Politische Positionen

Resolution zur Weltmeisterschaft 2005 in Valtellina
Resolution zur Weltmeisterschaft 2005 in Valtellina
Bei der Ski-Weltmeisterschaft 2005 im Veltlin ist Umweltanliegen ungenügend Rechnung getragen worden und es gab schwerwiegende Eingriffe im Nationalpark Stilfserjoch. Die CIPRA International fordert, dass Sportveranstaltungen mit derart gravierenden Umweltbelastungen im Alpenraum nicht mehr stattfinden dürfen. Sie verlangt von der Fédération Internationale de Ski (FIS), dass Umweltschutzkriterien für die Auswahl der Bewerbungen verbindlich werden und die Verwendung bereits existierender Pisten und Einrichtungen verpflichtend ist.
Zukunft des Alpenraumes - Alpenkongress Berchtesgaden 19./20. Juli 2003: Deklaration der TeilnehmerInnen von Bund Naturschutz in Bayern (BN), Naturschutzbund Österreich (ÖNB), Pro Natura Schweiz
Zukunft des Alpenraumes - Alpenkongress Berchtesgaden 19./20. Juli 2003: Deklaration der TeilnehmerInnen von Bund Naturschutz in Bayern (BN), Naturschutzbund Österreich (ÖNB), Pro Natura Schweiz
Anlässlich eines Kongresses zum 90-jährigen Jubiläum des Bund Naturschutz in Bayern (BN) haben am 19. Juli in Berchtesgaden/D NaturschützerInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Deklaration über die Zukunft des Alpenraums verabschiedet. Die zentralen Themen sind der Flächenverbrauch, die Erschliessung für Tourismus, Land- und Forstwirtschaft, die Klimaveränderung sowie die biologische Vielfalt. Die Unterzeichnenden der Deklaration gehören dem BN, dem Naturschutzbund Österreich und Pro Natura Schweiz an.
CIPRA fordert Protokoll "Wasser" der Alpenkonvention
CIPRA fordert Protokoll "Wasser" der Alpenkonvention
Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA fordert seit vielen Jahren, dass die Alpenstaaten ein Protokoll "Wasser" der Alpenkonvention ausarbeiten. Anlässlich des UNO-Jahres des Süsswassers 2003 hat die CIPRA heute in Innsbruck nun selber einen ausformulierten Vorschlag für ein solches Protokoll in den vier Alpenkonventions- Sprachen vorgelegt.

News aus der Alpenpolitik

Wieviel Wasserkraft ist ökologisch tragbar?
Wieviel Wasserkraft ist ökologisch tragbar?
Kraftwerke sanieren statt neu bauen, die letzten Süsswasserperlen erhalten, länderübergreifend Nutzung und Schutz koordinieren: Die CIPRA veröffentlicht ein Positionspapier mit fachlich detaillierten Forderungen zur Wasserkraftnutzung in den Alpen.
Mobil in den Alpen
Mobil in den Alpen
Auf der Schiene, auf der Strasse, auf Bergpfaden: Wie vielfältig nachhaltige Mobilität sein kann, zeigen zahlreiche CIPRA-Projekte.
Unter der Lupe
Unter der Lupe
Welche Schätze und Ressourcen verbergen sich in den Alpen? Wie gehen wir möglichst nachhaltig mit ihnen um? Diese und ähnliche Fragen stellt die im August 2021 erschienene Ausgabe des Themenhefts SzeneAlpen.
Standpunkt: Wasser duldet keinen Widerstand
Standpunkt: Wasser duldet keinen Widerstand
Immer häufiger suchen extreme Wetterlagen auch die Alpen heim. Die Klimakrise treibt diese Entwicklung voran. Können immer mehr Dämme, Verbauungen oder Kraftwerke das Problem lösen und zugleich den wachsenden Energiehunger stillen? Wir müssen mit der Kraft des Wassers arbeiten anstatt gegen sie, meint Kaspar Schuler, Geschäftsführer der CIPRA und Co-Autor des neuen CIPRA-Positionspapiers zur Wasserkraft.

Standpunkte der CIPRA

Standpunkt: Eine Strategie für die Menschen in den Alpen
Standpunkt: Eine Strategie für die Menschen in den Alpen
Die Europäische Strategie für die Alpen soll neue Beziehungen schaffen zwischen Alpenregionen und Umland. Dafür braucht es eine Moderation, die auf einen Ausgleich der Interessen und eine nachhaltige Entwicklung abzielt, fordert Andreas Pichler, Geschäftsführer von CIPRA International.
Standpunkt: 25 Jahre Alpenkonvention sind nicht genug
Standpunkt: 25 Jahre Alpenkonvention sind nicht genug
Wir feiern 25 Jahre Alpenkonvention – und bedauern, dass es mit der Umsetzung hapert. Damit die gesteckten Ziele erreicht werden, müssen wir sie immer wieder einfordern, bilanziert Katharina Conradin, Präsidentin von CIPRA International.
Standpunkt: Statistische Spielereien verstellen den Blick aufs Wesentliche
Standpunkt: Statistische Spielereien verstellen den Blick aufs Wesentliche
Im Winter wird’s in den Alpen kälter, behaupten zwei Österreicher, indem sie willkürlich meteorologische Daten interpretieren. Damit gefährden sie echte Innovation im Tourismus, warnt Christian Baumgartner, Vize-Präsident von CIPRA International.