Kunstschnee bedrohen Pflanzenvielfalt
Auf präparierten Skipisten in der Schweiz kommen 11 Prozent weniger Pflanzenarten vor als auf angrenzenden Wiesen. Besonders verholzende Pflanzen und Frühblüher sind weniger zahlreich vertreten. Das ist das Ergebnis einer Studie, in der die Vegetation von 12 Skigebieten der Kantone Graubünden und Wallis untersucht wurde.
Neuerscheinung: Schutz der wildlebenden Pflanzen- und Tierarten in der Alpenkonvention
Die in italienischer Sprache erschienene Studie "La protezione delle specie selvatiche (flora e fauna) nella Convenzione delle Alpi" gibt einen Überblick über die im Alpenraum wirksamen Massnahmen zum Schutz und zur Erhaltung der europaweit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten sowie der Lebensräume.
Konferenz zum 70. Geburtstag des Nationalparks Stilfser Joch
Konferenz zum 70. Geburtstag des Nationalparks Stilfser Joch
In diesem Jahr erreicht der italienische Nationalpark Stilfser Joch das stolze Alter von 70 Jahren. Zum Jubiläum organisiert die Nationalpark-Leitung vom 8. bis zum 11. September 2005 ein Festwochenende "Stelvio Settanta" mit drei wissenschaftlichen Konferenzen.
Europäische Auszeichnung für den Nachhaltigkeits-Bericht des Biosphärenparks Grosses Walsertal
Der österreichische Biosphärenpark Großes Walsertal gewinnt den European Sustainability Reporting Award (ESRA) 2004. Dieser Preis wird jährlich von der europäischen Dachorganisation der Kammer der Wirtschaftstreuhänder für die besten Nachhaltigkeitsberichte verliehen. Nebst dem Biosphärenpark wurde auch eine englische Grossbank mit dem ESRA 2004 ausgezeichnet.
Neuer Bildatlas der Alpen
Neuer Bildatlas der Alpen
Die Neuerscheinung "Bildatlas Alpen - eine Kulturlandschaft im Portrait" kombiniert Text und Bilder zu einer Gesamtschau des Alpenraums. Der Schwerpunkt des Buches liegt auf dem gegenwärtigen Wandel von ländlich geprägten Kulturlandschaften hin zu modernen Freizeit-, Stadt-, Transit und Wildnislandschaften.
Genügend Lebensraum für Bären in der Schweiz
Eine vom WWF in Auftrag gegebene Studie zeigt mögliche Lebensräume und Wanderrouten für Braunbären in den Schweizer Alpen. Demnach finden sich in den Süd-, Nord- wie auch den Zentralalpen der Schweiz geeignete ökologische Rahmenbedingungen für eine Rückkehr des Bären.
Neues EU-Projekt: AlpNaTour
Seit Anfang dieses Jahres läuft das Interreg-IIIB-Projekt "AlpNaTour". Im Zentrum des Projekts steht die Frage, wie die Belange von Erholung und Tourismus auf praxisnahe Weise in die Managementplanung von Natura-2000-Gebieten einbezogen werden können.
Wertvoller Bergwald im französischen Nationalpark "Vanoise" endlich geschützt
Der Bergwald von Orgère in der Kernzone des französischen Nationalparks "Vanoise" wird unter wirksamen Schutz gestellt.
Italien: Konsortium für ökologische Produkte und Schutzgebiete gegründet
Eine Gruppe von Genossenschaften, die in Schutzgebieten tätig sind und Firmen haben sich in Italien zum Konsortium "natura è" zusammengeschlossen. Ziel des Konsortiums ist es, bei der Planung, bei der Produktion und bei der Vermarktung von Waren Kriterien der Ökologie, der nachhaltigen Entwicklung sowie der ethischen und sozialen Verantwortung zu fördern.
Neuer Master-Studiengang zu Management von Schutzgebieten
Die Universität Klagenfurt/A hat einen neuen Studiengang zum Thema "Management von Schutzgebieten" konzipiert. Der zweijährige, englischsprachige Lehrgang wird ein erstes Mal im September 2005 starten.