Meldungen
Klimakrise: Lösungen aus der Natur
Wie naturbasierte Lösungen dabei helfen können, die Klimakrise alpenweit zu bewältigen, zeigt ein aktueller Bericht mit CIPRA-Beteiligung.
Zu viel Wasser, zu wenig Wasser: Exkursion in den Wienerwald
Wie spüren Drohnen illegale Lagerfeuer auf? Wie schützen sich Siedlungen vor dem nächsten Hochwasser? Was haben Waldbrände mit Lawinen gemeinsam? Ende November 2024 suchte eine Exkursion des Projekts MultiBios im Biosphärenpark Wienerwald nach Antworten.
Berge als Therapie
Wandern, Bergsteigen, Klettern: In den Bergen unterwegs zu sein, steigert nicht nur unser Wohlbefinden – es hat auch eine therapeutische Wirkung, meint Marco Battain. Er beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der so genannten Bergtherapie.
Grünes Licht für Renaturierung der EU
Die Mehrheit der EU-Umweltminister:innen stimmte am 17. Juni 2024 für das Renaturierungsgesetz. Ausschlaggebend war die beherzte und vorausschauende Zustimmung von Österreichs Umweltministerin in letzter Minute.
Wälder im Klimawandel
Welche Rolle spielen Wälder zukünftig angesichts des Klimawandels? Ende 2023 co-organisierte CIPRA Slowenien dazu ein Treffen verschiedener Interessensgruppen. Die Expert:innen waren sich einig, dass mehr unbewirtschaftete Waldgebiete ausgewiesen werden müssen.
Berge Lesen 2023
Kreative Kurzgeschichten in Vaduz/LI, rasante Bildvorträge in Bern/CH oder eine multimediale Lesung in Villach/A: Im Rahmen des «Berge lesen Festivals» widmen sich Anfang Dezember zahlreiche Veranstaltungen der literarischen und kulturellen Vielfalt der Alpen.
Nutztiere und Wölfe schützen – aber wie?
Verordnungen und Abschussbescheide: Einige Alpenländer und -regionen versuchen auf diese Weise, jenen Wölfen beizukommen, die Nutztiere reissen. Die CIPRA setzt vor allem auf den alpenweiten Wissensaustausch zwischen Hirt:innen.
Angriff auf Holz
Steigende Gaspreise veranlassen viele Menschen, nach alternativen, sicheren und günstigen Heizquellen zu suchen. Dabei stösst vor allem Holz auf grosses Interesse. Holz ist nur dann eine Lösung, wenn es aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt und in gut isolierten Gebäuden mit möglichst emissionsarmen Anlagen verwendet wird, informiert CIPRA Italien.
Bergwald im Klimawandel
In den Alpen werden die Folgen des Klimawandels auch am Wald ersichtlich. In Südtirol/I und Osttirol/A kam es dieses Jahr zur explosionsartigen Ausbreitung von Schädlingen. Was nach erschreckenden Verwüstungen aussieht, kann auch eine Chance sein.
Was die Natur in den Alpen leistet
Almweiden, die uns mit Lebensmitteln versorgen. Bäume, die ein angenehmes Mikroklima bewirken. Alpine Landschaften, die heilen und berühren. Eine Geschichte über den Wert der Natur im Alpenraum – und was CIPRA International macht, um sie zu schützen.
Vision: Flora und Fauna wiederbeleben
«Gäste reisen klimaschonend mit täglichen Nachtzügen und flexibel abrufbaren E-Shuttles an.»
Vom Bodenschatz zum Wissensschatz
Biologische und kulturelle Vielfalt, Solidarität, innovative Ideen, Ausdauer, Dialogbereitschaft und vieles mehr: Die Alpen bergen einen unglaublichen Schatz an Ressourcen. Viele davon sind nicht auf den ersten Blick als solche erkennbar – hier lohnt es sich, genauer hinzusehen.
Versteckte Schätze in den Alpen
Ausgediente Ski, Totholz am Waldboden, die Weite am Berg: Oft sind es unerwartete Ressourcen, die eine wichtige Rolle in unseren Berufsleben spielen. Sechs Menschen aus den Alpen erzählen von ihren persönlichen Schätzen.
Nachhaltigkeitsziele lokal umsetzen
SDG-Spaziergänge, Solarherde aus Karton, ein umweltfreundlich organisiertes Festival: Rund 30 Jugendliche aus Italien, Slowenien, Liechtenstein und Frankreich diskutierten Mitte August im Rahmen des CIPRA-Projekts Alps2030 über die lokale Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs).
Wie viel ist Natur wert?
Almweiden, die uns mit Lebensmitteln versorgen. Bäume, die für ein angenehmes Mikroklima sorgen. Alpine Landschaften, die heilen und berühren. Anfang Juli 2021 diskutierten rund 100 Teilnehmende aus allen Alpenländern an der CIPRA-Jahresfachtagung in Biella/I über den Nutzen und den Wert der Natur im Alpenraum.
Persönliche und alpine Stärken nutzen
Ein Waldausflug in Slowenien oder Theaterspiele in Liechtenstein und Frankreich: Beim Kick-off des Projekts Re.sources im Dezember 2020 präsentierten die Teilnehmenden aus verschiedenen Alpenländern ihre lokalen Aktivitäten und tauschten sich über persönliche und alpine Ressourcen aus.
Wälder schützen, die die Täler schützen
Der Klimawandel trifft den Alpenraum besonders stark. Das hat deutliche Auswirkungen auf die Wälder. Welche Strategien braucht es, um den negativen Folgen dieser Entwicklung entgegenzutreten?
Liechtenstein gewinnt Schutzwaldpreis
Die Schutzwälder Liechtensteins waren in den 1960er-Jahren in einem schlechten Zustand. Nun gewann das liechtensteinische Projekt «Integrale Berggebietssanierung» eine der Auszeichnungen beim 11. Alpinen Schutzwaldpreis Helvetia.
Wald soll nachhaltiger bewirtschaftet werden
Die italienischen Alpenregionen bekennen sich in einer Vereinbarung zu einer nachhaltigen Nutzung von Holzbiomasse. Der Praxistest steht noch aus.
Broschüre & Handbuch "Natura 2000 und Wald" ab sofort erhältlich
Die Broschüre Natura 2000 im Wald liefert eine kompakte und anschauliche Darstellung der wichtigsten Themenfelder zu Natura 2000. Sie soll den Lesern einen verständlichen Überblick über Ziele, Funktionsweise und Umsetzung von Natura 2000 im Wald geben sowie die Bedeutung der natürlichen Vielfalt in Österreichs Wälder näher bringen.
Wer hat Angst vor dem Wald?
Bereits zum achten Mal wurde der Alpine Schutzwaldpreis verliehen. Zwei preisgekrönte Beispiele inspirieren ganz besonders.
Wassernot in Berglagen: Les Gets
Vor zehn Jahren mussten Lastwagen Wasser zur Gemeinde Les Gets auf 1’200 Metern Höhe liefern, um fast leere Wasserspeicher zu füllen. Einheimische und Tausende von Touristen im französischen Bergferienort wurden notdürftig damit versorgt. Der schneereiche Winter 2012/13 hat die Sorge ums Wasser teilweise vergessen lassen. Doch schon die nächste Dürreperiode kann wieder zur Wassernot im Touristenort führen.
«Die climalp-Exkursion hat uns vorangebracht»
Für den Bau eines energieeffizenten Mehrzweckgebäudes hat Saint-Jean-d’Arvey Holz aus der Region verwendet. Im Gespräch erinnert sich der Bürgermeister Jean-Claude Monin: Die Inspiration dazu kam durch eine Exkursion mit der CIPRA nach Vorarlberg.
Standpunkt der CIPRA: Plädoyer für einen toten Bären
Am Morgen des 19. Februar um 9.30 Uhr wurde das Todesurteil am Puschlaver Bären vollstreckt. Die Anklage: Er hatte sich zu nahe an die Menschen herangewagt. Dabei hätte er mildernde Umstände wohl verdient.
Ausgezeichnet: Projekte für alpinen Schutzwald
Die Arbeitsgemeinschaft der alpenländischen Forstvereine hat Ende Januar den alpinen Schutzwaldpreis 2012 verliehen. Prämierte Projekte kurz zusammengefasst.
Bergwald hautnah
Seit 25 Jahren ermöglicht das Bergwaldprojekt Frauen und Männern, einen Beitrag für die Erhaltung der Schutzwirkung des Bergwaldes zu leisten und mehr zu erfahren über dieses faszinierende Ökosystem.
Der Schutzwald braucht das Engagement aller
Damit sich der Wald an den Klimawandel anpassen und seine Schutzfunktion weiterhin wahrnehmen kann, muss er darauf vorbereitet werden. In so genannten Bergwaldforen entwickeln VertreterInnen von Forst, Jagd und Tourismus gemeinsam Massnahmen. In länderübergreifenden Lehrgängen in Bayern und Tirol werden die Erkenntnisse vertieft.
Gemeinsam handeln im Klimawandel
Die Wälder in den Alpen werden nur dann mit dem Klimawandel zurechtkommen, wenn die Erkenntnisse aus den verschiedenen Fachgebieten zusammengeführt werden. Dafür braucht es neue Formen der Zusammenarbeit und der Kommunikation.
Steinbock wird nicht geschossen
Der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano hat der Provinz Sondrio untersagt, den "König der Alpen" zum Abschuss freizugeben. Aber die Jagd am Sonntag verbieten? Darüber stimmt das Piemont ab.
Anpacken für den Bergwald
2011 ist das Internationale Jahr der Wälder und das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit. Beide Themen bringt die Stiftung Bergwaldprojekt zusammen.